Sport - Fußball


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Michael Köllner "Wir brauchen ein intaktes Umfeld"

Vier Jahre Zweitklassigkeit lässt der 1. FC Nürnberg hinter sich und steigt in die Bundesliga auf. Michael Köllner wird dann auch dabei sein. In Heute im Stadion hat der Club-Trainer seine irritierenden Aussagen zu einem möglichen Abschied erläutert.

Stand: 12.05.2018

Nürnbergs Trainer Michael Köllner bedankt sich bei den Fans | Bild: dpa-Bildfunk/Nicolas Armer

Köllner zur abgelaufenen Saison...

"Wir haben vor der Saison eine junge, interessante Mannschaft gehabt, aber nicht die stärkste Mannschaft." Fundament für den Aufstieg war für Köllner einerseits Sportvorstand Andreas Bornemann, der die Weichen gestellt hat und andererseits die Ruhe im Verein: "Das ist beim Club nicht selbstverständlich."

Ab wann sich Köllner sicher war, dass es was wird mit dem Aufstieg...

"Ich hab das schon vor der Saison gewusst, dass das möglich ist, bei den erfolgreichen Vorbereitungsspielen."

Köllner zu seinen Aussagen in der vergangenen Woche...

"Ich habe das nur noch mal klar benannt, dass bestimmte Dinge nicht gelaufen sind und das ist ja völlig normal, dass man sich damit auseinandersetzt. Ich weiß, dass die nächste Saison hart und anstrengend wird. Wir brauchen ein intaktes Umfeld, um Sponsoren zu gewinnen, Fans zu gewinnen, die nachhaltig zum Verein stehen und nicht nur im Erfolgsfall, damit das Projekt 1. FC Nürnberg nicht hops geht."

Köllner zu Verstärkungen:...

"Wir dürfen den eingeschlagenen Weg nicht verlassen mit jungen, hungrigen Spielern, die zum Teil aus dem eigenen Nachwuchs stammen, den Weg nach oben zum machen und den Verein dadurch neu aufzubauen. Das werden wir weiterhin leben."

Köllner zum Spiel gegen Düsseldorf...

"Wir werden alle Hemmungen fallen lassen, alle Sicherungen lösen und dann hoffentlich auch einen richtig starken Fußball auf den Platz bringen. Wir wollen nach 1968 wieder eine Meisterschale, auch wenn es die zweite Liga ist.“   


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