Religion


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Mystik, Mantra, Meditation Die Faszination fernöstlicher Spiritualität

Yogastudios schießen wie Pilze aus dem Boden, Onlinekurse zu mehr Selbstliebe, Entspannung & Co. haben Hochkonjunktur. Kurz: Meditation und Yoga sind voll im Trend. Was suchen die Menschen in der fernöstlichen Spiritualität, das sie in ihrer eigenen Religion und Kultur nicht finden?

Stand: 01.03.2018

Deutsche Studiengruppe im Shivananda Ashram | Bild: BR/ Gunther Franke

Yoga und Meditation haben schon seit Jahren Hochkonjunktur in der westlichen Welt. Mancher sucht hier Antworten auf das Tempo, die Komplexität und die Überfülle seines Arbeitslebens und Alltags. Mehr Achtsamkeit, mehr innere Ruhe und weniger Stress.

Viele Menschen sind aber auch auf einer spirituellen Suche und öffnen sich buddhistischen Weisheiten und hinduistischen Ritualen. Das hat eine vielfältige Tradition: So war 1948 der Benediktinermönch Henri le Saux von Frankreich nach Indien aufgebrochen; er wurde ein Pionier des interreligiösen Dialogs.

Doch woher rührt die Faszination an der Spiritualität des Fernen Ostens? Was suchen die Menschen und was finden sie? Und was vermissen sie in Religion und Kultur ihrer eigenen Wurzeln? Diese Fragen stellt Benedikt Schregle in STATIONEN – rund um das farbenfrohe Holi-Fest ist er Gast beim indisch-deutschen Kulturverein.


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