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Damenbart Ein haariges Problem

Bärte sind ein schmückendes Accessoire. Das sehen Frauen beim Damenbart allerdings häufig anders. Viele leiden unter ihrer Behaarung - und den Hänseleien. Mit allerlei Mittelchen rücken sie dem haarigen Problem zu Leibe. Was sind die gängigsten Methoden der Haarentfernung und was bringen diese?

Stand: 22.02.2011

Symbolbild: eine weinende Frau mit Schnautzbart | Bild: Getty Images, Montage: BR

Medikamente:

Vor jeder Behandlung sollte erst durch einen Arzt abgeklärt werden, ob Hormone für die Entstehung eines Damenbartes verantwortlich sind. Dann kann - besonders in den Wechseljahren - eine Hormontherapie eine gute Behandlungsmethode sein.

Pinzette:

Falls Barthaare nur vereinzelt sprießen, kann man die unliebsamen Härchen mit einer Pinzette entfernen. Nachteil: Die Prozedur ist an empfindlichen Stellen schmerzhaft und muss oft wiederholt werden.

Enthaarungscreme:

Chemische Enthaarungscremes enthalten einen Wirkstoff, der die Haare kurz unter der Hautoberfläche ausfallen lässt. Nach einer kurzen Wartezeit müssen sie dann lediglich noch abgewaschen werden. Da jedoch viele Menschen auf chemische Wirkstoffe allergisch reagieren, sollte man die Methode vorher an einer unauffälligen Körperstelle testen. Weiterer Nachteil: Die Haare wachsen nach, die Behandlung muss regelmäßig wiederholt werden.

Haarentfernung mit Kaltwachs:

Kaltwachs hilft auch bei anderen haarigen Problemzonen ...

Wie bei der Behandlung mit einem Epiliergerät ist auch die Haarentfernung mit Hilfe von Kaltwachs schmerzhaft, denn bei dieser Methode werden die Haare mit der Wurzel ausgerissen: Unerwünschter Haarbewuchs wird mit einem vorher präparierten Wachs-Streifen mit einem Ruck gegen die Wuchsrichtung abgezogen - Hautreizungen nicht ausgeschlossen. Auch die Behandlung mit Wachs ist nur für eine bestimmte Zeit wirksam.

Haarentfernung mit Warmwachs:

... genau wie Heißwachs.

Effektiver als die Haarentfernung mit Kaltwachs ist die Warmwachs-Behandlung. Während die Kaltwachsstreifen bereits fertig gekauft werden können, muss die Warmwachspaste vor dem Gebrauch erhitzt werden. Das warme Wachs wird dann auf die entsprechenden Hautstellen aufgetragen. Wenn es abgekühlt ist, wird das Wachs gegen die Wuchsrichtung der Haare abgerissen. Enthaarungsexperten kennen Tricks, um Schmerzen bei dieser Behandlung zu minimieren.

Laserepilation:

Seit rund zehn Jahren gibt es Lasergeräte, die eine nur wenig schmerzhafte und dauerhafte Haarentfernung möglich machen. Dabei trifft der Laserstrahl auf die Haarwurzel und zerstört diese mit einer genau dosierten Energie. Doch nicht immer ist diese Behandlung erfolgreich: Da der Laser nur dunkle Haare erkennen kann, bleiben helle oder graue Härchen oftmals stehen. Zudem ist die Behandlung mit einem Laser oft sehr kostspielig. Für eine erfolgreiche Behandlung sind meist vier bis sechs Sitzungen nötig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen - auch sollte man sich nur an erfahrene Ärzte wenden. Die Kosten müssen selbst getragen werden.

Nadelepilation:

Bei der Nadelepilation wird eine dünne Nadel entlang des Haarschaftes bis zur Haarwurzel geschoben. Diese wird durch einen Stromstoß, der in der Wurzel Hitze freisetzt, verödet. Trifft die Nadel die Wurzel, ist dieses Verfahren sehr wirkungsvoll. Darin liegt allerdings das Problem, denn die Nadel muss absolut parallel zum Haar und in die richtige Tiefe vorgeschoben werden. Geschieht dies nicht, kann es kleine Verbrennungen in der Haut und später Narben geben - das Haar wächst dann ungehindert weiter. Die Qualität einer Nadelepilation ist abhängig vom handwerklichen Können des Ausführenden. Die Behandlung dauert lange, da Haar für Haar verödet werden muss. Haare können zudem nur in einer bestimmten Wachstumsphase entfernt werden.

IPL-Technik:

Wie auch bei der Laserbehandlung werden bei der IPL-Technik die Haare mittels einer hochenergetischen Lichtquelle entfernt. Doch im Unterschied zur Lasertechnik strahlt die IPL-Technik weit mehr Licht aus. Es muss vor dem Einsatz gefiltert werden. Auch bei dieser Methode werden nur die dunklen Haare entfernt: Sie enthalten das Pigment Melanin, das von der Lichtquelle erkannt wird.


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