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Die verschiedenen Wüstentypen

Vier Gründe für eine Wüste Die verschiedenen Wüstentypen

Stand: 14.06.2017

Der Delicate Arch - ein Natursteinbogen in der Wüste von Utah | Bild: picture-alliance/dpa

Manche Gegenden der Erde befinden sich in einer permanenten Hochdruckzone. Das klingt nach Picknick im Freien, bedeutet jedoch in diesem Zusammenhang: Wüste mit sengender Hitze. Andere Gebiete kommen aus der Trockenheit nicht heraus, weil sie von den feuchten Luftmassen der Ozeane nicht mehr erreicht werden. Oder - scheinbar paradox: Manche Landstriche sind Wüsten, gerade weil sie am Meer liegen.

Die vier Wüstentypen - Ursachen und Unterschiede

Ob aus einer Region eine Wüste wird, dafür sind in erster Linie die jeweilige geografische Lage und die dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen verantwortlich. Die unterschiedlichen Ursachen für die Bildung von Wüsten nimmt die Wissenschaft als Grundlage für ihre Unterscheidung. Demnach gibt es vier Typen:

  • "Die Wüsten der Erde - Salzwüsten - Feuerkrater - Wilde Kamele": Folge 2 von 12 am 13. September 2014, um 21.30 Uhr, ARD alpha.
  • "Die Wüsten der Erde - Die versunkenen Städte und heiligen Seen der Alashan": Folge 3 von 12 am 20. September 2014, um 21.00 Uhr, ARD alpha.
  • "Die Wüsten der Erde - Das rote Herz Australiens": Folge 6 von 12 am 27. September 2014, um 21.30 Uhr, ARD alpha.
  • "Die Wüsten der Erde - Highway to Heaven - durch die Mohave-Wüste, Navajo Canyon, Colorado Plateau und Chihuahua-Wüste.": Folge 9 von 12 am 4. Oktober 2014, um 21.00 Uhr, ARD alpha.

Wadi Wahes: Sahara-Wüste im Sudan - eine Wüste in Äquatornähe | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Wüsten in Äquatornähe Wendekreiswüsten

Die Sahara ist die prominenteste von ihnen: Diese Wüsten befinden sich am nördlichen bzw. südlichen Wendekreis. Sie entstanden durch die globale Zirkulation der Atmosphäre. Die ursprüngliche feuchte Äquatorluft erreicht, transportiert durch Passatwinde, diese Wüsten nur noch in staubtrockener Form. [mehr]

Eine Binnenwüste weit weg vom Meer: Qaidam-Wüste auf dem tibetischen Hochplateau | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Wüsten weit weg vom Meer Binnenwüsten

Die Binnenwüsten dieser Erde finden sich vor allem im Inneren Asiens. Ihre Trockenheit erklärt sich durch ihre geografische, ozeanferne Lage. Aufgrund ihrer Kontinentalität unterliegen sie dem jahreszeitlichen Wechsel. [mehr]

Schotterpiste in tibetischer Wüste | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Wüsten hinter den Bergen Regenschattenwüsten

Auch die sogenannten Regenschattenwüsten werden nicht von den feuchten Luftmassen der Ozeane erreicht. Doch im Unterschied zu den Binnenwüsten ist hier weniger die geografische Ferne ausschlaggebend, sondern eine Gebirgskette als Wolkenbarriere. [mehr]

Blick auf die chilenische Atacama-Wüse vom Pazifik aus - ein Paradebeispiel einer Küstenwüste | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Wüsten ganz nah am Meer Küstenwüsten

Trockengebiete - paradoxerweise direkt am nassen Ozean: Diese Wüsten kommen in Küstenregionen vor, die an kalten Meeresströmungen liegen. Da die darüber liegenden kühlen Luftmassen wegen warmer Passatwinde nicht aufsteigen können, bleiben Wolkenbildung und Regen aus. [mehr]