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Vulkanismus in Deutschland Schlafende Vulkane in der Eifel und in der Oberpfalz

Wer an Vulkane in der Nähe denkt, dem fallen vielleicht Vesuv, Ätna oder Stromboli ein. Aber in Deutschland? Dabei gab es hier einst zahlreiche aktive Feuerspucker - sogar in Bayern. In der Oberpfalz schlummern sie gerade nur ...

Stand: 13.02.2019

In Deutschland gibt es keine aktiven Vulkane mehr - aber viele Berge, Hügel, Seen und Steinbrüche, die von einer vergangenen Aktivität zeugen: Vulkangebiete gibt es in der Hessischen Senke rund um Kassel, am Vogelsberg in Hessen, in der Rhön, im Siebengebirge, im Westerwald, in der Eifel, im Erzgebirge, am Kaiserstuhl bei Freiburg im Breisgau, im Hegau in Baden-Württemberg, auf der Schwäbischen Alb - und im Nordosten Bayerns: in den Mittelgebirgen Frankenwald und Fichtelgebirge sowie in der nördlichen Oberpfalz.

Zwei schlafende Vulkangebiete in Deutschland: Eifel und Oberpfalz

Nur, weil in Deutschland gerade kein Vulkan spuckt, heißt das nicht, dass die Vulkane bei uns für immer Ruhe geben. Die deutschen Vulkangebiete gelten als erloschen - bis auf zwei: Die Vulkane in der Eifel und in der Oberpfalz haben eine längere Pause eingelegt und schlafen, geben aber durchaus Lebenszeichen von sich.

Vulkane durchlöchern Eifel wie "Schweizer Käse"

Vor 13.000 Jahren hat der Laacher-See-Vulkan in der Eifel gespuckt. Es war der stärkste Ausbruch in Mitteleuropa in den letzten 100.000 Jahren.

"Die Eifel ist das größte Vulkangebiet Mitteleuropas. Sie ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse", sagt Andreas Schüller, der Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Insgesamt zeugen rund 450 Vulkane von Ausbrüchen, die das Mittelgebirge über mehr als 40 Millionen Jahre lang immer wieder erschüttert haben. In der Osteifel kam es während der letzten 450.000 Jahre durchschnittlich alle 5.000 bis 10.000 Jahre zu einem Vulkanausbruch, schreibt das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz. In der Osteifel ereignete sich der letzte Vulkanausbruch, ein sehr heftiger, vor rund 13.000 Jahren: Sechs Kubikkilometer Material sind ausgeworfen worden, Ascheablagerungen konnten bis nach Südschweden und Norditalien nachgewiesen werden. Im Vulkankrater, der Caldera, bildete sich im Anschluss der Laacher See. Nach dem letzten Ausbruch in der Westeifel, vor etwa 11.000 Jahren, bildete sich das Ulmener Maar.

"Dass die Osteifel ein junges Vulkangebiet ist, das ist schon lange bekannt. Was sich geändert hat: Die seismische Überwachung hat sich verbessert. Wir konnten genauer hinsehen und kleinere Erdbeben untersuchen. Aufregend und neu für uns war, dass wir tiefere Erdbeben gefunden haben, die sogar im oberen Mantel liegen, also unter der Erdkruste. Sie geben deutliche Hinweise darauf, dass sich hier magmatische Fluide bewegen. Das zeigt uns erstmalig, dass auch ganz aktuell, heute, magmatische Fluide - Magmen oder Gase, die aus Magmen entweichen - in Bewegung geraten. Dass wir diese Signale jetzt beobachten, heißt nicht, dass es zu einem Ausbruch kommt. Aber es gibt Hinweise darauf, dass sich diese aufgeschmolzenen Gesteine vielleicht in geringere Tiefe, in die Erdkruste, bewegen und sich dort anlagern könnten. Diese haben das Potential, Ausbrüche zu erzeugen."

Torsten Dahm vom Deutschen GeoForschungsZentrum, am 13.02.2019 in der radioWelt, Bayern 2.

