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Verhaltensforscher Konrad Lorenz

Stand: 13.12.2018 | Archiv

Konrad Lorenz und seine Graugänse | Bild: picture-alliance/dpa

Der Österreicher Konrad Lorenz gilt als Begründer der Verhaltensforschung. Jahrzehnte seines Lebens widmete er der Beobachtung wilder Graugänse. Für seine wissenschaftliche Arbeit bekam der Forscher 1973 den Nobelpreis. Doch er lieferte auch den Nazis Argumente für ihre Rassenideologie.

  • 30. Todestag Konrad Lorenz, Nobelpreisträger und Verhaltensforscher: 27.02,2019, 06:05 Uhr, radioWelt, Bayern 2
  • Konrad Lorenz und seine Gänse: 14.12.2018, 09:05 Uhr, radioWissen, Bayern 2

Konrad Lorenz wird 1973 für den Nobelpreis nominiert. | Bild: picture-alliance/dpa/Georg Goebel zum Artikel Konrad Lorenz Konrad Lorenz - Karriere mit Brüchen

Mit weißem Kinnbart, speckiger Lederhose und Wollweste machte Konrad Lorenz einen unkonventionellen Eindruck. Seine Tier-Bücher wurden zu Bestsellern. Ihm wurde aber die Verwandtschaft seiner Gedanken mit der NS-Ideologie vorgeworfen. [mehr]


Konrad Lorenz mit Graugänsen | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Konrad Lorenz Konrad Lorenz - Ein Leben für die Graugänse

Konrad Lorenz wurde bekannt für seine Theorien zur Prägung und zu angeborenen Fähigkeiten bei Tieren. Graugänse waren seine liebsten Forschungsobjekte. Trotz methodischer Mängel gelten seine Arbeiten auch heute noch als Pionierleistung. [mehr]


Konrad Lorenz an seiner Schreibmaschine | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Konrad Lorenz Konrad Lorenz - Homo Politicus im Alter

Nach dem Ende seiner wissenschaftlichen Arbeit widmete sich Konrad Lorenz dem Schutz von Umwelt und Natur. Er wurde zu einer Galionsfigur der sich formierenden grünen Bewegung, rief aber auch heftige Kritik hervor. [mehr]


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