Themen - familie


7

Welpenschule Die entscheidende Lebensphase

Die Welpenzeit ist entscheidend für das ganze weitere Leben des Hundes. In den ersten vierzehn Lebenswochen findet die Sozialisierungsphase statt.

Stand: 22.09.2015

Welpe beißt in Hosenbein | Bild: Image Source

In den ersten vierzehn Lebenswochen wird der Welpe mit seiner Umwelt vertraut und lernt, mit Menschen und anderen Hunden umzugehen. Jetzt erfährt er, dass er sich nicht vor Regenschirmen und Kinderwagen fürchten muss und dass er in seinem menschlichen Rudel gewisse Regeln zu befolgen hat. In dieser Phase entscheidet sich, ob aus dem kleinen Welpen einmal ein freundlicher und liebenswerter Hausgenosse oder ob er später Stammkunde beim Verhaltenstherapeut wird.

Hunde brauchen Kontakte

Kontakt mit anderen Hunden ist für den Welpen sehr wichtig.

Spielen macht fit fürs Leben! Um später mit Artgenossen freundlich und ohne Angst umgehen zu können, ist es für den Welpen sehr wichtig, mit möglichst vielen Hunden zusammenzukommen. Im Kontakt mit seinen Artgenossen lernt er die unter Hunden üblichen Verhaltensregeln. Er beginnt, seine Körpersprache richtig einzusetzen, und erfährt, dass es ranghöhere Hunde gibt, die er respektieren muss. Gleichzeitig trainiert er sein Durchsetzungsvermögen und baut spielerisch ein gesundes Selbstbewusstsein auf.

Welpenschule

Spielerisch lernt der Welpe am besten

Jede Hundeschule bietet so genannte Welpenschulen an - das sind Spiel- und Lernstunden mit gleichaltrigen Hunden, bei denen nicht nur die Welpen, sondern auch ihre Menschen eine Menge lernen.

Der Welpe wird bei gemeinsamen Ausflügen an die für ihn noch so aufregende Welt gewöhnt, er übt sich im Umgang mit seinen Artgenossen und er lernt die wichtigsten Gehorsamsregeln.

Sinn der Welpenschule ist es, die wichtigste Lebensphase des Hundes auszunutzen um seine Entwicklung positiv zu beeinflussen. Frühe konsequente, auf Belohnung statt Bestrafung basierende Erziehung lässt aus dem tapsigen Welpen später einen selbstsicheren, freundlichen Hund werden. Zusätzlich fördert die intensive Beschäftigung des Menschen mit seinem Hundekind eine enge, verständnisvolle Bindung, von der beide profitieren.


7