Religion


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Angekommen in der Mitte der Stadt

Von: Ernst Eisenbichler

Stand: 29.05.2016 | Archiv

Orthodoxe Hauptsynagoge Ohel Jakob in München, links: Jüdisches Museum | Bild: SZ Photo

In der Stadt, in der einst die antisemitischen Nationalsozialisten ihre "Bewegung" gegründet hatten, gibt es für Juden wieder eine repräsentative Begegnungsstätte. Im Herzen Münchens, am St.-Jakobs-Platz, stehen seit 2006 die orthodoxe Hauptsynagoge Ohel Jakob, das neue Gemeindezentrum und das Jüdische Museum. Damit konnte die Israelitische Kultusgemeinde nach Jahrzehnten ihre Hinterhofexistenz im Gärtnerplatzviertel verlassen.

Eingang der neuen Münchner Hauptsynagoge | Bild: BR / Ernst Eisenbichler zum Artikel Neues Zentrum Ein Ort der Begegnung

Das neue Jüdische Zentrum München ist nicht als Mahnmal, sondern als Begegnungsstätte gedacht. Das 5.500 Quadratmeter große Areal vereint Hauptsynagoge, Museum sowie Gemeinde- und Kulturzentrum. [mehr]


Jüdisches Museum in München | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Jüdisches Museum Haus ohne Horror Vacui

Am 22. März 2007 wurde ein jahrzehntelanges Münchner Manko beseitigt. Seit diesem Tag hat die Stadt einen offiziellen Erinnerungsort für jüdisches Leben. Unter der Leitung von Bernhard Purin ist das Jüdische Museum längst zu einem Publikumsmagneten geworden. [mehr]

Alte Hauptsynagoge in München (Mitte) | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Geschichte Juden in München

Von Abraham dem Municher bis zur neuen Hauptsynagoge - die Geschichte der Juden in München vom Mittelalter bis zur Gegenwart. [mehr]


Stadtplan München | Jüdische Orte in München | Bild: BR/Henrik Ullmann zur Bildergalerie Hätten Sie's gewusst? "Jüdische" Orte in München

Was haben Hertie, FC Bayern und Alpenverein gemeinsam? Eine Geschichte, die von Juden mitgeprägt wurde. Wollen Sie noch mehr Orte jüdischen Lebens von einst und jetzt kennenlernen? Dann machen Sie den virtuellen Spaziergang durch München! Sie werden überrascht sein. [mehr]


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