Studie zeigt: In der Eifel macht sich der Laacher-See-Vulkan bemerkbar

Erdbeben verraten aufsteigendes Magma unter dem Laacher See in der Eifel

Hier finden Sie die Original-Studie (veröffentlicht am 7. Januar 2019) zum aufsteigenden Magma in der Eifel auf Englisch, die zugehörige Pressemitteilung sowie weiterführende Informationen

Wissenschaftler, darunter Mitarbeiter der Landeserdbebendienste Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) in Potsdam und des Karlsruher Instituts für Technologie, beobachten den Laacher See seit 2013. Schon im östlichen Uferbereich aufsteigende Gasblasen erinnern daran, dass hier ein Vulkan schlummert. Zusätzlich haben die Forscher von 2013 bis 2018 acht Serien von sogenannten niederfrequenten Erdbeben in 10 bis 45 Kilometern Tiefe festgestellt. Diese seien Anhaltspunkte dafür, dass unter dem Laacher-See-Vulkan gerade magmatische Fluide aus dem oberen Erdmantel in die Erdkruste aufsteigen, schreiben die Vulkanexperten Anfang Januar 2019 im "Geophysical Journal International". Die Magmabewegungen könnten darauf hindeuten, dass sich die Magmakammern in der mittleren und oberen Erdkruste langsam füllen.

"Der Eifel-Vulkanismus ist nicht erloschen, er ist langzeitschlafend."

Martin Hensch, Geophysiker beim Landeserdbebendienst Baden-Württemberg, Erstautor der Studie vom 7. Januar 2019

Keine Angst vor Vulkanausbruch in der Eifel

Das austretende Kohlendioxid, das aufsteigende Magma und die Erdbebenserien würden jedoch nicht bedeuten, dass ein Vulkanausbruch aktuell bevorstehe, betont Torsten Dahm vom Deutschen GeoForschungsZentrum, Co-Autor der Studie von Januar 2019. "Der Aufstieg von Magma in die flache Erdkruste geht in aller Regel mit hochfrequenten Erdbebenschwärmen einher. Eine solche Aktivität war in der Osteifel bis jetzt nicht zu beobachten", berichtet Joachim Ritter vom Karlsruher Institut für Technologie. "Außerdem fehlen Hinweise auf Hebungen der Erdoberfläche, die bei massiven Magmenaufstiegen deutlich feststellbar sein müssten", ergänzt Torsten Dahm.

"Leider können wir nie genau vorhersagen, wann es zu einem Ausbruch kommt. Aber die Zeiträume, in denen wir als Vulkanologen und Geophysiker denken, sind relativ lang. 10.000 Jahre sind für uns kurze Zeiten."

Torsten Dahm vom Deutschen GeoForschungsZentrum, am 13.02.2019 in der radioWelt, Bayern 2.

Niedrigfrequente Erdbeben in der Eifel

Die bislang in der Eifel, unter dem Laacher See, festgestellten Erdbeben sind sogenannte tiefe und niedrigfrequente Erdbeben (Deep-Low-Frequency-Erdbeben = DLF-Erdbeben). Sie werden in großer Tiefe, zwischen zehn und über vierzig Kilometern tief, erzeugt und zeichnen sich durch ungewöhnlich niedrige Schwingfrequenzen aus. Ihre Stärke liegt unterhalb der Grenze der menschlichen Wahrnehmung und deutlich niedriger als bei "normalen" tektonischen Erdbeben - dafür dauern die Schwingungen oft länger an. In der Eifel wurden einzelne DLF-Erdbeben von bis zu 30 Sekunden Dauer beobachtet. Tektonische Erdbeben dagegen dauern oft nur Sekundenbruchteile. "DLF-Erdbeben gelten weltweit als Hinweis auf die Bewegung magmatischer Fluide in großer Tiefe. Unter aktiven Vulkanen, beispielsweise auf Island, in Japan oder Kamtschatka, lassen sich solche Erdbeben regelmäßig beobachten", erläutert Torsten Dahm vom Deutschen GeoForschungsZentrum.

