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Alltagswissen ganz heiß Fragen rund um den Sommer

Sommer, Sonne, Eis - und dann zischt der Schmerz durch den Kopf: Woher kommt der Hirnfrost beim Eisessen? Wieso ist's im Sommer immer wieder so schwül? Warum ist der Sommer überhaupt wärmer als der Winter? Fragen rund um die schönste Jahreszeit - und die Antworten.

Stand: 24.07.2018

Mann sitzt vorm Ventilator | Bild: colourbox.com/BR

Warum vergeht die zweite Hälfte des Urlaubs schneller?

Verflixte zweite Hälfte

Ach, wie ist das im Urlaub schön: Neues erkunden, ausruhen und es sich richtig gut gehen lassen. Aber bis man schaut, sind die herrlichen freien Tage schon wieder vorbei. Vor allem die zweite Hälfte des Urlaubs scheint rasend schnell zu vergehen. Warum ist das so?

Rasender Urlaub

Der Sozialpsychologe Roland Deutsch sagt, die Erklärung sei nicht einfach, denn: "Zeitwahrnehmung ist relativ." Mit der Wahrnehmung der ersten und der zweiten Urlaubshälfte könnte es sich seiner Meinung nach so verhalten: Blickt man in der Mitte des Urlaubs auf die schon vergangenen Urlaubstage zurück, denkt man meist "Mensch, ich hab' schon ganz schön viel erlebt". In der zweiten Hälfte werden meist weniger neue Eindrücke gesammelt, zum Beispiel weil man das Hotel und die Umgebung schon kennt. Dadurch meint man am Ende des Urlaubs, die zweite Hälfte wäre schneller vergangen.

Rasendes Leben

Deshalb hat man laut Deutsch auch das Gefühl, dass das Leben mit fortschreitendem Alter immer schneller vergeht: "Am Anfang hat man viele neue Eindrücke, die das strecken. Im Laufe der Jahre werden neue Eindrücke immer seltener. Und dann erscheint das, was verbleibt, im Vergleich zu dem, was vorher gewesen ist, wahnsinnig kurz."

Tipp

Ein Tipp, um zumindest den Urlaub im Kopf zu verlängern: Wenn nicht viel passiert und man sich nur am Strand aalt, vergeht die Zeit währenddessen sehr langsam. Blickt man aber später auf den Urlaub zurück, erscheint er kurz, weil man nicht viele Erinnerungen daran hat. Also erleben Sie möglichst viel! Sammeln Sie neue Eindrücke! Am besten nicht nur im Urlaub ...

Das Geheimnis der perfekten Sandburg

Sand rieselt, Wasser tropft, beides klebt

Solange sie getrennt sind, rinnen Sand und Wasser einfach zwischen unseren Fingern hindurch. Doch miteinander vermischt lassen sich daraus stabile, meterhohe Sandburgen bauen. Aber wie muss man Sand und Wasser mischen, um eine perfekte Sandburg zu errichten?

Kapillarbrücken als Bindemittel

Wenn man Wasser mit Sand vermengt, umhüllt die Flüssigkeit die einzelnen Sandkörner mit einem dünnen Film. Dazwischen bilden sich sogenannte Kapillarbrücken. Die dort aktive Oberflächenspannung hält das Gemisch zusammen. Wenn aber der Wasseranteil zu groß wird, schließen sich die einzelnen Kapillarbrücken zu größeren Gebilden zusammen. Die Oberflächenspannung nimmt wieder ab und die Sandburg fällt auseinander.

Die Ein-Prozent-Regel

Ein internationales Forscherteam von der Universität Amsterdam hat nun das opimale Mischungsverhältnis berechnet: Eine Sandburg gelingt danach am besten, wenn der Sand nur ein Prozent Wasser enthält. Dann ist die Haftwirkung zwischen den Sandkörnern am stärksten. Wie hoch die Türme einer Sandburg werden können, hängt aber noch von ein paar weiteren Faktoren ab.

Dichte und Elastizität

Die Forscher benutzten bei ihren Berechnungen eine Gleichung, die normalerweise von Ingenieuren angewandt wird, um die Stabilität von Gebäuden zu errechnen. In ihr wird neben der Schwerkraft, der Dichte des Materials, dem Radius der Grundfläche und einer Konstante auch das sogenannte Elastizitätsmodul berücksichtigt. Diese Größe beschreibt, wie ein Material auf Verformungen reagiert.

Säulen aus Sand gebaut

Das Ergebnis der Wissenschaftler lautete: Mit typischem Strandsand als Material kann eine Sandburg mit einem Radius von 20 Zentimetern bis zu zweieinhalb Meter hoch werden. Das überprüften sie auch mit einem Experiment: Die Forscher füllten Sand mit einem Prozent Wassergehalt in senkrecht stehende PVC-Rohre mit Radien von 0,5 bis 7,5 Zentimetern. In bestimmten zeitlichen Abständen klopften sie den Sand fest und entfernten dann die zuvor längs in zwei Hälften geteilten Stützrohre. Wenn die Sandsäule stabil stehen blieb, legten sie das Rohr wieder an und füllten mehr Sand ein - so lange, bis die Sandsäule schließlich umfiel.

