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Basketball-Playoffs Bayern gleicht aus, Bayreuth ist raus

Die Basketballer des FC Bayern haben im vierten Spiel des Play-off Viertelfinales das vorzeitige Aus verhindert. Die Münchner sicherten den 2:2-Ausgleich in der "Best of five"-Serie gegen Frankfurt. Medi Bayreuth schied dagegen nach der dritten Pleite gegen Ludwigsburg aus.

Stand: 15.05.2018

15.05.2018, Hessen, Frankfurt: Basketball, Bundesliga, Fraport Skyliners Frankfurt - FC Bayern München, Meisterschaftsrunde, Viertelfinale, 4. Spieltag in der Fraport Arena: Der Frankfurter Jonas Wohlfarth-Bottermann (r) und der Münchner Danilo Barthelä (M) kämpfen um den Ball, während der Frankfurter Philip Scrubb (l) zusieht. Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Fabian Sommer

Nach der überraschenden Heim-Niederlage am Samstag (12.05.18) gegen Außenseiter Frankfurt Skyliners gingen die Bayern mit einem 1:2-Rückstand in der "Best of five"-Serie in das vierte Duell. Ein Sieg der Gastgeber hätte das Aus für den Meisterschafts-Topfavoriten von der Isar besiegelt. Doch die Münchner präsentierten sich auf dem Frankfurter Parkett in starker Form und verhinderten den Super-Gau mit einem ungefährdeten 85:50 (47:28).

"Heute haben wir einen tollen Auftritt gezeigt. So stellen wir uns das vor"

Uli Hoeneß

Bayern erwischt besseren Start

In der ausverkauften Frankfurter Arena erwischten die Bayern vor den Augen von Klubboss Uli Hoeneß den besseren Start. Die effektiven Gäste trafen acht ihrer ersten elf Würfe aus dem Feld und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Erst nach rund sieben Minuten fanden auch die Skyliners besser ins Spiel machten sich ihr zwischenzeitliches Aufbäumen aber durch ein extrem fehlerhaftes zweites Viertel wieder kaputt.

"Die Defense ist das Problem, wir müssen schneller werden", analysierte Skyliners-Kapitän Quantez Robertson, mit 12 Punkten am Ende Topscorer der Gastgeber, in der Halbzeit. Das gelang jedoch zu keinem Zeitpunkt, sodass der Pokalsieger München, dessen beste Werfer Jared Cunningham und Devin Booker (je 15 Zähler) waren, die Partie beim Stand von 70:43 schon nach drei Vierteln entschieden hatte. Eine Frankfurter Aufholjagd wie in Spiel drei (86:83) am Samstag war nie ein Thema.

medi Bayreuth scheidet aus

In die Sommerpause verabschiedet hat sich dagegen medi Bayreuth. Die Oberfranken verloren mit 70:95 und damit auch das dritte Spiel gegen die MHP Riesen Ludwigsburg.

Bei ausgeglichenem Spielstand (44:44) gelang Ludwigsburg vor 3.253 Zuschauern im dritten Viertel ein 24:6-Lauf, mit dem das Team von Trainer John Patrick die Weichen auf Sieg stellte. Der Ludwigsburger Dwayne Evans erzielte mit 23 Punkten die meisten Zähler des Spiels. Erfolgreichste Werfer der Bayreuther waren De'Mon Brooks und Andreas Seiferth (jeweils 14 Punkte).

Alba Berlin muss auch noch einmal zittern

Zittern muss noch Alba Berlin. Während Hauptrundensieger München durch den Sieg in Frankfurt bei den Fraport Skyliners die Best-of-five-Serie zum 2:2 ausglich, erwartet die Berliner nach einer 85:97 (53:48)-Pleite bei Vizemeister EWE Baskets Oldenburg ebenfalls ein fünftes Spiel.

Am Donnerstag kommt es in Berlin (19.00 Uhr) und München (20.30) zu den entscheidenden Viertelfinal-Duellen. Der Sieger der Begegnung in Bayern trifft danach auf Titelverteidiger Brose Bamberg, der die Telekom Baskets Bonn ausgeschaltet hatte (3:0). Der Gewinner des Duells zwischen Alba und Oldenburg bekommt es mit den MHP Riesen Ludwigsburg zu tun.


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