Sport - Fußball


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Finanzspritze Ismaik will 1860 "zusätzlich" entgegenkommen

Der umstrittene Investor Hasan Ismaik will dem TSV 1860 München nach eigenen Angaben finanziell "zusätzlich" entgegenkommen. Unter anderem will der Jordanier ein Darlehen ablösen.

Stand: 04.06.2018

Hasan Ismaik | Bild: picture-alliance/dpa

Wie Ismaiks Sprecher Saki Stimoniaris mitteilte, bietet der Jordanier dem in die dritte Fußball-Liga aufgestiegenen Traditionsverein zu "bereits bekannten Zusagen ein weiteres Paket an Maßnahmen" an. Damit sollen die Löwen sowohl "sportlich als auch wirtschaftlich erfolgreich agieren" können.

Darlehensablösung für Trainervertrag und Spielerzugänge

Unter anderem will der Jordanier demnach das Darlehen eines Dritten in Höhe von zwei Millionen Euro mit sofortiger Wirkung ablösen. Dafür bietet er ein unverzinsliches Darlehen an. Mit den Mitteln sollen unter anderem der Vertrag von Aufstiegscoach Daniel Bierofka verlängert und Investitionen in den Spielerkader getätigt werden. Besonders letzteres drängt auf eine Entscheidung des Vereins: Mehrere Spieler, mit denen sich die Löwen eigentlich schon über einen Wechsel einig sind, haben wegen der unsicheren Finanzlage noch gezögert.

Aufsichtsrat muss noch zustimmen

Der Verein muss dem Angebot aber erst noch zustimmen. "Unser Vorschlag wird kurzfristig in einer Aufsichtsratssitzung, zu der wir schnell einladen werden, erörtert", kündigte der Sprecher des Investors an. Ismaik hatte bereits vor rund vier Wochen mitteilen lassen, dass ein zusätzliches Budget bereitstünde. Für das Präsidium der Münchner geht es allerdings darum, unter welchen Bedingungen Mittel fließen sollen. Unter anderem könnte Ismaik Einfluss auf die Eigenständigkeit des Vereins nehmen wollen. Das ist schon lange der Knackpunkt im Verhältnis zwischen Club und Investor.


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