Warum heißen die Hundstage Hundstage?

Woher kommen die "Hundstage"?

Gegen die Hitze: Hund kühlt sich im Wind eines Ventilators

Wenn wir in sommerlich flirrender Hitze schwitzen, dann erinnern wir uns an sie: die Hundstage. So werden die Tage vom 23. Juli bis 23. August gern genannt. Doch woher kommt der Name? Hat ein unter Hitze leidender, hechelnder Vierbeiner damit zu tun? Eher nicht. Um die Antwort zu finden, muss man seinen Blick auf die Sterne richten.

Sirius, der alte Hund

Sirius leuchtet im Großen Hund (links)

Ihren Namen verdanken die Hundstage einem Stern und seinem Sternbild: dem Doppelstern Sirius (A und B) und dem Sternbild "Großer Hund". Sirius, auch Hundsstern genannt, ist der hellste Stern an unserem Nachthimmel und der hellste im Wintersternbild Großer Hund, lateinisch Canis Major. Der Große Hund erstrahlt bei uns am Winterhimmel südlich des Himmelsäquators und südöstlich von Orion.

Die alten Griechen ...

Athen: Touristen in der Sommerhitze vor der Akropolis

Schon die alten Kulturen gaben Sirius eine besondere Bedeutung. Für die alten Ägypter war er der Stern, der den Nil anschwellen ließ. Die alten Griechen sahen in Sirius den Stern, der die Hitze brachte. Das lag daran, dass er vor etwa 2.500 Jahren um den 23. Juli zeitgleich mit der Sonne aufging. Weil er so hell ist, erstrahlte er in der Morgendämmerung. Für die alten Griechen leitete er damit sozusagen die Hitzeperiode ein.

... kommen auf den Hund

Symbol: Sternbild Orion und Großer Hund

Um den 23. August war die größte Sommerhitze dann wieder vorbei – zur selben Zeit war der Große Hund als Sternbild vollständig zu sehen. So wurden die Hundstage vom 23. Juli bis 23. August festgelegt. Allerdings hat sich im Laufe der Zeit die Stellung der Sterne zur Erde immer mehr verschoben, sodass Sirius heute bei uns erst Ende August wieder am Morgenhimmel erscheint. Die Zeit vom 23. Juli bis 23. August nennen wir aber noch immer Hundstage.

Schwitzen Männer mehr als Frauen?

Schwitzende Männer

Frauen schämen sich meist, wenn sie schwitzen. Männer scheinen damit weniger Probleme zu haben - zumindest beim Sport. Bei manchen hat man den Eindruck, sie sind sogar ein bisschen stolz auf ihren schwitzenden Körper. Schwitzen Männer denn auch mehr als Frauen?

Entscheidend: Der Versuchsaufbau

Die gängige Lehrmeinung war bislang tatsächlich, dass Männer mehr schwitzen als Frauen. Wie der australische Bewegungswissenschaftler Sean Notley in seiner Doktorarbeit zeigt, lag das aber wohl am Versuchsaufbau. Rechnet man die Körpergröße mit ein, ändert sich das Testergebnis: Vergleicht man gleich große Männer und Frauen oder rechnet mit statistischen Verfahren die Größenunterschiede heraus, dann schwitzen Männer und Frauen ähnlich viel.

Notleys Versuchsaufbau: Der Wissenschaftler hat zwei Testgruppen beim Training untersucht. Eine größere Gruppe aus 60 sehr unterschiedlichen Frauen und Männern, und eine kleinere, bei der Frauen und Männer ähnlich groß und ähnlich fit waren. Außerdem schwitzen größere Menschen mehr als kleinere: Denn je größer ein Mensch ist, desto mehr Masse muss er mit seiner Haut kühlen. Um diese Kühlleistung zu schaffen, müssen größere Menschen mehr schwitzen.

Warum werden Wespen immer wepsiger?

Je wärmer und trockener ...

Wespe auf aufgeschnittenen Mirabellen

Sie schwirren um den Mund und um das Eis. Sie knabbern winzige Stückchen aus dem Schinken und lieben Grillfleisch: Wespen sind im Sommer lästige Begleiter. Ein langer warmer Sommer bringt scheinbar noch mehr Wespen mit sich, die einem viel zu viel und viel zu aggressiv vorkommen. Doch warum werden Wespen eigentlich immer wepsiger?

