Unternehmen - Geschichte des BR


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"Rundfunk Schmankerl" BR-Fundstücke als Buch

Die BR-Fundstücke gibt es gesammelt in einem Buch. Die "Rundfunk Schmankerl" präsentieren Archivfundstücke aus über 90 Jahren Programm- und Unternehmensgeschichte des BR.

Von: Bettina Hasselbring, Historisches Archiv

Stand: 16.03.2018 | Archiv

Buchcover "Rundfunk-Schmankerl" von Bettina Hasselbring | Bild: Allitera Verlag; Montage: BR

"Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen." Das Motto aus dem Faust I von Goethe lässt sich auch auf das Buch "Rundfunk-Schmankerl – Archiv-Fundstücke aus über 90 Jahren" übertragen.

Wie alles begann

Fundstück "Radiohäubchen für Damen" | Bild: BR

Die "Erfolgsgeschichte" der Fundstücke –eine gemeinsame Idee vom Historischen Archiv und der Redaktion des BR-Intranet – begann im Februar 2012, als das Fundstück Nr. 1 unter dem Titel "Faschingsgaudi" im BR-Intranet veröffentlicht wurde. Das war ein humorvoller Artikel aus der "Bayerischen Radiozeitung" von 1925, der sich über die konträren und teilweise absurden Hörerwünsche lustig macht. Inzwischen sind es knapp 40 Geschichten geworden, kommentiert und erläutert vom Team des Historischen Archivs.

Es stellten sich vor: Radiohäubchen für Damen, geschwätzige Moderatoren, dreiste Schwarzhörer, ein "Herrenmagazin", programmatische Wünsche eines Intendanten nach "mehr Betriebsdisziplin", Pausenzeichen, Werbelöwen und Grafiken, aber auch Kochrezepte aus den 1950er Jahren sowie die "Zehn Gebote" der amerikanischen Besatzungsmacht aus dem Jahr 1946 mit dem wegweisenden Leitsatz: "Ein Mensch, der die Wahrheit fürchtet und neue Methoden, der nicht bereit ist, alles anzupacken, sollte nicht im Rundfunk arbeiten."

Zuerst online, dann als Buch

Einen Monat nach dem ersten Artikel im Intranet konnten die Fundstück auch auf den Online-Seiten des Bayerischen Rundfunks abgerufen werden und ab 2013 zudem über Facebook. Das "Fundstück Nr. 19" über eine empörte Hörerin aus dem Jahr 1932 wurde innerhalb eines Tages der "Renner". Im Januar 2014 kam gemeinsam mit der BRmedia und dem Allitera-Verlag die Idee, ein Buchprojekt zu den Fundstücken für den Herbst zu starten. Sozusagen eine "Analogisierung" von digitalem Material – sonst ist es ja meist umgekehrt.


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