Sport - Leichtathletik


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Leichtathletik-EM 2018 Zehnkämpfer Abele holt erstes deutsches Heim-Gold

Der Ulmer Arthur Abele hat im Zehnkampf die erste Goldmedaille für die deutschen Leichtathleten bei den Europameisterschaften in Berlin gewonnen. Kugelstoßerin Christina Schwanitz und der Weitspringer Fabian Heinle holten Silber.

Stand: 08.08.2018

Altmeister Abele hat überraschend Gold im Zehnkampf gewonnen. Der 32-Jährige krönte sich mit 8.431 Punkten zu Europas König der Athleten und setzte sich gegen den neutralen Athleten Ilja Schkurenjow (8321) und den Weißrussen Witali Schuk (8290) durch. Youngster Niklas Kaul (8220) wurde glänzender Vierter. Abele holte mit der ersten goldenen die insgesamt fünfte Medaille für das deutsche Team bei den Heimspielen in Berlin.

Schwanitz am Ende noch abgefangen

Die 32-Jährige Schwanitz vom LV Erzgebirge wurde im letzten Versuch im Kugelstoßen noch von der Polin Paulina Guba (19,33 Meter) abgefangen und holte mit 19,19 Metern Silber. Bronze ging an die Weißrussin Aljona Dubizkaja (18,81).

Silber im Weitsprung

Der 24-Jährige aus Stuttgart sprang 8,13 Meter und holte Silber. Gold ging an den griechischen U20-Europameister Miltiadis Tentoglou (8,25 Meter). Der Ukrainer Sergej Nikiforow, der auch 8,13 Meter sprang, holte Bronze, weil der zweitbeste Versuch Heinles weiter war. Allerdings legte das deutsche Team noch offiziell Protest wegen der Weitenmessung im vierten Versuch ein.

Hartings Abschied ohne Medaille

In seinem letzten Finale bei einer internationalen Meisterschaft kam der London-Olympiasieger Harting, der fast die gesamte Saison an einer Knieverletzung laborierte, auf 64,33 Meter. Es gewann Andrius Gudzius (Litauen/68,46) vor dem Schweden Daniel Stahl (68,23) und dem Österreicher Lukas Weißhaidinger (65,14). Endgültig beendet Harting seine Karriere beim ISTAF am 2. September.


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