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Naturgarten Nischen für das pralle Leben

Nicht nur auf die Pflanzenauswahl kommt es an. Mit Einfallsreichtum, mal mehr, mal weniger Arbeit und ein bisschen Mut zur Wildnis kann man wertvolle Nischen schaffen - mit Reisig, Totholz, Steinen und Wasser.

Stand: 21.06.2016

Rainfarn vor sonnenbeschienen Steinen und Ziegeln | Bild: Markus Gastl / Hortus Insectorum

In Baumhöhlen brüten Vögel wie Meise, Feldsperling, Trauerschnäpper, Kleiber, Star, Wendehals oder Gartenrotschwanz. Wenn es also irgendwie geht: Lassen Sie gerade alte Obstbäume stehen, auch wenn sie nicht mehr so reich tragen.

In morschen Bäumen finden viele Tiere Unterschlupf.

Auch viele Insekten leben im oder am toten Holz: Das muss kein morscher Baum sein, ein Totholzstapel reicht völlig. Igel, Wiesel, Kröte und Spitzmaus freuen sich dort über einen reich gedeckten Tisch und finden auch selbst Unterschlupf. Genauso wie unter einem Reisighaufen - einfach die Äste nach dem Strauchschnitt zu einem Haufen aufstapeln. So schafft man außerdem Nistplätze für Rotkehlchen und Zaunkönig.

Höhlenbrüter - alte Bäume dringend gesucht


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