Sport - Olympia


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Eishockey Sturm streicht Abeltshauser aus Olympia-Kader

Für Konrad Abeltshauser vom EHC München ist der olympische Traum vorerst vorbei. Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm strich den Verteidiger aus dem Olympia-Kader.

Stand: 23.01.2018

Konrad Abeltshauser | Bild: picture-alliance/dpa

Deutschlands Eishockey-Nationalteam wird bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea von den ehemaligen NHL-Stars Christian Ehrhoff und Marcel Goc angeführt. Bundestrainer Marco Sturm strich für seinen endgültigen 25-Mann-Kader drei Verteidiger, einen Stürmer und einen Torhüter aus dem vorläufigen Aufgebot. Etwas überraschend sind damit Justin Krueger vom SC Bern und Konrad Abeltshauser vom deutschen Meister EHC München nicht in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) dabei. Beide Abwehrspieler stehen für Olympia ebenso nur auf Abruf bereit wie Torhüter Matthias Niederberger (Düsseldorfer EG), Verteidiger Sinan Akdag (Adler Mannheim) und Stürmer Stefan Loibl (Straubing Tigers).

Deutschland erstmals seit 2010 wieder dabei

Deutschlands Männer sind erstmals seit 2010 wieder qualifiziert und in der Vorrundengruppe mit Finnland, Schweden und Norwegen Außenseiter. Da die NHL sich erstmals seit 1998 geweigert hatte, die Saison für Olympia zu unterbrechen, muss Sturm in Südkorea auf die sieben deutschen Nordamerika-Profis verzichten. Deutschlands Frauenteam ist nicht qualifiziert.

Deutsches Olympia-Team mit 153 Athleten

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) geht mit einem 153-köpfigen Team in die 102 Medaillenentscheidungen der Olympischen Winterspiele. Nach den ersten 43 Sportlern gab der DOSB in der zweiten Nominierungsrunde weitere 110 Teilnehmer bekannt. Das Team besteht aus 94 Männern und 59 Frauen. Das zuvor größte Aufgebot (161) hatte der DOSB für die Winterspiele 2006 in Turin benannt, vor vier Jahren bestand die deutsche Mannschaft für Sotschi ebenfalls aus 153 Athleten und Athletinnen.


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