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Die Standards Vom Salto-Einwurf bis zum Elfmeterkiller

Der Fußball muss ins Tor. Aber bis es soweit ist, spielt die Wissenschaft auf Schritt und Kick mit. Schließlich bieten Ball, Spieler und Tor einen Mikrokosmos, in dem sich Physik, Medizin und Psychologie wiederfinden.

Stand: 16.03.2017

Spielfeld  | Bild: BR/ Max Hofstetter

"Fußball ist Fußball - ein Spiel, das man gewinnen oder verlieren kann", soll einmal der spanische Spieler und Coach José Antonio Camacho gesagt haben. Dieser Satz muss nicht wissenschaftlich bestätigt werden. Trotzdem bietet das Treiben auf dem Fußballplatz genügend Untersuchungsmaterial für Wissenschaftler. Die Physik bestimmt, wie der Ball fliegt, ob die Bananenflanke gelingt oder der Einwurf weit genug wird.

Medizin auf dem Spielfeld

Die Medizin kümmert sich nicht nur um Adduktorenzerrungen und Meniskusprobleme. Auch ob beim Kopfball nicht doch was bleibt, interessiert die Disziplin schon seit Jahren - Ausgang offen. Und weil beim Fußball schließlich auch Menschen spielen, ist das Ballspiel ein Spiegelbild der menschlichen Abgründe und biologischen Unzulänglichlichkeiten.

Psychoanalyse für den Torhüter

Der Elfmeter offenbart die Psychospielchen zwischen Torwart und Spieler und dass der Mensch - in diesem Fall der Torwart - einfach zu langsam für einen gut plazierten Elfmeter ist. Es ist ein Nachteil, den die Natur wahrscheinlich nicht bedacht hat. Aber schließlich lässt sie die Gegenseite gleichermaßen im Stich, wenn es um Nervenstärke geht.

Schiedsrichter sind auch nur Menschen

Wie menschlich der Fußball ist, das offenbart sich in den Personen des Schiedsrichters und seiner Linienrichter, die trotz aller Hightech-Instrumente noch immer die Ordnungshüter auf dem Platz sind. Kein Wunder, dass Psyche und Biologie bestimmen, ob der Linienrichter überhaupt was sieht. Und egal, was auf dem Fußballplatz passiert, die Statistik hält immer Wahrheiten bereit...


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