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BR in Zahlen Die Klangkörper

Die Klangkörper des BR genießen weltweit hohes Ansehen. Die Fachwelt zählt zum Beispiel das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu den besten Orchestern der Welt.

Stand: 20.02.2019

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Schon bald nach seiner Gründung 1949 durch Eugen Jochum entwickelte sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) zu einem br-symphonieorchester-mariss-jansons-100international hochgeschätzten Orchester. Es lag unter den besten zehn Orchestern weltweit beim Orchesterranking der britischen Fachzeitschrift Gramophone („The world’s greatest orchestras“) ebenso wie beim japanischen Musikmagazin „Mostly Classic“.

Der Klangkörper arbeitet in seinen Konzerten in München sowie auf weltweiten Tourneen regelmäßig mit renommierten Dirigenten und Solisten zusammen und kann auf zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Preise zurückblicken, unter anderem dem GRAMMY in der Kategorie „Beste Orchesterdarbietung“ und dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“.

Auch die Förderung von Nachwuchsmusikern und die Pflege der Neuen Musik zählen zu den Kernaufgaben des Orchesters. Seit 2003 leitet der Lette Mariss Jansons das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Münchner Rundfunkorchester

Im Laufe seiner mehr als 65-jährigen Geschichte hat das Münchner Rundfunkorchester aufgrund seines breiten künstlerischen Spektrums und seiner Vielseitigkeit ein ganz eigenes Profil entwickelt. „Wir spielen unter die Haut“. Dieses Versprechen löst das Orchester mit seiner Programmvielfalt ein: Von konzertanten Opernaufführungen mit herausragenden Sängern in den Sonntagskonzerten über geistliche Musik in der Reihe Paradisi gloria bis hin zu Kinder- und Jugendkonzerten, unterhaltsamen Themenabenden unter dem Motto Mittwochs um halb acht oder auch Filmmusik – das Münchner Rundfunkorchester ist immer am Puls der Zeit. Chefdirigent seit der Saison 2017/2018 ist der Kroate Ivan Repušić.

Chor des Bayerischen Rundfunks

Aufgrund seiner besonderen klanglichen Homogenität und der stilistischen Vielseitigkeit, die alle Gebiete des Chorgesangs von der mittelalterlichen Motette bis zu zeitgenössischen Werken, vom Oratorium bis zur Oper umfasst, genießt der Chor des Bayerischen Rundfunks höchstes Ansehen in aller Welt. Gastspiele führten ihn nach Japan sowie zu den Festivals in Luzern und Salzburg. Europäische Spitzenorchester schätzen die Zusammenarbeit mit dem BR-Chor. In jüngster Vergangenheit konzertierte der Chor mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Bernard Haitink, Daniel Harding, Riccardo Muti und Yannick Nézet-Séguin. Der künstlerische Aufschwung des 1946 gegründeten Chores verlief in enger Verbindung mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Neben Mariss Jansons, dem gemeinsamen Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, prägt Howard Arman als Künstlerischer Leiter das vielseitige musikalische Profil des Chores. 

musica viva des Bayerischen Rundfunks

Die musica viva  des Bayerischen Rundfunks wurde 1945 von Karl Amadeus Hartmann gegründet und ist eines der weltweit bedeutendsten Foren der Gegenwartsmusik. Diese zukunftsorientierte Konzertreihe für zeitgenössische Musik präsentiert neue Orchester- und Ensemblewerke sowie avancierte kammermusikalische Kompositionen experimentellen Charakters auf höchstem Niveau. Seit 2011 ist Winrich Hopp Künstlerischer Leiter der musica viva. In der Saison 2018/19 werden Uraufführungen und neue Werke von Mark Andre, Beat Furrer, Enno Poppe, Peter Ruzicka und Miroslav Srnka dargeboten. Ein weiteres Highlight wird das räsonanz-Stifterkonzert mit dem ersten Münchner Gastspiel des London Symphony Orchestra unter der neuen Künstlerischen Leitung von Sir Simon Rattle.


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