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Tierischer Sex Mit durchtriebenen Flirts zum Erfolg

Skurril zeigt sich die Natur beim Balz- und Paarungsverhalten. Das Aufplustern, Herumstolzieren, Duftversprühen und Kräftemessen hat nur ein Ziel: einen erstklassigen Partner anzulocken und erfolgreich Nachkommen aufzuziehen.

Stand: 01.07.2019

Tiere bei der Balz kämpfen miteinander wie auf einem mittelalterlichen Turnierplatz. Männchen lassen sich beim Begatten anfressen oder tarnen sich als Weibchen, um zu ihrer Angebetenen zu gelangen. Weibchen lassen sich von verschiedenen Männchen begatten oder hetzen als eine Art Liebeserklärung Männchen auf andere Männchen. Das Balzverhalten der Tiere ist so kurios und ausgekocht wie vielfältig - und dabei immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht.

Bei zu vielen Verehrern ersäuft das Weibchen

Manchmal ertrinkt das Weibchen, wenn zu viele Verehrer auf ihm sitzen.

Da bei Kröten die Weibchen nur jedes zweite Jahr bereit zur Besamung sind, gibt es mehr paarungsbereite Männchen. Die besteigen deshalb das erstbeste Weibchen an Land, welches jetzt das Männchen ins Wasser tragen muss. Unterwegs kommen immer mehr Männchen, sodass manchmal drei oder vier auf einem Weibchen sitzen und das Weibchen ersäuft. Deshalb wird das Weibchen versuchen, zuerst ein möglichst großes Männchen zu kriegen, das noch am ehesten Rivalen abschütteln kann.

Pikante Details aus dem tierischen Sexleben

Viele

Viele kleine oder wenige große Spermien? Im Wettlauf um die zu befruchtende Eizelle kommt es nicht immer auf die Spermienlänge an. Elefanten und Wale beispielsweise haben erheblich kleinere Spermien als Mäuse. Fruchtfliegen dagegen besitzen sechs Zentimeter lange Riesen-Spermien, die wie ein Wollknäuel aufgewickelt sind und sich erst im weiblichen Genitaltrakt entfalten.

Spermienkonkurrenz ist das Gebot der Stunde

Stefan Lüpold von der Universität Zürich und John Fitzpatrick von der Universität Stockholm haben die Angaben zur Größe und Anzahl der Spermien von 100 Säugetierarten gesammelt und diese Daten in Bezug zur Körpergröße und zum Sexualverhalten der Tiere analysiert. Sie konnten belegen, dass größere Tiere unter Konkurrenzdruck eher mehr und nicht längere Spermien produzieren. Konkurrenz entsteht immer dort, wenn sich ein Weibchen mit mehreren Männchen paart. Je länger der Weg der Spermien zur Eizelle ist, desto eher gehen diese unterwegs verloren. Da scheint es für die Tiere sinnvoller, lieber in Massenproduktion statt in Spermiengröße zu investieren.

Riesig

Sie wird nur 20 bis 28 Millimeter groß und dennoch hütet die Südliche Beißschrecke ein großes Geheimnis. Das Insekt hat die größten Hoden aller Tiere. Forscher der Universitäten Derby und Cambridge haben herausgefunden, dass die Hoden dieser Laubheuschreckenart 14 Prozent des Körpergewichts ausmachen. Den bisherigen Rekordhalter, die Fruchtfliege, hat sie damit deutlich geschlagen. Deren Hoden nehmen nur elf Prozent des Körpergewichts ein.

Mehr Partner - größere Hoden

Zum Vergleich: Bei einem Mann, der 80 Kilo wiegt, wären 14 Prozent ganze elf Kilo. Die Riesenhoden der Laubheuschrecke haben auch praktische Gründe: Bei der Untersuchung von 21 Heuschreckenarten haben die britischen Forscher festgestellt, dass immer dann, wenn die Weibchen sich mit mehreren Männchen paaren, die Hoden der Heuschrecken-Art größer sind. Und die weibliche Laubheuschrecke ist besonders eifrig: In nur zwei Monaten Lebenszeit hat sie bis zu 23 Partner. Damit das Männchen Weibchen mehrfach befruchten kann, werden seine Hoden zum Spermaspeicher, aus dem es kleinere Mengen abgeben kann.

Potenter ist das Männchen nach der Studie übrigens nicht. Im Gegenteil: Die Laubheuschreckenart produziert sogar geringere Samenmengen. Statt ein potenter Kraftprotz ist der tierische Rekordhalter also eher ein schlauer Sparer.

Vernascht

Menschen-Männer haben's schon gut: Egal, wie unbefriedigend die ersten Erlebnisse ihrer Partnerin waren - sie müssen im Bett nie um Leib und Leben fürchten. Meistens. Von derart sicheren Zukunftsaussichten können die Männchen der Wolfsspinnen nur träumen.

