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Fakten Wissenswertes rund ums Haar

Die Ausgaben für Haarpflegemittel wachsen weltweit beständig an. Und ebenso vermehren sich viele angeblich nützliche Hinweise zum Umgang mit dem Körperanhanggebilde.

Stand: 19.08.2011

Haar im Mikroskop | Bild: picture-alliance/dpa

Es gibt ganze Drogerieregale voller Haarwaschmittel und Pflegespülungen. Viele sollen helfen, wenn das Haar zersplittert. Doch unsere Haare sind eine tote Substanz. Die äußere Schicht des Haares liegt entweder schön glatt da oder geht wie eine Palme auseinander. Die gepriesene Spezialpflege kann höchstens wie ein Klebstoff funktionieren und die aufgesplitteten Enden zusammenheften. Das lässt die Haare zwar kurzfristig besser aussehen, überdeckt den Spliss jedoch nur. Da ist es besser, die Spitzen abzuschneiden.

Nichts weiter als Horn

Nüchtern betrachtet sind Haare nichts anderes als Hornfäden - ein Gemisch aus Keratin, Schwefel, Wasser und Fett. Etwa 100.000 bis 150.000 Haare tragen wir auf dem Kopf. Täglich wächst das Kopfhaar etwa 0,2 bis 0,5 Millimeter - egal, ob man es rasiert, schneidet oder unbehelligt sprießen lässt. Verantwortlich für das Haarwachstum ist die Haarwurzel. Und dieser ist es reichlich egal, ob Sie häufig oder überhaupt nicht zum Friseur gehen.

Aus dem Leben eines Haares

Haarige Statistik:

  • Etwa 100.000 bis 150.000 Haare tragen wir auf dem Kopf.
  • Ein Kopfhaar wächst täglich 0,2 bis 0,5 Millimeter.
  • Das mitteleuropäische Haar hat eine Dicke von 0,06 Millimetern.
  • Nach zwei bis sechs Jahren fällt das Haar aus.
  • 50 bis 100 Haare fallen täglich aus.

Im Durchschnitt erreicht das mitteleuropäische Haar eine Dicke von 0,06 Millimetern. Das Haar besteht aus drei Schichten, dem Haarmark im Zentrum, der Haarrinde und der Schuppenschicht, die für den Glanz verantwortlich ist und an der die meisten Pflege- und Färbeprodukte angreifen. 50 bis 100 Haare fallen täglich aus. Nach zwei bis sechs Jahren fällt das Haar aus und es wächst ein neues nach. Normalerweise durchläuft das Haar drei Phasen, bevor es ausfällt: In der Wachstumsphase teilen sich die Zellen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Die Übergangsphase, in der die Zellproduktion verlangsamt wird, dauert drei bis vier Wochen. Erst nach der Ruhephase, in der sich der Haarfollikel zusammenzieht und Richtung Hautoberfläche wandert, fällt das Haar aus.


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