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1. FC Nürnberg Köllner stellt Verbleib beim Club infrage

Der 1. FC Nürnberg ist mit den Planungen für die Fußball-Bundesliga in vollem Gange. Derweil irritiert Trainer Michael Köllner mit Aussagen zu seiner Zukunft beim Club.

Stand: 07.05.2018

Michael Köllner | Bild: picture-alliance/dpa

Trainer Michael Köllner hat seinen Verbleib beim 1. FC Nürnberg trotz des vorzeitigen Aufstiegs in die Fußball-Bundesliga infrage gestellt. "Sich wegjagen zu lassen ist eine unschöne Erfahrung, die ich auf keinen Fall machen will". Auf die Perspektiven bei den Franken angesprochen, äußerte sich der Trainer durchaus skeptisch: "Wenn ich schon vor der kommenden Saison deutlich erkenne, dass es wahrscheinlich keine super Zeit werden wird, dann werde ich in meinem Leben sicherlich einen anderen Weg einschlagen."

"Schneller vom Hof jagen als dir lieb ist"

Einige Freunde hätten ihm bereits gesagt, er müsse eigentlich jetzt aufhören, führte Köllner aus: "Weil die werden dich dann irgendwann schneller vom Hof jagen als dir lieb ist." FCN-Sportvorstand Andreas Bornemann wollte den Aussagen des Trainers nicht zu viel Bedeutung beimessen. "Nach dem Erreichen deines großen Ziels ist es völlig normal, die Saison noch einmal Revue passieren zu lassen. Da kann es durchaus sein, dass er ein bisschen seine Gedanken geäußert hat", sagte Bornemann.

Bornemann: "Nichts, was mir Sorgen bereitet"

"Das ist für mich völlig in Ordnung und nichts, was mir große Sorgen bereitet. Es ist nichts, was so interpretiert werden müsste, dass er nächste Saison hier nicht mehr Trainer ist." Köllner, der im März 2017 die Verantwortung beim Club übernommen hatte, verlängerte seinen Kontrakt im vergangenen Mai.


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