Zeigt her eure Wadln!

Wer bei den Wolfsspinnen zum Liebesspiel antritt, darf im günstigsten Fall die Angebetete "vernaschen" - läuft's weniger gut, vernascht sie ihn. Im wortwörtlichen Sinn. Und die Spinnenweibchen zeigen noch eine weitere "Charakterschwäche": Denn ob der Lover ins Bett oder auf den Tisch kommt, das hängt allein von seinem Aussehen ab, genauer dem seiner Vorderbeine. Die können im unteren Beinabschnitt braun bis schwarz gefärbt sein. Entspricht der Ton dem, den die Spinnenfrau aus ihrer Jugend her kennt, gibt's Sex, sonst "Saures" für den Verehrer.

Beschenkt

Wenn zwei "sich trauen", wird in der Regel das Beste aufgetischt, was Haus und Hof bieten oder der Bräutigam sich leisten kann. Das Männchen des Rapsweißlings nimmt seine Pflichten dabei sehr wörtlich.

Reiche Gaben

Liebe geht bei den Rapsweißlingen wirklich durch den Magen. Wenn das Männchen von den Reizen einer Schmetterlingsdame beflügelt zur Hochzeitsnacht flattert, sorgt er zwar in erster Linie für Nachkommen, aber auch für das leibliche Wohl seiner Gespielin. Die Samenpakete, mit denen er seine Auserwählte beschenkt, enthalten neben den Samenzellen auch noch eine Extraportion Aminosäuren, Kohlehydrate und Fette. Diese Nährstoffe brauchen die Weibchen, um mehr und größere Eier zu produzieren. Gehen sie zur Neige, müssen die weiblichen Schmetterlinge entweder Nektar sammeln gehen oder sich einfach einen neuen Hochzeiter suchen.

Treu

Treue - darum machen weder Hahn noch Huhn großes Federlesen. Gemessen an unseren moralischen Maßstäben ist ein Hühnerhof DER Sündenpfuhl schlechthin. Ob Huhn oder Hahn, hier hüpft jeder mit jeder in die Federn. Das ist allerdings nur bei oberflächlicher Betrachtung für alle Beteiligten befriedigend. Die Hähne müssen ihre Gunst - und ihr Sperma - nach einem ausgeklügelten System verteilen. Die Hähne stellt das vor ein grundlegendes Problem: Wie sollen sie bei all dem Durcheinander sicherstellen, dass ihr eigenes Sperma im Rennen um das Ei siegt? Eine der Einfachheit halber beliebte Strategie ist "viel hilft viel": Je beliebter eine Henne bei den anderen Herren ist, desto mehr Sperma ist sie einem Liebhaber wert. Weibliche Neuzugänge im Harem werden dabei allerdings generell großzügiger bedacht als die schon bekannten Damen. Gleichzeitig gehen die Hähne nach dem Prinzip "je schöner, desto mehr" vor: Je schöner der Kamm einer Henne und je größer der Dotter ihrer Eier, desto umfangreicher die Spermamenge, mit der sie bedacht werden.

Auf ewig verbunden

Tiefsee-Anglerfische nehmen das mit der ewigen Bindung wörtlich. Schon das erste Aufeinandertreffen wirkt nachhaltig: Das wesentlich kleinere Männchen beißt sich im großen Körper des Weibchens fest - und die beiden wachsen tatsächlich zusammen. Er klinkt sich in ihren Kreislauf ein und lässt sich von ihr komplett mitversorgen. Das einzige, was er tut: sich auf seine Hoden konzentrieren. Sind sie prall und dick, stoßen beide gleichzeitig Keimzellen aus, das Überleben ist gesichert.

Gefährlich

Wenn die weibliche Hummel einen auf wilde Hummel macht, lebt sie gefährlich. Weibchen, die sich mit mehreren Partnern einlassen, sterben nämlich laut Statistik deutlich früher. Die Vielfalt der Natur ist in erster Linie dem hemmungslosen Partnertausch im Tier- und Pflanzenreich zu verdanken. Bei weiblichen Hummeln zeigt sich die Evolution jedoch prüde und verkrustet.

Stand by your man!

Wenn sie Samen mehrerer männlicher Partner in sich aufnehmen, sinkt die Lebenserwartung von Hummeln dramatisch. Forscher nehmen an, dass der Samen des Männchens, den die Weibchen für den Rest des Lebens im Körper behalten, schädliche Nebenwirkungen zeitigt, wenn er mit anderem Samen vermischt wird. Von den promiskuitiv lebenden Hummeln starben bei Versuchen weitaus mehr während des Winters. Auch die Überlebenden zeigten sich im kommenden Frühjahr nicht richtig fit und hatten weniger Nachkommen und eine deutlich geringere Lebenserwartung.

