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Der weiß-blaue Öl-Boom

Von: Heike Westram

Bayerischer Öl-Scheich (Illustration). Auch in Bayern wird seit Jahrzehnten Erdöl gefördert. Aber wieviel Erdöl gibt es bei uns? Sitzen bald die Öl-Multis im Tegernseer Bauernstüberl? Wir bringen alles über bayerisches Öl zutage - Zahlen anschaulich gemacht. | Bild: BR/Christian Sonnberger

Geht es Ihnen an der Zapfsäule auch so? Mit jedem Liter, der in Ihren Tank gluckert, sehen Sie Ihr Geld förmlich davonrauschen. Hinein in die Taschen texanischer Jeans oder arabischer Kaftans. Und dann tönt auf einmal die Meldung aus dem Radio: In Ampfing wird nach Öl gesucht!

Bayerische Ölscheichs

Schwarzes Gold in Bayern? Bohrtürme auf der Alb? Harte Öldollar in der Lederhos'n? Gleich vorab: Sollten Sie irgendwo um Ampfing oder Mühldorf ein Grundstück besitzen und sich schon die Hände reiben - warten Sie lieber noch mit Villa, Weltreise und Wahnsinnsschlitten: Selbst wenn Sie direkt auf einer bald sprudelnden Ölquelle sitzen - davon bekommen Sie nichts ab. Denn Bodenschätze gehören dem Staat.

Was der davon zu erwarten hat, wie es eigentlich ausschaut mit dem Ölboom in Bayern, wann er anfing und wann er wohl enden wird - all das erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Klick dich schlau!

Weniger als 40.000 Tonnen Erdöl fördert Bayern derzeit (Stand 2017) pro Jahr. Doch das ist weniger Öl, als wir in Bayern an einem einzigen Tag verbrauchen! Zwischen 15 und 20 Millionen Tonnen Öl importiert unser Bundesland jährlich (2015: 15,4 Millionen Tonnen Erdöl-Import). | Bild: BR/Christian Sonnberger zur Bildergalerie Erdöl in Bayern Wie viel Öl ist bei uns zu holen?

40.000 Tonnen fördert Bayern pro Jahr - doch wie viel ist das eigentlich? Ein volles Fass? Ein Tropfen auf den heißen Stein? Was von Bayerns Ölboom zu erwarten ist - in anschaulichen Grafiken kurz erklärt. [mehr]

Erdöl in Bayern - Inhalt

Benedektinermönch am Kloster Tegernsee mit einem Krügerl Erdöl (Illusttration). | Bild: BR/Christian Sonnberger zum Artikel Geschichte des bayerischen Ölfiebers Als das Erdöl in Bayern zu sprudeln begann

Schon im 15. Jahrhundert entdeckten Mönche Erdöl am Tegernsee. In den 1950er-Jahren ging der eigentliche Ölrausch los. Heute tröpfelt es noch hie und da, doch der Boom ist wieder vorbei. Was ist mit Bayerns schwarzem Gold passiert? [mehr]


Bayerischer Öl-Scheich (Illustration) vor sprudelnden Ölquellen. Seit Jahrzehnten wird in Bayern Erdöl gefördert. Aber wieviel macht Bayerns Fördermenge im nationalen und internationalen Vergleich aus? Wieviel Erdöl verbrauchen wir? Wie lange reicht uns das Öl? | Bild: BR/Christian Sonnberger zum Artikel Bayerns Erdöl-Beitrag Kleiner Tropfen im großen Barrel des Bedarfs

Tonnenweise strömt seit Jahrzehnten Erdöl aus Bayerns Boden - und die Suche nach weiteren Quellen hat wieder begonnen. Sind wir bald unabhängig vom weltweiten Ölmarkt? Wie viel ist noch da? Was ist noch zu holen aus dem bayerischen Boden? [mehr]


Bayerischer Öl-Scheich (Illustration). Auch in Bayern wird seit Jahrzehnten Erdöl gefördert. Aber wieviel Erdöl gibt es bei uns? Sitzen bald die Öl-Multis im Tegernseer Bauernstüberl? Wir bringen alles über bayerisches Öl zutage - Zahlen anschaulich gemacht. | Bild: BR/Christian Sonnberger zum Artikel Jeder Tropfen zählt! Die neue Suche nach Erdöl in Bayern

Sprudelt bald wieder reichlich schwarzes Gold aus Bayerns Tiefen? Sitzen wir auf unentdeckten, reichen Ölquellen? Steht bald auf jedem Acker im Allgäu ein Bohrturm und treffen sich demnächst Ölmultis in Marktoberdorf im Stüberl? [mehr]


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