Warm und trocken ist gut für den Nachwuchs

Wespe nascht Süßes

Hitze und Trockenheit sind beste Voraussetzungen dafür, dass eine Wespenbrut gut gedeiht. Im Frühling schlüpfen die Königinnen, sobald es warm genug ist. Je wärmer es ist, desto mehr Tiere entwickeln sich. Mehr Königinnen bedeuten auch mehr Nachwuchs. Und die Möglichkeit, für den Menschen auf Wespen zu treffen, erhöht sich natürlich.

Fleisch für die Brut

Blick in ein Wespennest

Ab Ende Juni schlüpfen die ersten Arbeiterinnen. Sie legen bis Ende Juli die Kammern für die Larven in den Wespennestern an. Diese schlüpfen aus den Eiern, die die Königinnen gelegt haben. Als Baumaterial dient trockenes Holz, das zu Papierbrei verarbeitet wird. Gefüttert wird in dieser Zeit vor allem eiweißreiche Nahrung: Insekten, Läuse und Fleisch. Beliebt sind Grillfleisch oder Schinken. Damit werden die Larven versorgt.

Süßes für die Arbeiterinnen

Vorsicht vor dem Zubeißen! Wespe auf Marmeladenbrot

Mitte August bis September haben sich die männlichen Drohnen und neuen Königinnen so weit entwickelt, dass die Arbeiterinnen sich nicht mehr um den Nachwuchs kümmern müssen – dann suchen sie für sich selbst und werden im Spätsommer besonders lästig. Denn auf dem Speiseplan der Arbeiterinnen stehen Kohlenhydrate, vor allem Zucker und damit Süßes: Kuchen, Limonade, Eis und süße Früchte. In dieser Zeit ist das Wespenvolk am größten, das Nahrungsangebot geht aber schon zurück und deshalb gehen die gelb-schwarz gestreiften Insekten einem auch besonders auf die Nerven.

Wer sticht eigentlich?

Eine Gemeine Wespe

Weltweit gibt es 61 Arten der Echten Wespen, einer Unterfamilie der Faltenwespen. In Europa leben davon elf Arten der Echten Wespen. Zu ihnen zählen auch die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Diese beiden gelten als besonders zudringlich. Sie gehören zu den Kurzkopfwespen und besitzen einen Stachel und eine Giftdrüse, mit denen sie schmerzhaft zustechen können.

Wann ist es eigentlich schwül?

Schwül - was ist das eigentlich?

Alle Jahre wieder kommt sie doch - die schwüle Sommerhitze. Am liebsten würden wir dann alle an den See oder ins Freibad fahren und uns ins kühle Nass stürzen. Eine gute Idee, aber warum eigentlich?

Zu viel Feuchte in der Luft

Das Problem bei einer schwülen Hitze ist die hohe Luftfeuchtigkeit bei zugleich hohen Temperaturen. Normalerweise regulieren wir nämlich unsere Körpertemperatur durch Schwitzen. Wenn Schweiß auf unserer Haut verdunstet, kühlt sie ab - quasi unsere eingebaute Klimaanlage.

Schweiß bleibt auf der Haut

Wenn es schwül ist, kann die Luft aber nicht mehr so gut Feuchtigkeit aufnehmen, sie ist schon gesättigt. Resultat: Der Schweiß bleibt auf der Haut und die Hitze bleibt in unserem Körper.

Magische Temperaturgrenze

Je wärmer es ist, desto weniger feucht muss die Luft sein, damit wir sie als schwül empfinden. Bei 16 Grad zum Beispiel müsste die Luft schon fast zu hundert Prozent gesättigt sein, bei 37 Grad nur zu 30 Prozent. Das wiederum heißt aber auch: Schwül kann es nur werden, wenn es über 16 Grad warm wird.

Schwüle Tage und tropische Nächte

Ab 15 Grad am Morgen kann man also einen schwülen Tag erwarten, liegt die Temperatur sogar über 20 Grad, dann ertragen Mitteleuropäer die Schwüle nur schwer. Nächte mit Temperaturen um die 20 Grad heißen darum auch "tropische Nächte".

Lauwarm duschen

Wenn unser Körper auf Dauer die eigene Temperatur vor lauter Schwüle nicht mehr regulieren kann, dann droht ein Kreislaufkollaps. Abkühlen tut gut - aber nicht zu kalt duschen! Denn damit führt man das Gehirn in die Irre, es bekommt zu viele Kältesignale aus der Haut und heizt noch mehr ein. Lauwarm heißt die Devise an schwülen Tagen.

Warum verlieren Tomaten im Kühlschrank an Geschmack?

Frisch schmeckt besser

Tomaten schmecken oft nach wenig bis gar nichts. Noch fader werden sie, wenn sie längere Zeit im Kühlschrank liegen. Forscher von der University of Florida haben herausgefunden, warum das so ist. Sie ließen zunächst 76 Testpersonen Tomaten probieren: Entweder frische Exemplare oder Früchte, die sieben Tage bei fünf Grad Celsius im Kühlschrank gelegen hatten. Ergebnis: Die frischen Tomaten schmeckten im Durchschnitt besser.

