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Weltcup Kanu-Slalom Tasiadis siegt im Canadier, Funk verpasst Podest

Sideris Tasiadis hat sechs Jahre nach seinem EM-Triumph in Augsburg seinen ersten Weltcuperfolg im heimischen Olympia-Eiskanal von 1972 gefeiert. Europameisterin Ricarda Funk (Bad Kreuznach) verpasste dagegen im Kajak-Einer als Vierte das Podium um 63 Hundertstelsekunden.

Stand: 07.07.2018

Arciv 30.06.2018, Polen, Krakau: Kanu: 2018 ICF Canoe Slalom World Cup 2. Sideris Tasiadis. | Bild: dpa-Bildfunk/Damian Klamka

Der 28-Jährige Weltcup-Titelverteidiger landete bei sommerlichen Temperaturen im dritten Saisonrennen seinen zweiten Sieg im Canadier-Einer. Der Augsburger lag am Ende 71 Hundertstelsekunden vor Vizeweltmeister Alexander Slafkovsky aus der Slowakei, der zum dritten Mal in Folge Zweiter wurde.

In der Weltcup-Gesamtwertung verteidigte Slafkovsky seine Führung mit 165 Punkten erfolgreich. Tasiadis, der zum Auftakt in der Slowakei erfolgreich war, rückte mit 144 Zählern auf Platz zwei vor. Im zweiten Saisonlauf in Krakau hatte er das Finale der besten zehn Fahrer verpasst. Insgesamt war es für Tasiadis der vierte Erfolg im Weltcup. Der zweite deutsche Starter in Augsburg, Franz Anton aus Leipzig, hatte sich als 17. im Halbfinale nicht für die Entscheidung qualifizieren können.

Funk verpasst Podest nur knapp

Am Podest vorbei fuhr Ricarda Funk, die sich im Halbfinale als Schnellste für die Entscheidung qualifiziert hatte. Die 26-Jährige lag anfangs mit Bestzeit ausgezeichnet im Rennen, verlor nach einer Stangenberührung jedoch etwas den Faden. Das Maß aller Dinge im K1 ist weiter die Australierin Jessica Fox. Die Weltmeisterin und London-Olympiasiegerin feierte ihren dritten Sieg im dritten Rennen und verwies die Britin Mallory Franklin souverän um 6,46 Sekunden auf Rang zwei. Funk lag 7,39 Sekunden hinter Fox, die ihre Weltcupführung mit nunmehr 180 Punkten vor Funk (149) ausbaute.


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