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Vorzeitiges Vertragsende Leipzig trennt sich überraschend von Hasenhüttl

Das lief nicht rund bei RB Leipzig. Aus einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Trainer Ralph Hasenhüttl wurde ein vorzeitiges Ende. Ein Jahr vor Ende des Vertrags bittet der Coach nach Vereinsangaben um die Auflösung.

Stand: 16.05.2018

ARCHIV - 05.05.2018 Sachsen, Leipzig: Fußball: Bundesliga, 33. Spieltag, RB Leipzig - VfL Wolfsburg in der Red Bull Arena. Leipzigs Cheftrainer Ralph Hasenhüttl bedankt sich nach dem Spiel bei den Zuschauern. (zu dpa-Meldung: «Medien: Hasenhüttl erhält kein neues RB-Angebot - Droht das Aus?» vom 15.05.2018) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Jan Woitas

Es ging zuletzt anscheinend nur noch um finanzielle Details, nachdem Sportdirektor Ralf Rangnick und Vorstandschef Oliver Mintzlaff ihrem Coach keinen langfristigen Vertrag als Vertrauensbeweis vorgelegt hatten. Der Cheftrainer hatte seinerseits im Winter, als er unter anderem mit Bayern München Verbindung gebracht worden war, mit einer Unterschrift gezögert.

"Verlängerung wäre nicht der richtige Schritt"

"Es ist völlig legitim, dass sich der Klub entschieden hat, keine Verlängerung anzustreben", sagte Hasenhüttl. "Wir haben jedoch auch betont, dass es für beide Seiten nicht wünschenswert wäre, ohne eine langfristig geklärte Zukunft in ein letztes Vertragsjahr zu gehen." Mintzlaff erklärte derweil, dass aus Sicht der Verantwortlichen "eine Verlängerung zum jetzigen Zeitpunkt für unseren Verein nicht der richtige Schritt gewesen wäre".

Mit seinem Team konnte Hasenhüttl RB Leipzig nach der Übernahme im Sommer 2016 gleich im ersten Bundesliga-Jahr zur Vizemeisterschaft führen. In der abgelaufenen Saison war er mit den Sachsen bis ins Viertelfinale der Europa League gekommen und in der Liga auf Platz sechs gelandet. Umso überraschender kommt jetzt die vorzeitige Trennung von Hasenhüttl, der mit einem Vertrag mit Gültigkeit bis Ende Juni 2019 ausgestattet war.


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