Flüchtige Stoffe

Anschließend untersuchten die Forscher die Stoffe, die zum Geschmack der Tomate beitragen: Kohlenhydrate, organische Säuren und flüchtige Stoffe. Bei Kohlenhydraten und Säuren entdeckten die Biologen kaum einen Unterschied zwischen frischen und gekühlten Tomaten. Anders sah es bei den flüchtigen Stoffen aus. Dazu gehören unter anderem Lipide und Alkohole, aber auch für die Fruchtreifung wichtige Komponenten. Sie heißen flüchtige Stoffe, weil sie durch die Stängelnarbe der Tomate entweichen können. Deshalb müssen sie von den Zellen der Frucht ständig nachproduziert werden, sonst verliert die Tomate an Geschmack.

Geschmack ade

Doch genau dieses Nachproduzieren ist bei der gekühlten Frucht bei vielen Stoffen heruntergefahren: Nach sieben Tagen Kühlung hatte sich die Menge der flüchtigen Stoffe um bis zu 65 Prozent verringert. Bei einigen Komponenten zog die Produktion wieder an, wenn die Tomaten nach der Kühlung auf 20 Grad Celsius erwärmt wurden. Doch insgesamt blieb der Anteil der flüchtigen Stoffe auch bei diesen Tomaten deutlich unter dem der ungekühlten Früchte, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Proceedings" im Oktober 2016.

Woher kommen immer die vielen Fruchtfliegen?

Winzige Fliegen allüberall

Fruchtfliegen sind lästig

Sie sind lästig – Fruchtfliegen, die auch Obst-, Essig- und Taufliegen genannt werden. Die Winzlinge setzen sich auf unser Obst und schwirren uns um die Nase. In Deutschland gibt es rund 50 Arten, die in Wildarten und Kulturfolger aufgeteilt werden. Die bei uns herumirrenden Plagegeister sind vor allem Kulturfolger, die sich hervorragend an das menschliche Umfeld angepasst haben und sich scheinbar ständig vermehren. Doch woher kommen eigentlich die vielen Fruchtfliegen?

Rasende Vermehrung

Eine Fruchtfliege Drosophila melanogaster

Ein Weibchen kann 24 Stunden nach einer erfolgreichen Paarung bis zu 400 Eier ablegen. Die vollständige Entwicklung einer Fruchtfliege von der Larve über die Verpuppung bis zur fertigen Fruchtfliege dauert zwischen zehn und 14 Tagen. Da kann man sich vorstellen, wie schnell man sich selbst im Reich der Fruchtfliege wiederfindet, wenn den Insekten in der eigenen Küche die passenden Angebote gemacht werden.

Willkommen zu Hause

Sind schon im Supermarkt in Gemüse und Obst: die Fruchtfliegen

Abgelegt werden befruchtete Eier in reifem bis fauligem Obst, gerne auch in Obst- oder Gemüseschalen. Auf diesen Schalen haften Bakterien und Mikroorganismen, von denen sich die Larven ernähren. Angelockt werden die Fruchtfliegen durch säurehaltige Lebensmittel, faulende Kartoffeln und Küchenabfälle. Zudem tragen wir sie uns auch ganz unbedarft selbst nach Hause, denn mit jedem Einkauf von Obst und Gemüse schleppen wir die kleinen Fliegen, die schon von den Obstplantagen oder Lagerräumen kommen, in unsere Küchen.

Immer dem Geruch nach

Und natürlich fliegen die Insekten auch einfach durch das offene Fenster in unsere Häuser. Angelockt werden sie vom sogenannten Essiggeruch reifer bis überreifer Früchte. Dabei kommt den Winzlingen zugute, dass sie Gerüche über weite Strecken wahrnehmen können. So steuern sie zielsicher auf angefaulte Früchte zu, bevor wir Menschen überhaupt erahnen, dass da was faul sein könnte.

Paradiesischer Abfall

Ein wahres Paradies für die Fruchtfliege: Biomüll

Doch die Zweiflügler bedienen sich nicht nur an herumstehenden Kirschen, Pflaumen oder Kartoffeln, sondern werden auch von offenen Getränken, von Süßem wie Marmelade und Essig angezogen. Geradezu paradiesisch für Fruchtfliegen sind herumstehende Biomülltüten oder offene Abfalleimer – sie verhelfen ihnen zu rasend schnell anwachsendem Nachwuchs.

Vorsicht an der Spüle

Auch schmutziges Geschirr ist für Fruchtfliegen attraktiv!

Gern genommene Ziele der Fruchtfliegen sind auch schlecht gereinigte Spülen und Spülmaschinen. Zum einen wegen der Essensreste, die da zu finden sind. Zum anderen aber auch, weil die Filter der Spülmaschine sowohl als Brutplatz als auch als Nahrungsquelle dienen können.

