Religion


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Unsere Sendungen Wochenprogramm Religion und Orientierung

Sie interessieren sich für die Themen von Religion und Orientierung im BR? Hier finden Sie eine Auflistung aller Sendungen für die kommende Woche.

Von: BR Religion und Orientierung

Stand: 24.01.2020

Illustration: Frau mit Fernglas  | Bild: © retrostar - Fotolia

Freitag, 24. Januar

15:05 - 15:20 Uhr / Bayern 2
Schalom. Jüdischer Glaube - jüdisches Leben
Außergewöhnlich - eine Synagoge im Freilandmuseum!
Die Auferstehung der alten Synagoge aus dem unterfränkischen Allersheim im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim. Von Claudia Mrosek
"Waera" - Parascha von Rabbiner Joel Berger
Moderation: Michael Strassmann

Samstag, 25. Januar

10:30 - 11:00 Uhr, ARD-alpha
STATIONEN
Einfach märchenhaft!

Ein bullernder Ofen, ein dickes Buch und große aufmerksame Kinderaugen - Märchenstunde. "Kinder brauchen Märchen" erklärte der Psychoanalytiker Bruno Bettelheim. Märchen, so die Überzeugung, helfen im Kampf gegen unbewusste Ängste. In ihnen siegt das Gute, vermeintlich Schwache entpuppen sich als stark, Arme werden reich, Märchen gehen meistens gut aus. Doch auch Erwachsene brauchen Märchen, sagt die Psychologin Lauren Slater: Sie führen, meint sie, schnell zum Kern eines Problems und zeigen Wege auf, Schwierigkeiten zu überwinden. STATIONEN-Moderator Benedikt Schregle begibt sich in der Oberpfalz auf einen Märchenpfad und damit auf die Suche, wie Märchen im Leben wirksam und sogar heilsam sein können.

17:55 - 18:00 Uhr / Bayern 2
Zum Sonntag
Norbert Reck

Sonntag, 26. Januar

06:05 - 06:30 Uhr / B5 Aktuell
20:05 - 20:30 Uhr / B5 Aktuell
B5 am Sonntag: Religion und Orientierung
Geplante Themen:
10 Jahre Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche / Im Auftrag der Freien Wohlfahrtspflege: Studie zur Sozialwirtschaft in Bayern / Zusammenleben, getrennt glauben - wie ökumenische Paare an ihren Kirchen verzweifeln / Verheiratete katholische Priester / Enkeltauglich leben - Spielerisch Generationengerechtigkeit üben

06:45 - 07:00 Uhr / Bayern 2
Positionen
Evangelisch-methodistische Kirche

08:05 - 08:30 Uhr / Bayern 2
09:05 - 09:30 Uhr / BR Heimat
Katholische Welt
Wüsten durchmessen
Der Extremsportler und Abenteurer Bruno Baumann
Von Sabine Barth

Bruno Baumann aus Schliersee, 65-jährig, Extremsportler und Abenteurer, geboren und aufgewachsen auf einem Bauernhof in der Steiermark in Österreich, erlebt seine Kindheit in den 60ziger Jahren als eng, kalt und kleinbürgerlich. Der Großvater Alkoholiker, der Vater Choleriker und gewalttätig gegen die Mutter, der Zusammenhalt ein Zweckbündnis durch die gesellschaftlichen Bedingungen seiner Zeit bedingt. Einziger Lichtblick - seine Großmutter, die ihm mit ihrer Herzensgüte und gelebtem katholischen Glauben Anker ist. Großes sportliches Talent und Willenskraft lassen Bruno Baumann früh eigene Wege suchen, Heinrich Harrer und Sven Hedin werden zu seinen geistigen "Ersatzvätern", ihnen eifert er nach, mit ihnen misst er sich. Die Angst, in Sicherheitsdenken und geistige Unfreiheit zu verfallen, treibt ihn zu immer extremeren Abenteuern. Die Begegnung mit tibetischen Pilgern am Heiligen Berg Kailash, die tiefere Auseinandersetzung mit der Natur als Lebensspender, öffnen Bruno Baumann's Blick bei seiner Sinnsuche. Als er bei einem ersten Versuch, die Wüste Gobi im Alleingang zu durchqueren scheitert und nur knapp dem Tod entkommt, beginnt ein Umdenken. Acht Jahre später kehrt er dorthin zurück und durchquert als Erster die Wüste Gobi im Alleingang.