Mehr

Romantik hin oder her - im Grunde geht es den Männchen immer um das eine: die eigenen Gene zu vererben. Doch was tun, wenn ein Nebenbuhler im letzten Moment alles zu vermasseln droht? Wühlmaus-Männchen lassen sich durch einen Konkurrenten nicht einschüchtern - im Gegenteil ...

Konkurrenz stachelt an!

Balzen zwei Männchen um dasselbe Weibchen, versuchen beide, möglichst viele Eier zu befruchten - und erhöhen ihre Spermienzahl. Dabei wirkt schon der Geruch des Konkurrenten stimulierend. Amerikanische Forscher hatten Männchen der Wiesenwühlmaus vor der Paarung in Käfige mit dem Geruch fremder Männchen gesetzt. Die Spermienzahl war bei diesen Tieren bedeutend höher als bei anderen Artgenossen. Ähnliches haben Bonner Wissenschaftler auch bei Stichlingen festgestellt: Um den eigenen Fortpflanzungserfolg zu vergrößern, schütten die Fischmännchen erheblich mehr Spermien über den Eiern des Weibchens aus, wenn sich ein Konkurrent in der Nähe befindet.

Schwer

Affenväter in spe bereiten sich auf ihre neue Rolle bestens vor: Sie fressen sich Fettpölsterchen an, wenn ihre Partnerin Nachwuchs erwartet. Oft nehmen die werdenden Väter bereits dann zu, wenn die Gattin noch rank und schlank ist ...

Schwangerschaftspfunde - Speck für den Nachwuchs

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr? Für die Männchen der Weißbüschelaffen und der Lisztäffchen trifft das zu, wie US-Forscher aus Wisconsin festgestellt haben. Die Affenpapas fressen sich Speck an, um ihrer neuen Rolle überhaupt gewachsen zu sein: Bei beiden Affenarten kümmern sich meist die Väter um den Nachwuchs, wenn er erst einmal auf der Welt ist - und das ist eindeutig eine tragende Rolle.

Gleich

Sex ist ja bekanntlich die schönste Nebensache der Welt. Doch was tun, wenn sich Pinguinmann und -frau einfach nicht finden können?

Pinguinmann liebt Pinguinmann

Bei den Pinguinen in Zoos herrscht oft akuter Mangel an gegengeschlechtlichen Partnern. Bevor die Pinguine jedoch ganz auf heiße Stunden im ewigen Eis verzichten, wenden sie sich lieber ihren Geschlechtsgenossen zu. Japanische Forscher hatten bei einer Studie in 16 Zoos und Aquarien insgesamt 20 homosexuelle Pinguin-Paare entdeckt - sowohl lesbische als auch schwule Pärchen. Ob es in der freien Wildbahn auch homosexuelle Pinguine gibt, ist unbekannt - zu schwierig ist es dort, die Geschlechter zu bestimmen.

Selbst

Blattläuse machen sich's ganz einfach: Im Herbst paaren sich die Weibchen noch mit Männchen. Im Frühling schlüpfen aus den Eiern aber nur Mädchen. Und die bekommen ganz ohne männliches Zutun nach zwei Wochen Nachwuchs. Wieder nur Mädels. Und so geht's ganz schnell immer weiter - bis zum Herbst. Dann erst kommen erneut männliche Sprösslinge zur Welt. Die sind wichtig, um die Gene wieder ein wenig durchzumischen und die Eier winterhart zu machen.

Rollenspiele mit Hormonwaffen

Auch einfach machen sich's Weinbergschnecken, Regenwürmer, Plattwürmer und einige Fischarten: Sie sind Zwitter und deshalb auf aufwendiges Werben und Balzen nicht angewiesen. Dafür geht's beim Paarungsakt mitunter aggressiver zur Sache: Viele Tiere zwingen ihren Partner dann, die weibliche Rolle zu übernehmen. Weinbergschnecken zum Beispiel schießen Liebespfeile ineinander. Die enthalten Hormone, die den Partner physiologisch dazu zwingen, Weibchen zu sein und die Eier auszutragen.

15 Jahre nach dem Tod noch Vater werden

Auch viele Jahre nach seinem Tod kann das Ameisenmännchen noch Vater werden.

Unter den Ameisen liebt der Mann eine Königin. Was für ein Gefühl. Dafür muss er nach dem Liebesakt mit der hohen Dame umstandslos sterben. Die Königin, die 15 bis 18 Jahre lebt, wird nur ein einziges Mal begattet, wenn auch von mehreren Männchen. Danach deaktiviert sie alle 100 Millionen Spermien. Erst wenn ein Ei gelegt wird, werden die Spermien wieder aktiviert und so im Lauf eines Königinnenlebens 20 Millionen Arbeiterinnen produziert. Ameisenmännchen haben zwar ein furchtbar kurzes Leben, aber sie können noch 15 Jahre, nachdem sie starben, Vater werden.

