Unternehmen - 70 Jahre BR


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Geschichte des BR-Studiobaus Dem guten Ton ein Haus gebaut

Im Jahr 1963 wurde der Studiobau auf dem Gelände des Bayerischen Rundfunks in der Münchner Innenstadt feierlich eingeweiht. Der Bau war seiner Zeit weit voraus: Um die beste Aufnahmequalität zu erreichen, wurde die Raum-in-Raum-Bauweise angewandt. Rund 60 Jahre später entstand die spektakuläre Hamburger Elbphilharmonie in der gleichen aufwendigen Bauweise.

Von: Petra Kilgenstein und Gabriele Roßmanith

Stand: 22.07.2019

Der 22 Meter hohe Stahlbetonbau entstand auf einer Fläche von 60 mal 60 Metern. In der Presse wurde er damals auch als "Bau der Superlative" bezeichnet. Von der ersten Planung im Jahr 1955 bis zur Einweihung vergingen rund acht Jahre. 46,5 Millionen Mark kostete das Gebäude, das sich sieben Stockwerke in die Höhe und drei in die Tiefe erstreckt und drei Publikumsstudios, Probenräume, Tiefgarage, Archive sowie Büroräume beherbergt.

Zu Beginn des Videos werden die Abbrucharbeiten für den Studiobau auf dem Gelände des Bayerischen Rundfunks zwischen Arnulfstraße, Hopfenstraße und Marsstraße gezeigt. Weiter geht es mit den Aushubarbeiten und dem Rohbau des Studiobaus.
Am 3. Dezember 1959 wird das Richtfest gefeiert und der Polier hält den Richtspruch. Danach spricht BR-Intendant Franz Stadelmayer und erklärt die große Bedeutung des Neubaus für den Bayerischen Rundfunk, begrüßt die Ehrengäste und dankt den Architekten Josef Wiedemann, Werner Eichberg und Otto Roth sowie den Handwerkern.


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