Religion


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Erntedank Vom Umgang mit unserem Essen

Am kommendenn Sonntag wird Erntedank gefeiert. STATIONEN verbringt einen Tag mit dem blinden Hobby-Koch Hans Maier und geht außerdem den Fragen nach: Was ist richtig beim Essen und was bedeutet der Klimawandel für unser Essensverhalten?

Stand: 27.09.2019

Erntedank-Tisch mit Brot und Obst | Bild: Colourbox

Ernten und danken - das gehört in vielen Religionen und Kulturen zusammen. Schon in der Antike brachten Griechen, Römer und Ägypter ihren Fruchtbarkeitsgöttern Opfer dar. Über die Jahrtausende sind einige Rituale erhalten geblieben. So sind bis heute in den christlichen Gemeinden die Altäre mit Obst und Gemüse farbenfroh geschmückt.

Erntedank: Gottes Schöpfung feiern

An Erntedank danken Christen Gott für die Schöpfung - und zeigen, dass sie sich ihrer Abhängigkeit von der Natur bewusst sind. In den vergangen Jahren bekam auch die "Bewahrung der Schöpfung" eine neue Bedeutung: viele Gemeinden stellen den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit in den Vordergrund.

Blinder Koch: Kochen mit vier Sinnen

STATIONEN-Moderatorin Irene Esmann bereitet sich mit dem blinden Hobbykoch Hans Maier aufs Erntedankfest vor. Der Informatiker, der dafür verantwortlich ist, die Internetseiten der Stadt München barrierefrei zu machen, hat vor ein paar Jahren an einem ganz besonderen Kochbuch des Sternekochs Michael Hoffmann mitgewirkt. "Trust in Taste" heißt es, hat abwaschbare Seiten und eine eingeprägte Brailleschrift. Ein Kochbuch also für Blinde und Sehende, die beim gemeinsamen Kochen lernen, sich auf ganz andere Sinne zu verlassen. Hans Maier etwa kann hören und riechen, wann Pilze gar sind und Zwiebeln goldbraun in der Pfanne brutzeln.

Die Beiträge der Sendung:

- Klimawandel in der Landwirtschaft. Von Elisabeth Tyroller
- Askese oder der Einsiedler im Steinernen Meer. Von Michael Wandt
- Klimaretter Kuh? Von Astrid Uhr


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