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Sicher Heimwerkern Erste Tipps zur Unfallverhütung

Sieht man sich samstags in Baumärkten um, wird klar: Viele Deutsche sind Do-it-yourself-Anhänger. In den Eigenheimen wird selbst gemalert, vertäfelt, gefliest, Parkett verlegt.

Stand: 02.12.2015

Heimwerker | Bild: colourbox.com

Doch Heimwerker, die nur in ihrer Freizeit Kreissäge und Bohrmaschine schwingen, leben gefährlich: 300.000 Heimwerkerunfälle passieren pro Jahr, in 84 Prozent der Fälle sind Männer die Opfer.

Ursachen

Die Ursachen sind mangelnde Übung und Unachtsamkeit, fehlende Arbeitsschutzkleidung und Überanstrengung. Am häufigsten verletzen sich Hobbybastler mit Kreissägen und Bohrmaschinen. Stürze von Leitern, Treppen oder Dächern sowie Stürze über herumliegendes Material und Werkzeug liegen auf Platz zwei des Heimwerker-Horrors. Häufigste Verletzungsarten sind offene Wunden, Prellungen und Knochenbrüche, so Zahlen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz.

Wer sich aber an einige Vorsichtsmaßnahmen hält, senkt sein Unfallrisiko erheblich. Erstes Heimwerker-Gesetz: Zeit einplanen und gut vorbereiten. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass man sich die Gebrauchsanweisung der neuen Schleifmaschine vollständig durchliest. Schutzkleidung tragen, also Schutzbrillen, Atemschutz, Gehörschutz, Schutzhandschuhe, wenn möglich Sicherheitsschuhe.

Tipps zu Vorbereitung und Zeitplanung

  • Sich nicht überfordern - bei anstrengenden Arbeiten öfter Pausen machen.
  • Unbequeme Arbeitspositionen vermeiden.
  • Immer auf Arbeitsschutz achten - also Schutzbrille, Atemschutz, Gehörschutz, Schutzhandschuhe tragen.
  • Nie unter Zeitdruck arbeiten.
  • Auf qualitativ hochwertiges Werkzeug achten.
  • Ringe und anderen Schmuck ablegen, lange Haare zusammenbinden.

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