Befüllen einer Magmakammer kann Zehntausende von Jahren dauern

Unklar ist, seit wann es unter dem Laacher See bebt. Das Messnetz sei erst in den vergangenen zehn Jahren deutlich ausgebaut worden, erklären die Wissenschaftler. Beim letzten Ausbruch des Laacher-See-Vulkans vor etwa 13.000 Jahren habe die Befüllung der oberen Magmakammern jedenfalls rund 30.000 Jahre gedauert. Das bedeute, dass magmatische Prozesse während sehr langer Zeiträume ablaufen können, bevor es zu einer Eruption kommt, betonen die Forscher. Die Ergebnisse der Studie beunruhigen die Experten folglich nicht. "Ich sehe das ganz entspannt", meint auch Andreas Schüller, der Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel.

"Die Auswertung früherer explosiver Zentren in der Osteifel legt nahe, dass die Aktivitätsphase des Laacher-See-Vulkans noch nicht beendet ist und es dort auch in Zukunft wieder zu Ausbrüchen kommen kann."

Torsten Dahm vom Deutschen GeoForschungsZentrum, Co-Autor der Studie vom 7. Januar 2019

Vulkane in Deutschland besser beobachten

Doch die Forscher sind sich einig, dass ihre im Januar 2019 veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass es wichtig ist, "nochmal genau hinzuschauen und die Gefährdungslage neu zu bewerten", sagt Geophysiker Torsten Dahm. Die Wissenschaftler empfehlen zusätzlich zum bestehenden Erdbeben-Messnetz die Überwachung austretender Gase sowie möglicher Veränderungen der Erdoberfläche zu intensivieren. "In Deutschland existiert bisher noch kein Vulkan-Überwachungssystem, was aber sinnvoll wäre", betont Dahm.

"Die Eifel ist ein aktives Vulkangebiet. Da ist es heutzutage auf jeden Fall angebracht, die Überwachung zu überprüfen, zu überdenken und auch zu erweitern, insbesondere da auch wichtige Parameter heute nicht oder nur sehr unregelmäßig gemessen werden."

Torsten Dahm vom Deutschen GeoForschungsZentrum, am 13.02.2019 in der radioWelt, Bayern 2.

Schlafende Vulkane gibt es auch in der Oberpfalz

Laut einem Gutachten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) aus dem Jahr 2002 gibt es in Deutschland noch ein zweites Gebiet neben der Eifel, bei dem man von vulkanischer Gefährdung spricht: die Oberpfalz. Torsten Dahm vom Deutschen GeoForschungsZentrum hat die Gegend, vor allem das Dreiländereck zwischen Bayern, Tschechien und Sachsen, ebenfalls schon länger im Blick: Immer wieder ereignen sich hier sogenannte Schwarmbeben: Gase und Flüssigkeiten bahnen sich, wie in der Eifel, ihren Weg nach oben.

Vulkanismus in der Oberpfalz

Die meisten Feuerberge in der Oberpfalz sind vor mehr als 20 Millionen Jahren entstanden, als sich die Alpen auffalteten: In einem von Nordosten nach Südwesten verlaufenden Streifen - von der tschechisch-polnischen Grenze im Nordosten über Nordböhmen und das Egerland bis zum Oberpfälzer Wald und das Fichtelgebirge - haben sich der Erdmantel und die darüberliegende Erdkruste aufgewölbt. Durch die Dehnung sind tiefe Brüche entstanden, in denen Magma aufsteigen konnte. So hat sich entlang des sogenannten Egerrifts eine Kette aus Vulkanen gebildet. Die Aufwölbung der Erdkruste hält immer noch an.

Stolze Kegelberge und flache Kuppen in der Oberpfalz

Laut Alexander von Humboldt der schönste Basaltkegel Europas: der Parkstein.

Dutzende Vulkane gibt es in der Oberpfalz, die sich ganz unterschiedlich zeigen: Mal als flache Hügel wie der Teichelberg bei Mitterteich, mal als deutlich ausgeprägte Kegelberge wie der Parkstein bei Weiden. Beeindruckend sind zum Beispiel auch der Rauhe Kulm und sein Bruder, der Kleine Kulm, der Waldecker Schlossberg, der Armesberg sowie der Eisenbühl bei Neualbenreuth. Aktive Feuerspucker sucht man darunter vergebens, erloschen sind die Vulkane entlang des Egerrifts aber auch nicht. Vieles deutet auf eine im Untergrund brodelnde Magmakammer hin.

