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Blitz und Gewitter Wie sicher ist man im Auto oder auf dem Fahrrad?

Unterwegs mit dem Auto, Fahrrad oder Motorrrad: Plötzlich bricht ein Gewitter los. Wie man sich in den verschiedenen Situationen verhalten sollte, erfahren Sie hier!

Stand: 02.07.2019

PKW unterwegs im Starkregen | Bild: picture-alliance/dpa

Michael Faraday war ein englischer Physiker und Chemiker, der von 1791 bis 1867 lebte. Er wies nach, dass elektrische Ströme immer an der Außenseite von metallischen Körpern abfließen und keine elektrischen Effekte auf das Innere des Käfigs einwirken - das gilt auch für Blitze. So bieten Autos, Flugzeuge, Züge oder Seilbahngondeln als sogenannte "Faradaysche Käfige" Schutz bei Gewitter.

Trotzdem nicht ungefährlich

Michael Faraday

Ist ein Auto jedoch in Bewegung, besteht dennoch Gefahr: Durch den Blitzeinschlag könnten Reifen explodieren und das Auto könnte sich überschlagen. Autofahrer sollten auch daran denken, dass ein Blitzschlag sie blenden kann. Außerdem können Ampeln und andere Signalanlagen durch einen Einschlag ausfallen. Besondere Vorsicht gilt bei Bahnübergängen.

Radler und Motorradfahrer: Weg vom Zweirad!

Bei Gewitter lebensgefährlich!

Radfahrer sollten bei einem Gewitter sofort absteigen und einen Mindestabstand von fünf Metern zwischen sich und ihren metallenen und damit leitenden fahrbaren Untersatz bringen. Für Motorradfahrer gilt dasselbe. In einem Wald mit gleichmäßig hohem Baumbestand ist man ziemlich sicher, wenn man den Waldrand und die Nähe besonders hoher Bäume meidet, schreibt der Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung (ABB) des VDE, des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik: "Hocken Sie sich im Wald in einem Mindestabstand von etwa drei Metern von Stämmen und Astspitzen hin und verzichten Sie lieber auf den Regenschutz unter tiefhängenden Ästen!"


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