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DTM in Nürnberg Heimsieg für Wittmann auf dem Norisring

Lokalmatador Marco Wittmann setzte sich in seinem BMW auf dem Norisring in Nürnberg in einem ereignisreichen Rennen vor Mercedes-Pilot Edoardo Mortara aus Italien durch, der am Samstag gewann. Damit spitzt sich der Titelkampf in der DTM weiter zu.

Stand: 24.06.2018

24.06.2018, Bayern, Nürnberg: Motorsport, Deutsche Tourenwagen-Masters, Norisring - 2. Rennen. Marco Wittmann (M, BMW Team RMG) fährt auf der Strecke. | Bild: dpa-Bildfunk/Daniel Karmann

Dritter wurde Mortaras Markenkollege Daniel Juncadella aus Spanien. Für den gebürtigen Fürther ist es der erste Norisring-Sieg im achten Versuch. Von Startplatz sieben hatte sich der zweimalige Champion durch einen frühen Reifenwechsel und mutige Überholmanöver schnell an die Spitze des Feldes gekämpft und diese gegen die heranstürmende Mercedes-Armada bis ins Ziel verteidigt.

"Es war das Rennen meines Lebens. Es ist fast so schön, wie Meister zu werden. Ich habe gestern noch gesagt: Ich lasse den Zweiten aus und mach heute den Ersten, doch dass das am Ende wirklich so aufgeht, hätte ich auch nicht geglaubt - vor allem von sieben kommend." Marco Wittmann

Zweikampf zwischen Mercedes und BMW

In der Gesamtwertung bleibt der Brite Gary Paffett trotz Rang 13 am Sonntag mit 99 Punkten in Führung. Allerdings hat der Champion von 2005 nach acht von 20 Saisonrennen vier Fahrer unmittelbar im Nacken: Mortara folgt mit 93 Punkten, die BMW-Piloten Wittmann und Timo Glock (Wersau) liegen jeweils nur einen Zähler dahinter. Auch der Schotte Paul di Resta (Mercedes), der am Sonntag Sechster wurde, ist mit 87 Punkten in Schlagdistanz.

Somit wird der Titelkampf zwischen Mercedes (fünf Saisonsiege) und BMW (drei) vor der fünften Station am 14. und 15. Juli im niederländischen Zandvoort immer spannender. 

Audi verliert weiter an Boden

Ein Heimrennen zum Vergessen erlebte Audi: Nachdem die sechs Boliden der Ingolstädter am Samstag allesamt die Top Ten verpasst hatten, landeten am Sonntag in Nico Müller (Schweiz/Siebter) und Robin Frijns (Niederlande/Achter) zumindest zwei Fahrer in den Punkten. 


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