Der jüngste Vulkan in Bayern

2015 wurde durch eine Forschungsbohrung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) Bayerns jüngster Vulkan nachgewiesen: in einem Wald, etwa 1,5 Kilometer südöstlich von Neualbenreuth im Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz. Wissenschaftler schätzen, dass der Vulkan zuletzt vor etwa 150.000 bis 300.000 Jahren ausgebrochen sein könnte. Bei seiner Explosion ist ein Trichter in der Erde entstanden, der sich anschließend mit Wasser gefüllt hat - ein sogenanntes Maar. Über die Jahrtausende hinweg hat sich darin mehr als 90 Meter Sediment abgelagert. Bereits 2007 hatten Wissenschaftler nur vier Kilometer entfernt ein Maar im tschechischen Mýtina entdeckt.

Interaktive Karte: Bekannte Vulkane in der Oberpfalz

Interaktive Karte - es werden keine Daten von Google Maps geladen.

Interaktive Karte: Bekannte Vulkane in der Oberpfalz

Magma sorgt in der Oberpfalz für Furore

Zwölf Jahre lang haben Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) und des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) Messungen an der sächsisch-böhmisch-bayerischen Grenze durchgeführt. Sie entdeckten zum einen vermehrt aufsteigende Gase: neben Kohlendioxid eine ungewöhnlich hohe Konzentration an Helium. Normalerweise kommt es in der Erdkruste nur in Spuren vor, hier trat es so geballt auf wie sonst nur in vulkanisch aktiven Regionen, etwa wie am Ätna. Auch die Schwarmbeben, die im Vogtland, in Nordwest-Böhmen, im Fichtelgebirge und in der Oberpfalz auftreten, sind verdächtig. Die Wissenschaftler vermuten, dass unterhalb des Egerer Beckens eine große Magmakammer in etwa 30 Kilometer Tiefe schlummert. Durch Spalten könnte entgasendes Magma aufsteigen und die vielen Minibeben auslösen.

"Die Kernfrage, die uns alle interessiert, ist jetzt, ob ein einzelner Erdbebenschwarm rein durch Gase ausgelöst wird - oder ob es auch sein kann, dass Magmen bis in die mittlere Kruste vordringen, also bis in etwa zehn Kilometer, und das die Ursache ist für Erdbebenschwärme."

Torsten Dahm, Sektionsleiter Erdbeben- und Vulkanphysik, Deutsches GeoForschungsZentrum

Rumoren unter der Oberpfalz bietet keinen Anlass zur Sorge

Grund zur Sorge bestehe jedoch nicht: "Wir wissen noch nicht, wie die Magmen zusammengesetzt sind und wie weit die Schmelzen in die Erdkruste aufsteigen. Nur die Signale aus den Quellgasen geben uns Hinweise, dass sich etwas in den verborgenen Tiefen tut. Dazu ist noch viel Monitoring von Erdbebenschwärmen und umfassende geologische Arbeit erforderlich", meint Horst Kämpf vom Deutschen GeoForschungsZentrum. Bis die ehemaligen Vulkane wieder spucken, können noch Hunderttausende von Jahren vergehen.

"Wir erwarten in geologisch nahen Zeiträumen einen Vulkanausbruch. Wobei man sich in dieser Gegend immer noch sein Grundstück kaufen und ein Haus bauen kann. Man rechnet frühestens in 500.000 bis einer Million Jahren damit."

Martin Füßl, Geologe

Region profitiert vom Vulkanismus

Vulkanausbrüche haben sich in dieser Region zuletzt vor mehr als 150.000 Jahren ereignet. Davon lebt jedoch noch heute ein ganzer Tourismuszweig: Nicht nur die Heilbäder im böhmischen Karlsbad, Marienbad und Franzensbad sowie im sächsichen Bad Elster und Bad Brambach profitieren von sprudelnden Kohlendioxid-Mineralquellen. Auch das Sibyllenbad in Neualbenreuth im Landkreis Tirschenreuth nutzt diesen wohltuenden Nebeneffekt vulkanischer Aktivität.