Die Herren Vogelritter drehen hüpfend putzige Pirouetten

Balztanz des Victoria-Paradiesvogels

Bei der Balz der Paradiesvögel geht es zu wie auf einem mittelalterlichen Turnierplatz: Bunte Wimpel flattern am Rand, Bäume und Sträucher sind dekoriert, alles von den Männchen ausstaffiert. Die Herren Vogelritter stolzieren herum, führen ihren Federschmuck vor und drehen hüpfend putzige Pirouetten, unter vielen Verbeugungen in Richtung der Damen. Die, gänzlich unscheinbar, schauen sich den ganzen Zirkus scheinbar desinteressiert an. Am Ende zieht jede mit dem Hahn, der ihr am besten gefallen hat, ab in die Büsche.

Männchen vergällen den Damen das Fremdgehen

Stubenfliegenmännchen produzieren ein Hormon, das die weibliche Sexualität einschläfert.

Weibchen sind offenbar und entgegen allen Gerüchten liberaler als die Männerwelt, zumindest im Tierreich. Die Männchen vergällen dagegen zum Teil recht wirksam dem Weibchen das Fremdgehen. Die Herren Stubenfliegen zum Beispiel mischen ihren Spermien ein Hormon bei, welches das sexuelle Interesse des Weibchens einschläfert. Grabwespen trommeln nach der Kopulation mit ihren Beinen auf der Flanke ihres Weibchens herum und geben dabei einen Ton von sich, der die Weibchen auf eheliche Treue einschwört.

Begattung erst nach sattsamem Festschmaus

Heuschreckenweibchen lassen sich nur während der Mahlzeit begatten.

Bei den Heuschrecken sorgt ein ausgiebiges Dinner für viele Nachkommen. Nehmen wir an, es glückt den Männchen, auf dem Weibchen ihr Samenpaket loszuwerden und zwar direkt neben der hinteren Körperöffnung. Nun müssen sie der Schreckenfrau etwas zu Fressen anbieten, an der die lange zu kauen hat. Während dieser und nur während dieser Futterzeit können die Samen in ihrem Bauch verschwinden.

Mit in Seide verpackten Geschenken zu mehr Nachwuchs

Bei den Brautgeschenk-Spinnen sorgen große Präsente für mehr Nachwuchs.

Etwas romantischer funktioniert das mit dem Essen und der Begattung bei den Brautgeschenk-Spinnen (Pisaura mirabilis). Die Männchen überreichen den Damen in Seide verpackte Geschenke: selbstgefangene Nahrung, die sie mit Spinnseide zu einem auffälligen Paket schnüren. Beim Balztanz wird das Präsent den Weibchen hochbeinig entgegengestreckt. Die Männchen veranstalten ein solches Bohei, weil es ihren Fortpflanzungserfolg in mehrfacher Hinsicht erhöht: Die Brautgeschenke vergrößern ihre Chance, überhaupt von einem Weibchen akzeptiert zu werden. Zweitens verlängern die Aufmerksamkeiten die Paarung. Und auch hier kann noch getrickst werden: Je größer das Geschenk ist, desto länger frisst das Weibchen daran und umso länger kann das Männchen seine Spermien in den Spermienspeicher des Weibchens übertragen. Weil sich die Spinnenfrauen mit vielen Partnern paaren, entscheidet letztlich die Anzahl der übertragenen Spermien: Sind es mehr eigene Spermien als von einem Rivalen, erhält das Männchen bei der später stattfindenden Eiablage auch mehr Nachkommen.

Manche Männchen tarnen sich zur Begattung als Weibchen

Um in die nähere Auswahl zu kommen, lassen sich Männchen bisweilen ziemlich ausgefallene Taktiken einfallen. Bei den Riesentintenfischen zum Beispiel werden kleinere Männchen von den Weibchen glatt übersehen. Die wissen aber, wie sie trotzdem zum Zuge kommen: Sie tarnen sich als Weibchen, gelangen so ungehindert zur Angebeteten und überrumpeln sie dann mit der Begattung.

  • Die Gottesanbeterin. radioWissen, 11.05.2018 um 09:05 Uhr, Bayern 2
  • Aus dem Liebesleben der Affen: am 4. Februar 2017 um 10 Uhr in "Welt der Tiere", BR Fernsehen
  • Tiergesellschaften - Sozialverhalten bei Tieren: am 16. Januar 2017 um 13.45 Uhr, ARD-alpha
  • Animals in Love - Tierisch verliebt: am 31. Dezember 2013 um 9.50 Uhr, BR Fernsehen
  • Evolution der Sexualität - Ein lustvolles Rätsel. 23.09.2011 um 9.05 Uhr, Bayern 2

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