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Störche in BayernSo geht's den Winterurlaubern bei uns

Stand: 05.02.2018


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Heike Spitz, Samstag, 29.April, 20:00 Uhr

2. Sichtung weisstörche

Hallo,
Ich weiss nicht, ob die gesichteten Störche noch auf der Durchreise sind. Haben heute Richtung Schwabniederhofen bei Altenstadt/Schongau sechs Weissstörche mitten in einer Löwenzahnwiese gesichtet.

Leonia, Montag, 19.Dezember, 14:53 Uhr

1. Bitte Winterstörche nicht füttern!

Ich hätte mir den Hinweis darauf gewünscht, dass man Störche nicht füttern soll. Jungstörche lernen dann möglicherweise, dass sich betteln lohnt. Und da die Vögel mit ihrem Schnabel durchaus gefährlich werden können, soll man sie nicht mit Futter an Menschen gewöhnen. Wenn sie hierbleiben, dann finden sie auch selbstständig Nahrung, sollte eine geschlossene Schneedecke liegen, weichen sie kurzzeitig in schneefreie Gebiete aus.
Das Bild mit dem Storchenpaar vor Schnee mit einem Eintagsküken ist leider ein Beispiel für misslungene Tierliebe und unverantwortliche Eingriffe in die Natur. Bei uns haben halbwilde Störche aus dem nächsten Privatwildpark mit ihren freifliegenden Nachkommen mittlerweile die jahrelang hier brütenden Wildstörche vertrieben, nutzen den Horst aber selbst gar nicht. Ergebnis: seit zwei Jahren bleibt ein Horst leer, der seit vielen Jahren jedes Jahr als Brutplatz diente. Diese Vögel brüten im Wildpark, vertreiben aber alle Fremdstörche in mehreren Kilometern Umfeld.

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Vielen Dank für Ihren Hinweis!
Redaktion Wissen BR.de

Als Ergänzung ein Zitat von Kai-Michael Thomsen, Storchen-Experte des Naturschutzbundes Deutschland. Auch er sieht die Fütterung daheimgebliebener Störche kritisch: "Menschen müssen sich eigentlich keine Sorgen machen", sagt er. Auf der langen Reise in den Süden bekämen Störche oft tagelang nichts in den Schnabel. "Das halten sie aus." Dieser Kommentar wurde von der BR-Redaktion entsprechend unseren
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