Wie man Fruchtfliegen wieder weg bekommt

Gegen Fruchtfliegen helfen:

- häufiges Lüften, damit die Fliegen auch wieder hinaus können,
- das Verschließen von Getränken und Nahrungsmitteln,
- das Wegräumen von Obst und Gemüse,
- geschlossene, häufig geleerte Abfalleimer,
- das Entsorgen von Biomüll und
- das Sauberhalten der Küche: Einfach öfter Putzen und angefaultes Obst wegwerfen.

Wie schützen sich Tiere vor Sonne?

Welche chemischen Reaktionen laufen beim Grillen ab?

Wie wirkt eigentlich Sonnencreme?

Sommer, Sonne, Sonnencreme

Wenn die Sonne vom Himmel lacht, kann uns das Lachen schnell vergehen: Dann, wenn sie unsere Haut verbrennt. Das kann schon nach wenigen Minuten passieren, äußerst schmerzhaft und richtig gefährlich sein. Mit Sonnencreme sind wir besser fürs Sonnenbad gewappnet. Wie schafft sie das?

Sonnenstrahlen

Bei einem Sonnenbad dringen UV-A- und UV-B-Strahlen in unsere Haut ein. Die kurzwelligere UV-B-Strahlung durchdringt die oberste Hautschicht, kann uns einen Sonnenbrand bescheren und das Hautkrebsrisiko erhöhen. Die langwelligen UV-A-Strahlen erreichen tiefere Hautschichten, können die Haut vorzeitig altern lassen und ebenfalls zu Hautkrebs führen.

Der Eigenschutz der Haut

Unsere Haut kann sich bis zu einem bestimmten Grad selbst vor UV-Strahlung schützen. In den Pigmentzellen unter der Hornhaut wird Melanin gebildet. Der Hautfarbstoff wird an die Hautoberfläche transportiert, tönt unsere Haut braun und schützt die darunter liegenden Hautschichten. Ist unsere Haut der Sonne länger ausgesetzt, verdickt die oberste Hautschicht, die Hornschicht, und die sogenannte Lichtschwiele entsteht. Die Hautverdickung reflektiert, filtert und streut dann das Sonnenlicht.

Die Zeit, die man in der Sonne verbringen kann, ohne rot zu werden, wird Eigenschutzzeit genannt. Sie fällt jedoch bei jedem Einzelnen, je nach Hauttyp, anders aus und kann auch nur wenige Minuten betragen.

Lichtschutzfilter

Weil wir uns nur zu gerne draußen aufhalten, im Freien sporteln und unseren Urlaub am Strand verbringen, reichen diese natürlichen Vorgänge in unserer Haut nicht aus, um uns gegen die Sonne zu wappnen. Wir führen ihr künstlichen Schutz zu: Sonnenschutzmittel versorgen uns mit Lichtschutzfiltern, sogenannten UV-Filtern, die weniger UV-Strahlung in die Haut eindringen lassen. Das geschieht auf zwei Wegen: chemisch oder physikalisch.

Chemische und physikalische Filter

Bei einem chemischen Lichtschutz sind im Produkt organische Verbindungen gelöst, die in die oberste Hautschicht eindringen und als Filter fungieren. Sie wandeln die schädliche Strahlung in Wärme um.
Physikalische mineralische Filter reflektieren die Strahlung wie kleine Spiegel und lassen sie nicht in die Haut eindringen. Das geschieht durch unlösliche mikrofeine Pigmente, die auf die Haut aufgetragen werden, zum Beispiel Titandioxid und Zinkoxid. Die Verwendung solcher Teilchen in Nanogröße (1 Nanometer = 1 Milliardstel Meter) muss seit Juli 2013 auf der Verpackung gekennzeichnet sein.

Lichtschutzfaktor

Je höher der Lichtschutzfaktor (LSF) ist, umso höher ist die Schutzwirkung. Welcher LSF für wen geeignet ist, hängt vom jeweiligen Hauttyp, der Vorbräunung, der Intensität der Sonneneinstrahlung und der Aktivität in der Sonne ab. Je näher man zum Äquator reist und je weiter oben man sich aufhält, umso höher sollte er ausfallen.
Nicht vergessen: Wasser, Schweiß, Schnee und Sand verstärken die Wirkung des UV-Lichts. Und selbst unter Wasser, im Schatten und hinter Fenstern ist man nicht vollständig geschützt.

Tipps

Am besten schützt man sich vor der Sonne, indem man gar nicht in die Sonne geht - vor allem nicht in die Mittagssonne.
Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille schützen vor Strahlung. Körperteile, die nicht bedeckt sind, müssen eingecremt werden.
Achten Sie darauf, dass ihr Sonnenschutzmittel über einen ausreichenden Schutz vor UV-B- und UV-A-Strahlung verfügt.
Wer in der Sonne sportelt, egal, ob auf dem Wasser oder an Land, sollte wasserfeste Produkte verwenden.
Sonnenschutzmittel müssen großzügig aufgetragen werden - am besten, bevor man sich nach draußen begibt.
Ohren, Nase, Lippen, Kopfhaut, Nacken und Fußrücken nicht vergessen und regelmäßig nachcremen!

