Unternehmen - Geschichte des BR


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Geschichte des Bayerischen Rundfunks Der Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg - 1945 bis 1952

Stand: 22.01.2009

Neues Logo für Mikrofon; aus Radio München wird Bayerischer Rundfunk | Bild: BR / Historisches Archiv

Die Amerikaner leiten am 12. Mai 1945 eine neue Epoche der Rundfunkgeschichte ein. Radio Munich, ein Sender der amerikanischen Militärregierung, dient als Hauptnachrichtenquelle in Zeiten der Papierrationierung, überträgt bisher verbotene Musik und will mit Programmen wie "Nie wieder Krieg" oder der Berichterstattung von den Nürnberger Prozessen die Bevölkerung umerziehen und mit dem Wesen der Demokratie vertraut machen.

Gründung des Bayerischen Rundfunks

Am 25. Januar 1949 wird der Bayerische Rundfunk als Anstalt des öffentlichen Rechts lizenziert. Das 1948 verabschiedete Rundfunkgesetz bildet mit seinen drei Organen (Intendant, Rundfunkrat und Verwaltungsrat) die Grundlage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Start der UKW

Die Nutzung der Ultrakurzwelle (UKW) - in München-Freimann wird der erste UKW-Sender Europas in Betrieb genommen - ermöglicht ab 1949 eine bessere Hörqualität und eine größere Verbreitung der Sendungen. Seit 1950 bietet der Bayerische Rundfunk über UKW ein zweites Hörfunkprogramm an. Zwischen 1949 und 1952 werden nicht nur das Symphonieorchester des BR und das Münchner Rundfunkorchester gegründet, sondern auch der Sender Nürnberg eingeweiht und erste Werbefunksendungen nach dem Krieg ausgestrahlt.

Der Wiederaufbau nach dem Krieg: 1945 - 1952


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