08:30 - 09:00 Uhr / Bayern 2
09:30 - 10:00 Uhr / BR Heimat
Evangelische Perspektiven
Kreuz ohne Haken
Wie sich die Kirchen gegen den rechten Rand abgrenzen
Von Michael Hollenbach

Beide großen Kirchen positionieren sich deutlich gegen den Rechtsextremismus, aber auch gegen den Populismus von rechts. Bischofsworte und Kirchenpapiere weisen da eine deutliche Sprache auf. Doch die eigentliche Auseinandersetzung findet oft an der Basis, in den Kirchengemeinden statt. So treffen Pfarrer bei Hausbesuchen schon mal auf Gemeindemitglieder, die neben dem Kruzifix ein Hitler-Porträt hängen haben. Aber auch jenseits der Extreme: Viele Anhänger der AfD sind nicht nur Kirchenmitglieder, sondern sitzen auch in Kirchenvorständen. Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenvorsteher fragen sich: Wie können wir Flagge zeigen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, ohne eigene Mitglieder zu verlieren? Fast schon eine Bekenntnisfrage und eine Gratwanderung.

10:05 - 10:35 Uhr / Bayern 1
Katholische Morgenfeier
Rainer Dvorak, Würzburg

10:35 - 11:00 Uhr / Bayern 1
Evangelische Morgenfeier
Pfarrerin Elke Eilert, Wolfratshausen

Montag, 27. Januar

21:05 - 22:00 Uhr / Bayern 2
Theo.Logik - Über Gott und die Welt
Gegen das Vergessen - Wie Erinnern heute gelingen kann

Heute vor genau 75 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Den Soldaten bot sich ein Bild des Grauen. In Auschwitz zeigte sich das ganze Ausmaß der Tötungs- und Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten, die rund sechs Millionen Juden ermordeten. Der Name Auschwitz ist Sinnbild des Holocausts, er steht als Symbol für die Verbrechen der Nationalsozialisten gegen die Menschlichkeit und das unsagbare Leid. Vor 15 Jahren erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Holocaust-Gedenktag. Inzwischen sind nur noch wenige Zeitzeugen am Leben, die von den Verbrechen der Nationalsozialisten und dem Menschenfeindlichem Regime berichten können. Die aktuelle politische Entwicklung in Deutschland und antisemitische Übergriffe wie auf die Synagoge in Halle zeigt jedoch, wie wichtig das Erinnern heute ist. Theo.Logik fragt deshalb nach: Wie kann Gedenkkultur heute gelingen? Theo.Logik macht sich auf Spurensuche: In Dachau, wo auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau die Versöhnungskirche steht, einem Ort, wo seither intensiv die deutsche Vergangenheit aufgearbeitet wird. Aber auch in Auschwitz. Vor fünf Jahren hatte Reporter Daniel Knopp einen Muslim bei seiner Reise zu dem Ort des Verbrechens begleitet. Heute fragt er nach: Wie hat der Besuch sein Leben verändert? Theo.Logik schaut aber auch auf den Antisemitismus im Deutschland nach 1945: Antje Dechert berichtet über den Anschlag auf ein jüdisches Altersheim in München 1970 und seine Folgen. Im Interview sprechen wir mit dem deutschen Repräsentanten der Claims Conference, Rüdiger Mahlo, über die Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus, aber auch über die prekären Lebensbedingungen, in denen sich Holocaust-Überlebende heute oft befinden.

Mittwoch, 29. Januar

19:00 - 19:30 Uhr / BR Fernsehen
STATIONEN
Es werde Licht - Wege aus der Depression

Jeder Mensch kennt Phasen im Leben, in denen alles grau in grau erscheint. Ein Stimmungstief, das sich von selbst wieder auflöst? Bei 5,3 Millionen Menschen in Deutschland ist das leider nicht so. So viele erkranken jährlich an einer Depression, die behandelt werden muss, weil sie sich nicht von selbst verflüchtigt. Es ist eine ernste Erkrankung, die sich oft auch in körperlichen Beschwerden äußert. Zudem ist sie aber auch eine existentielle und spirituelle Herausforderung. Wie können Wege aus der Depression gefunden werden? Wege, die durch die innere Dunkelheit ins Leben zurückführen? Gibt es vor dem Hintergrund des psychologisch-medizinischen Wissens auch Hilfen aus dem Glauben, durch die Bibel und geistliche Traditionen? STATIONEN macht sich kurz vor Mariä Lichtmess auf die Suche nach dem, was wieder Licht ins Leben bringen kann.
Wiederholung am Samstag, 01.02.2020, 10:30 - 11:00 Uhr / ARD-alpha


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