"Sunblocker"

Übrigens: Komplette "Sunblocker" gibt es nicht. Auch Sonnenschutzmittel mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor bieten nie einen vollständigen Schutz. Ein Teil der UV-Strahlen wird immer die Haut erreichen.

Was passiert bei einem Sonnenbrand?

Hauptsache Sonne?

Ein warmer, sonniger Tag löst bei den meisten Menschen einen akuten "Ich muss sofort in die Badesachen und an den See"-Reflex aus. Dort wird dann stundenlang in der Sonne gebraten und das Eincremen grob vernachlässigt. Hauptsache Sonne! Die tut auch erstmal gut - aber nicht lange: Je nach Empfindlichkeit kann sich die Haut schon bald dunkelrot färben, heiß werden, anschwellen, schmerzen - und im schlimmsten Fall Blasen werfen und sich großflächig schälen. Was ist da im Körper geschehen?

Schuld sind die UV-B-Strahlen

Sonnenlicht besteht aus sichtbarem, infrarotem und ultraviolettem Licht. Zu letzterem gehören die UV-A- und UV-B-Strahlen, die uns braun werden lassen. Aber nicht ohne Konsequenzen: Die langwelligeren UV-A-Strahlen greifen das elastische Bindegewebe der Haut an und lassen sie schneller altern. Die UV-B-Strahlen sind kurzwellig und energiereich - und schuld am Sonnenbrand.

Wie entsteht ein Sonnenbrand?

Der dahinterliegende Mechanismus wurde in Versuchen mit Zellkulturen und Mäusen erst Anfang Juli 2012 aufgedeckt: Die kurzwelligen UV-B-Strahlen dringen weit in die Haut ein und schädigen dort kleine Ribonukleinsäure-Moleküle (RNA), die im Zellkern produziert werden und die Aktivität der Gene steuern. Die Moleküle werden so verändert, dass sie sich mit einer Andockstelle in den Hautzellen verbinden können. Das wiederum fördert die Produktion eines entzündungsfördernden Stoffes, des Tumor-Nekrosefaktors Alpha. Die typischen Sonnenbrand-Symptome treten auf.

Vorsicht vor Hautkrebs!

Dadurch, dass die veränderten RNA-Moleküle Substanzen und Reaktionen aktivieren, die als tumorfördernd gelten, könnten sie auch eine Rolle bei der Entstehung von Hautkrebs spielen. Bislang galten vor allem die vom UV-Licht verursachten Schäden in der Desoxyribonukleinsäure (DNS), in der die Erbinformation gespeichert ist, als Hauptursache für Melanome.

Besser vorsorgen!

Sonne in Maßen kurbelt unsere Vitamin D-Produktion an, was unsere Laune hebt. Trotzdem gilt auf jeden Fall, nicht nur die Eigenschutzzeit der Haut zu beachten, sondern sich auch mit dem zum Hauttyp passenden Lichtschutzfaktor einzucremen. Und zwar vor dem Sonnenbad, das man dann am besten im Schatten einnimmt.

Was stimmt wirklich über Mücken?

Wie viel Wasser ist gesund?

Wie viel Wasser kann der Körper aufnehmen?

Bevor ein Mensch auf Toilette muss, vergehen maximal 3,5 Stunden Zeit. In dieser Zeit kann der Magen drei bis sechs Liter, der Darm bis zu 15 Liter, die Harnblase 1,5 bis drei Liter aufnehmen und rund ein Liter Wasser geht ins Blut und Gewebe. Das sind insgesamt maximal 25 Liter Flüssigkeit. Trinkt man zu viel Leitungswasser auf einmal, nimmt die Salzkonzentration im Blut ab. Der Körper möchte das ausgleichen und Wasser strömt aus den Blutgefäßen in die umliegenden Zellen und bringt diese zum Platzen. Das nennt der Mediziner Wasservergiftung.

Wie man richtig trinkt

Darum lautet die Empfehlung: Man sollte ungefähr eineinhalb bis zwei, zweieinhalb Liter am Tag trinken. Doch neben der Menge ist der Zeitpunkt wichtig, wann wir trinken: Am besten man trinkt Wasser über den Tag verteilt und immer in kleinen Mengen. An einem ruhigen Wintertag verliert der Körper rund einen halben Liter Wasser. An einem heißen Sommertag dagegen rund vier Liter, bei intensivem Sport leicht das Doppelte. Trocknet dann der Körper aus, muss nicht nur das Herz schwerer arbeiten, auch das Gehirn hat Probleme beim Denken.

