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Verlässt Lewandowski den FC Bayern? Berater: Robert "braucht Veränderung"

Wechsel-Gerüchte um den Torschützenkönig bestehen schon länger. Doch jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass Robert Lewandowski den FC Bayern München im Sommer verlassen wird. Angeblich bat der Stürmer schon um eine Freigabe.

Stand: 30.05.2018

ARCHIV - 17.02.2018, Niedersachsen, Wolfsburg: Fußball: Bundesliga, 23. Spieltag: VfL Wolfsburg - Bayern München in der Volkswagen-Arena. Münchens Robert Lewandowski bejubelt sein Tor zum 1:2 gegen VfL Wolfsburg. (zu dpa-Meldung: «Lewandowski und die magische 30» vom 10.05.2018) Foto: Peter Steffen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Peter Steffen

Robert Lewandowski will nach Angaben seines Beraters den FC Bayern München verlassen. "Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht. Die Verantwortlichen des FC Bayern wissen darüber Bescheid", sagte Pini Zahavi der "Sport Bild". Die Beweggründe des 29 Jahre alten polnischen Nationalstürmers seien "nicht Geld oder ein bestimmter Klub, denn fast alle Top-Clubs hätten gerne den besten Stürmer der Welt in ihren Reihen", sagte der Israeli Zahavi, der auch schon den 222-Millionen-Transfer des brasilianischen Stürmerstars Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain eingefädelt hatte.

Lewandowski äußerte sich über die von seinem Berater verbreiteten Wechselabsichten ausweichend. "Das sind Dinge, um die sich mein Agent kümmert. Ich konzentriere mich auf die Vorbereitung für die WM, das ist am Wichtigsten. Ich denke an nichts anderes", sagte der Torjäger im WM-Trainingslager der polnischen Fußball-Nationalmannschaft in Arlamow. Der FC Bayern hat die Wechselwünsche seines Stürmers bislang noch nicht kommentiert.

Vertrag bis 2021

Lewandowski steht beim deutschen Fußball-Rekordmeister noch bis 2021 unter Vertrag, will nun aber laut Zahavi die sofortige Freigabe für einen Wechsel in diesem Sommer. Ende Februar hatte sich Lewandowski von seinem bisherigen Agenten Cezary Kucharski getrennt und lässt sich seitdem von Zahavi beraten. Dieser hofft auf ein Entgegenkommen der Münchner Vereinschefs Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Doch der Bayern-Boss hatte zuletzt erklärt: "Wir wissen, was wir an Robert Lewandowski haben. Es braucht sich keiner Gedanken zu machen, er wird auch im nächsten Jahr hier in München Fußball spielen."

"Jeder in der Klubführung des FC Bayern hat selbst eine große Karriere vorzuweisen. Sie sollten seine Situation verstehen."

Pini Zahavi

Lewandwoski zuletzt nicht unumstritten

Mit 29 Treffern wurde Lewandowski in der abgelaufenen Saison zum dritten Mal Torschützenkönig in der Bundesliga. Doch die Wechselspekulationen um den Angreifer rissen nie ab. Real Madrid jedoch soll laut "Sport Bild" Abstand genommen haben von einer Verpflichtung Lewandowskis, der nach seinen zwei Null-Tore-Auftritten beim Champions-League-K.o. gegen Real im Halbfinale teilweise heftig kritisiert worden war. Beim Bundesliga-Spiel in Köln kam es dann sogar zu einem Disput mit Jupp Heynckes, als Lewandowski den Trainer seinen Unmut über die Auswechslung spüren ließ. Als Interessenten für Lewandowski sollen Paris mit dem neuen Trainer Thomas Tuchel, der FC Chelsea und Manchester United gelten.


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Hans Frieder Leistner, Mittwoch, 30.Mai, 11:08 Uhr

6. Na und?

Es mag schon sein, daß es Herrn Lewandowski nicht ums Geld geht. Sein "Berater" kann aber dieses Argument nicht für sich benutzen. Er bietet ja an, bei der Suche nach einem Nachfolger behilflich zu sein. Also soll er doch gleich Klartext reden, daß er doppelt verdienen will. Und der FC Bayern Vereinsführung brauchen die schlauen Ratgeber keine Tipps und Verhaltensweisen geben. Herr Hoeneß ist kein Neuling in dem Geschäft.

Spekulant, Mittwoch, 30.Mai, 10:06 Uhr

5. Und wer kommt dann ?

Wenn Lewa geht ..... ein prominenter Stürmer aus Madrid scheint abwanderungswillig zu sein ...

  • Antwort von Kritikwürdig , Mittwoch, 30.Mai, 13:48 Uhr

    Bitte nicht!
    Wobei, die Aufmerksamkeit hätten die Bayern dann ganz gewiss!

Vogel, Mittwoch, 30.Mai, 09:40 Uhr

4. Berater

ich finde er sollte mehr als 100 Mio Euro bringen und dann sollten die Bayern ihn ziehen lassen.
Dann wäre auch der Weg für einen Neuanfang frei und man könnte das Geld in einen Star investieren der auch in wichtigen Spielen trifft. Zumal der Berater ja angeboten haben soll die Bayern hierbei zu unterstützen (?) Und die Unruhe wäre, in dieser Sache aus dem Verein.
Mal abwarten wie sich es entwickelt. Jedenfalls ihn wieder gegen seinen Wollen zu halten bringt allen Beteiligten nichts.

Fischer, Mittwoch, 30.Mai, 09:15 Uhr

3. Berater

Das Konto des Beraters....man könnte auch Menschenhändler sagen, würde sich garantiert erholen !

Francesco, Mittwoch, 30.Mai, 09:10 Uhr

2. Ordentliche Ablöse ...

und dann weg mit ihm. Er hat nämlich keinen Charakter, überschätzt seine Leistung gründlich und vor allem wird er nur Unruhe bringen. Aber ich glaube, dass das die Bayern-Verantwortlichen mittlerweile selbst so sehen. Bin allerdings nicht sicher, ob überhaupt ein Verein so ernsthaftes Interesse hat...

  • Antwort von Johann, Mittwoch, 30.Mai, 11:58 Uhr

    Wenn er keinen Charakter hat, dann passt er doch bestens zu den Bayern-Verantwortlichen.

  • Antwort von Vinnes, Mittwoch, 30.Mai, 13:30 Uhr

    Ich denke es wird Interesse geben, aber die Frage nach einem Nachfolger wird nicht so leicht....