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Stimmungsmacher Süße Sünde Schokolade

Man nennt sie auch "die Speise der Götter" - und das ganz sicher nicht zu Unrecht. Vollmilchig-süß oder zart-bitter, gefüllt oder pur, Schokolade gibt es in tausenderlei Varianten. Im Winter ist der Konsum am höchsten - wenn der Glücklichmacher die Sonne ersetzen muss.

Stand: 16.11.2015

Schokoladentörtchen | Bild: colourbox.com

Der Gipfel des Schokoladenkonsums liegt im Winter - in der Advents- und Weihnachtszeit. Und das hat seinen Grund: Es ist eine Zeit, in der manche nicht ganz so "gut drauf" sind wie im Sommer. Dieses winterliche Stimmungstief wird (mit)verursacht durch einen erniedrigten Spiegel des Glückshormones Serotonin im Gehirn.

Glücklichmacher Schokolade?

Prinzipiell ist Schokolade relativ einfach aufgebaut - aus den beiden Bestandteilen Fett und Zucker. Das begründet ihren hohen Nährwert - in hundert Gramm der dunklen Köstlichkeit stecken viele hundert Kalorien.

Es wird angenommen, dass Schokolade den Serotoninspiegel im Gehirn anhebt - und so ein ebenso angenehmes wie mildes "Antidepressivum" in der düsteren Winterzeit darstellen kann. Das liegt vermutlich an ihrem hohen Zuckergehalt. Zucker ist der Treibstoff unseres Gehirns. Er stimuliert die Umwandlung von Tryptophan, einem Bestandteil der Schokolade, in das Glückshormon Serotonin. Schokolade macht also tatsächlich glücklich - kann aber gleichzeitig auch sehr unglücklich machen, wenn sich der hohe Energiegehalt in Polstern auf unsere Hüften legt.

Sonne täte es auch

Kindern ist Schokolade wohl lieber als Sonne.

Eigentlich hängt der Serotoninspiegel im Gehirn von der Intensität des Lichtes und von der Dauer der hellen Tagesstunden ab. Im schauerlichen Winterwetter bekommen wir davon häufig nicht genug ab, aber dafür haben wir ja die Schokolade. Allerdings: Schokolade ist (nur) ein Genussmittel. Man sollte sie genießen und nicht große Mengen in sich hineinstopfen. Denn, das kennen wir aus leidvoller Erfahrung, das schlechte Gewissen kommt spätestens dann, wenn wir die Hose nicht mehr zubekommen.

Lassen Sie es sich gut gehen

Trotzdem: Fühlen Sie sich unglücklich, greifen Sie doch ab und an mal zu einem Stück Schokolade und vertreiben Sie die düstere Winterstimmung. Spätestens im Frühling gilt dann aber: Raus an die Sonne und den Körper wieder in Schwung bringen. Denn auch Bewegung und Licht sind gute Mittel, etwas für die Stimmung zu tun ...


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