Warum ist Meerwasser salzig?

Viel Meer, viel Salz

Meeresküste

Zwei Drittel unseres Planeten sind von Ozeanen bedeckt. Wir lieben das Meer für seine kräftige Brandung, seine türkis-blaue Färbung lässt uns schmachten, bloß in den Mund will man es nicht kriegen. Aber warum ist das Meerwasser eigentlich salzig?

Versteckte Fracht

Regen und Schmelzwasser waschen permanent Mineralien und Salze aus den Gesteinsschichten des Festlandes. Tausende von Flüssen transportieren diese gelösten Salze als "versteckte Fracht" ins Meer und dort erhöht sich durch die Verdunstung des Wassers die Salzkonzentration.

Doch nie versalzen

Wenn die Flüsse ständig neue Salze liefern, dann müsste das Meer ja immer salziger werden? Stimmt, aber gleichzeitig lagert sich das Salz am Meeresboden ab. Der Salzgehalt bleibt so seit Jahrtausenden im Gleichgewicht - je nach Ozean zwischen drei und 28 Prozent.

Wo ist das Ende des Regenbogens?

Der Topf voll Gold

Regenbogen vor Gewitterwolken

Glaubt man einer Sage, steht am Ende des Regenbogens ein Topf mit Gold. Also, nichts wie hin! Doch wo ist das Ende des Regenbogens? Kann man es jemals erreichen?

So sieht man einen Regenbogen

Erst einmal ein paar Fakten vorab: Ein Regenbogen entsteht, wenn Sonnenlicht auf Regentropfen trifft. Man sieht ihn allerdings nur, wenn man die Sonne im Rücken und die Regenfront vor sich hat. Der Bogen reicht von Horizont zu Horizont. Es sieht so aus, als ob dort das Ende des Regenbogens wäre.

Wie kommt man an das Ende?

Wer versucht, auf das Ende des Regenbogens zuzugehen, merkt, dass sich der Bogen bewegt, und zwar in die Richtung, in die auch der Betrachter geht. Er ist uns immer ein Stückchen voraus. Das Ende des Regenbogens erreichen wir nie. Warum nicht?

Erstens ...

... weil der Regenbogen eine optische Erscheinung ist, die wir nur sehen, wenn die Winkelbeziehung zwischen Sonne, Betrachter und Regentropfen stimmt. Bewegen wir uns auf den Regenbogen zu, bewegt er sich automatisch mit. Da der Bogen nicht an einem bestimmten Punkt entspringt, sondern vom Standort des Betrachters abhängig ist, sieht jeder seinen eigenen Regenbogen.

Und zweitens ...

... ist der Regenbogen in Wahrheit ein Kreis. Wir sehen ihn normalerweise als Bogen oder Halbkreis, weil sozusagen die Erde im Weg ist. Mit ganz viel Glück aber kann man aus dem Flugzeug heraus den vollen Kreis sehen. Und ein Kreis hat bekanntlich kein Ende.

Warum ist der Himmel blau?

Eigentlich ist er ja schwarz

Die Bilder aus dem Weltall zeigen es: Eigentlich ist der Himmel ja schwarz. Warum erscheint er uns auf der Erde als blau?

Gestreutes Sonnenlicht

Das weiße Licht der Sonne besteht aus rotem, blauem und grünem Licht. Trifft das kurzwellige blaue Licht auf die Luftmoleküle unserer Atmosphäre, wird es herausgefiltert und weit gestreut, die anderen Lichtfarben dagegen nicht. Das ist die so genannte Rayleigh-Streuung: Das weit gestreute Blau gibt unserem Himmel seine Farbe.

Wird man weniger nass ...

... wenn man schneller durch den Regen geht?

Wenn es regnet, beschleunigen die meisten Menschen automatisch ihren Schritt. Denn: Wenn man schneller unter das schützende Dach kommt, wird man weniger nass. Oder etwa doch nicht?

Der Versuch

Meteorologen haben im Selbstversuch geklärt, wer mehr Regen abbekommt: eine Person, die gemütlich durch den Regen geht oder jemand, der rennt. Dabei kam heraus: Die Kleidung der langsameren Testperson hat 40 Prozent mehr Nässe aufgesogen, als die der rennenden Person. Man wird also tatsächlich weniger nass, wenn man schneller durch den Regen geht.

Rain Calculator

Der Physiker Doug Craigen hat den "Rain Calculator" entwickelt. Mit dem Programm kann man herausfinden, wie schnell man laufen muss, um möglichst trocken ans Ziel zu kommen. Dabei spielen auch die eigene Statur und die Regengeschwindigkeit eine Rolle. Es gilt: Ein schmaler Mensch wird weniger nass, da er dem Regen eine kleinere Angriffsfläche bietet als eine kräftige Person.

Warum sind Regenbogen gebogen?

