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Wüsten weit weg vom Meer Binnenwüsten

Die Binnenwüsten dieser Erde finden sich vor allem im Inneren Asiens. Ihre Trockenheit erklärt sich durch ihre geografische, ozeanferne Lage. Aufgrund ihrer Kontinentalität unterliegen sie dem jahreszeitlichen Wechsel.

Stand: 13.06.2017

Eine Binnenwüste weit weg vom Meer: Qaidam-Wüste auf dem tibetischen Hochplateau | Bild: picture-alliance/dpa

Manche Regionen der Erde sind so weit von Ozeanen entfernt, dass die feuchten Luftmassen während des langen Wegs schlicht und einfach austrocknen. Bei Ankunft in der Wüste ist die Wirkung der maritimen Tiefdruckgebiete verblasst.

Die Wüste Gobi - das wohl bekannteste Beispiel einer Binnenwüste

Fast alle Binnen- bzw. Landwüsten befinden sich im Zentralbereich des größten Kontinents: Asien. Die Dsungarei oder die Taklamakan in China gehören ebenso dazu wie Karakum und Kysilkum in Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan. Aber auch die Trockenheit der enorm großen Zentral- und Ostsahara ist durch Kontinentalität geprägt.

Im Unterschied zu einer Wendekreiswüste wie der Sahara gibt es in den Binnenwüsten Jahreszeiten. So kann in den mittelasiatischen Trockengebieten im Winter durchaus Schnee fallen und die Temperatur auf -40 °C und sogar darunter fallen. Im Sommer steigen sie auf bis zu 50 °C.

Binnenwüsten - von der Wüste Gobi bis zur Wüste Taklamakan

  • "Die Wüsten der Erde - Die versunkenen Städte und heiligen Seen der Alashan": Folge 3 von 12 am 20. September 2014, um 21.00 Uhr, ARD alpha.

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