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Geschichte des Bayerischen Rundfunks Start des Hörfunks in Bayern - 1922 bis 1932

Stand: 21.01.2009

Übertragungswagen von 1925 | Bild: Historisches Archiv BR

Am 30. März 1924, 18 Monate nach der juristischen Gründung im September 1922, startet der Hörfunk in Bayern. Aus dem Sendesaal im Verkehrsministerium an der Arnulfstraße überträgt die "Deutsche Stunde in Bayern" ihre erste Radiosendung. Die Eröffnungsansprache und das anschließende Festkonzert werden drahtlos in das Auditorium maximum der Universität übertragen. Die ersten Sendungen beinhalten in erster Linie Zeitansagen, Nachrichten, Wetterberichte, Börsennachrichten und Musik. Eine vollkommen neue Welt eröffnet sich für die damals noch wenigen Rundfunkteilnehmer und Rundfunkteilnehmerinnen in München, bald auch in Nürnberg und Augsburg, wo die ersten Nebensender stehen.

BR-Programm in den "Golden Twenties"

Die "Golden Twenties" sind für den Rundfunk in Bayern die Zeit der Pionierarbeit in Sende-, Übertragungs- und Empfangstechnik. Das tägliche Programmangebot steigt von Jahr zu Jahr. Zu den Rundfunkvorträgen, Hörspielen, Konzerten, bunten Abenden, Sendungen für die Frau, Sprachkursen und Nachrichten kommen zwischen 1925 und 1930 Schachfunk, Opernübertragungen, Sportsendungen, Reportagen über das Zeitgeschehen, katholische und evangelische Morgenfeiern und Schulfunk.

Bau des Funkhauses

1929 wird das von Richard Riemerschmid entworfene, eigens für die Bedürfnisses des Rundfunks gebaute Funkhaus bezogen. Es ist das erste und modernste in Deutschland, ein Gesamtkunstwerk.

Start des Hörfunks in Bayern: 1922 - 1932


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