Kann ein Blitz einen Taucher treffen?

Gewitter unter Wasser?

Bei Gewittern darf man nicht ins Wasser gehen, sonst wird man vom Blitz getroffen - das lernt jedes Kind. Was aber ist mit "unter Wasser gehen". Ist man beim Tauchen sicher vor Gewittern oder kann ein Blitz einen Menschen auch unter Wasser verletzen?

Sichere Tiefe

Wasser leitet elektrischen Strom, also breitet sich die Enegie eines Blitzes auch unter Wasser aus. Aber mit zunehmender Entfernung vom Einschlag des Blitzes nimmt die Stromdichte ab. Je tiefer man taucht, desto sicherer ist man.

Gefährlicher Druck

Nicht nur der Strom ist gefährlich bei einem Gewitter. Der Blitz löst im Wasser auch noch eine Druckwelle aus. Und die kann im schlimmsten Fall zu inneren Verletzungen und sogar zu Bewusstlosigkeit führen.

Gesalzen

Das Meer hat wegen seines Salzgehaltes einen geringeren elektrischen Widerstand als Süßwasser. Strom sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstandes. Also fließt - vereinfacht gesagt - im Meer weniger Strom durch den Menschen als in einem See.

Abgefischt

Je größer die Fische sind, desto mehr Strom bekommen sie ab, wenn ein Blitz einschlägt. Denn je länger ein Körper ist, desto mehr Strom fließt rein. Auch hier gilt, im Meer ist es weniger gefährlich. Immer wird berichtet, dass Fische durch einen Blitz gestorben sind.

Kann man Regen riechen?

Wieso riecht es nach Regen?

Es riecht nach Regen!

Die dunklen Wolken hinten am Himmel verheißen nichts Gutes. Kommt da was? Oder verschont uns der Regen noch ein bisschen? Doch dann: "Oh, oh! Ich glaub, es regnet gleich. Es riecht doch schon danach!" Kennen Sie solche Situationen? Was ist da tatsächlich dran? Riecht Regen nach etwas und kann es tatsächlich nach Regen riechen?

Petrichor, der Duft nach Regen

Pures Wasser riecht eigentlich nach nichts. Regen allerdings manchmal schon. Und zwar nicht nur in unserer Einbildung, sondern tatsächlich!

Mit diesem Phänomen haben sich bereits 1964 zwei australische Forscher beschäftigt: Bear und Thomas nannten den typischen Geruch, der entsteht, wenn Regen auf trockene Erde fällt, "Petrichor" - von "petros" (griechisch für Stein) und "Ichor" (die Flüssigkeit in den Adern der griechischen Götter).

Öl + Duftstoff + Wasser + Staub + Luft = Regengeruch

Wie der Regengeruch entsteht und welche Faktoren dabei zusammentreffen müssen, erklärt der Deutsche Wetterdienst (DWD): Bei Trockenheit sondern Pflanzen ein bestimmtes Öl ab, das vom Boden aufgenommen wird. Dieses Öl verbindet sich mit einem Stoff namens Geosmin - einem Alkohol, der von im Boden lebenden Mikroorganismen produziert wird. Er ist ganz generell für leicht muffigen Erd- oder auch Schimmelgeruch verantwortlich. Fallen nun Regentropfen mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden, schließen sie winzige Luftbläschen in der Staubschicht ein. Wie Kohlendioxidbläschen in einem Glas Mineralwasser schießen die dann wieder nach oben und platzen aus den Tropfen heraus. Die mitgerissenen Staubteilchen tragen den Duftstoff mit sich, der dadurch freigesetzt und durch Luftverwirbelungen nach oben und weiterbefördert wird.

Boden und Regenstärke sind entscheidend

Wie viel Duftstoff freigesetzt wird, hängt davon ab, wie durchlässig der Boden ist, auf den der Regen fällt. Gut zu riechen ist der Regen, wenn es davor längere Zeit nicht geregnet hat und der Boden gut ausgetrocknet ist. Trockener Lehmboden ist der ideale Regengeruchsproduzent. Entscheidend ist auch, wie stark es regnet. Leichte und moderate Regengüsse riechen intensiver, weil der Tropfen-Duftstoff-Prozess lange ablaufen kann. Starkregen setzt dem Prozess ein jähes Ende, weil der Boden dann schnell durchnässt wird und sich dann nicht mehr so viele Blasen bilden, die aufplatzen und den typischen Geruch freisetzen können.

Nahenden Regen riechen?

Wenn ein Regengebiet aufzieht, ändert sich die Luftfeuchtigkeit. An den Poren von Steinen und Erde lagert sich dann Feuchtigkeit an. Dadurch wird der Duftstoff in sehr geringen Mengen freigesetzt. Mit einem feinen Näschen lässt sich der Regen also tatsächlich schon erschnuppern, bevor es überhaupt regnet.


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