Basaltblockhalde am Rauhen Kulm

Mineralwasser wird zum Beispiel in Kondrau bei Waldsassen in Flaschen abgefüllt und verkauft. In einigen Steinbrüchen in der Oberpfalz wird bzw. wurde Basalt abgebaut und damit nichts anderes als erstarrtes Magma: Am Hirschentanz bei Konnersreuth immer noch und am Teichelberg bei Mitterteich bis zum Dezember 2018. Pflanzen und Tiere profitieren von besonderen Lebensräumen, etwa von den wärmenden und schützenden Basaltblockhalden am Rauhen Kulm.

Rauher Kulm schönstes Naturwunder Deutschlands

Der Rauhe Kulm in der Oberpfalz - schönstes Naturwunder Deutschlands 2013

Still, aber schön - und sogar das schönste Naturwunder Deutschlands des Jahres 2013: Der 682 Meter hohe Rauhe Kulm hat sich in einer Online-Abstimmung der Heinz Sielmann Stiftung gegen zwanzig andere Naturschönheiten durchgesetzt. Der Rauhe Kulm, der in der Nähe von Kemnath in der Oberpfalz liegt, zeichnet sich durch seine geologisch besondere Basaltkuppe aus. Schon 500 Jahre vor Christus siedelten hier Menschen. Eine Burg auf seinem Gipfel wurde im 16. Jahrhundert zerstört. Heute befindet sich ganz oben ein mehr als 25 Meter hoher Aussichtsturm, von dem aus man die gesamte Region überblickt.
Bereits zum fünften Mal fand der Wettbewerb um das beliebteste Naturwunder statt. An der Abstimmung beteiligten sich nach Angaben der Heinz Sielmann Stiftung 16.500 Menschen, davon stimmten 6.766 (41 Prozent) für den stillen Vulkan.

In der Oberpfalz kann man zu und auf Vulkanen wandern

Der Rauhe Kulm ist mit seinem Aussichtsturm ein beliebtes Ausflugsziel in der Oberpfalz.

Die Vulkanlandschaften in der Oberpfalz sind beliebte Ausflugsziele: Allein um Kemnath laden der Rauhe Kulm, der Waldecker Schlossberg und der Parkstein zum Wandern und Entdecken ein. Ein kleines, unbekümmertes Tänzchen auf dem Vulkan findet deshalb auch in Bayern statt, allerdings mit kleinen Zwischenhüpfern: Die nächsten schwachen Beben werden nicht lange auf sich warten lassen.

"Alle Erdbebenschwärme sind relativ tief unter der Erdoberfläche, zwischen zehn und sechs Kilometern. Und das heißt nicht, dass Magma an die Oberfläche kommen muss. Es ist viel wahrscheinlicher, dass es da stecken bleibt."

Torsten Dahm, Sektionsleiter Erdbeben- und Vulkanphysik, Deutsches GeoForschungsZentrum


  • "Vulkane - eine Gefahr für Deutschland?" Am 4. Februar 2019 um 18.15 Uhr in Planet Wissen, ARD-alpha.
  • "Auf Spurensuche - Vulkane an der deutsch-tschechischen Grenze: am 4. November 2018 um 13.35 Uhr in Aus Wissenschaft und Technik, B5 aktuell.
  • "Geheimnisvolle Krater in Bayern": am 3. November 2018 um 19 Uhr in Gut zu wissen, BR Fernsehen.
  • "Auf Spurensuche: Vulkane an der deutsch-tschechischen Grenze": am 2. November 2018 um 18.05 Uhr in IQ, Bayern 2.
  • "Vulkane - Eine Gefahr in Deutschland?": am 3. Mai 2018 um 18.15 Uhr in Planet Wissen, ARD-Alpha.
  • "Im Landkreis Neustadt an der Waldnaab - Vulkanerlebnis Parkstein": am 6. März 2016 um 16 Uhr in weiß blau, BR Fernsehen.
  • "Vulkan Oberpfalz": am 9. April 2015 um 18.45 Uhr, BR Fernsehen.
  • "Rund um den Rauhen Kulm": am 16. November 2014 um 19 Uhr in Unter unserem Himmel, BR Fernsehen.
  • "Vulkane in der Oberpfalz": am 4. November 2011 um 15.30 Uhr in Wir in Bayern, BR Fernsehen.

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