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FC Bayern München Konkurrenz beflügelt Arjen Robben

In dieser Saison macht er sein Bayern-Jahrzehnt voll. Anstatt auszutrudeln, erlebt der 34-jährige Arjen Robben aber seinen zweiten Frühling. Der Holländer dreht voll auf. Und er will "mehr Titel gewinnen" als im Vorjahr.

Stand: 13.07.2018

Arjen Robben (l) im Training | Bild: dpa-Bildfunk/Tobias Hase

Die harten und langen Trainingseinheiten von Niko Kovac sind sogar ganz nach seinem Geschmack. Robben ist sowieso einer der fittesten Bayern-Stars, dazu ein Musterbeispiel was Pflege, Arbeitsauffassung und Professionalität betrifft.

Nicht einmal seine Frau bekommt er zu sehen

"Du musst fit werden, denn nur wenn du fit bist, kannst du Vieles schaffen", sagte Robben. Seinen Kollegen zeigt er beim Ausdauertraining sogar regelrecht die lange Nase, sie werden schlichtweg überrundet. Robben konzentriert sich voll und ganz auf die Vorbereitung. Ohne jeglichen Kompromiss: "Der Tagesrhythmus ist nur essen, trainieren, essen, schlafen, trainieren, schlafen, trainieren, essen, trinken. Ich sehe meine Frau kaum."

WM - war da was?

Auch die Weltmeisterschaft hat er ausgeblendet. "Ich war drei Wochen im Urlaub. Da habe ich komplett abgeschaltet, nichts verfolgt, nichts gesehen, nichts angeschaut. Als ich zurück in Deutschland war, habe ich wieder Fernsehen geschaut - leider habe ich die Deutschen deswegen nicht gesehen", sagt der Niederländer mit einem Augenzwinkern. Nachdem er selbst die Titelkämpfe mit der "Elftal" verpasst hatte und seine Nationalmannschaftskarriere beendet hatte, kann er sich voll und ganz auf den FC Bayern fokussieren.

Training statt Urlaubsverlängerung

Neben seinem "Doppelpartner" Franck Ribéry gehört der Niederländer in der Vorbereitung angesichts der Sommerferien der WM-Teilnehmer zu den großen Stars. "Das kann ein kleiner Vorteil sein für die, die jetzt da sind. Wenn wir miteinander diese fünf, sechs Wochen vollmachen, dann sind wir auf jeden Fall gut fit", versicherte Robben. Der Konkurrenzkampf mit der jungen Flügelgarde Kingsley Coman und Serge Gnabry stachelt den Holländer sogar noch mehr an.

"Titel gewinnen ist das Höchste"

Und obwohl sein Vertrag im Sommer 2019 endet, will er gar nicht erst über die Zukunft nachdenken. Ihm geht es ausschließlich um das aktuelle Ziel: "Wir wollen das Höchste erreichen, Titel gewinnen. Wir wollen mindestens einen Titel mehr gewinnen als letztes Jahr".


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