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Gesunde Inhaltsstoffe Was steckt drin, im Pilz?

Schwammerl sind nicht nur lecker, sie tragen auch zur gesunden Ernährung bei. Sie sind reich an essenziellen Aminosäuren und enthalten kaum Fett. Auch in der chinesischen Medizin spielen Pilze eine Rolle.

Stand: 21.08.2013

Pilze werden in der Küche in Scheiben geschnitten. | Bild: colourbox.com

Viele schätzen Pilze als kulinarische Köstlichkeit. Nebenbei tragen die Schwammerl zu einer gesunden Ernährung bei. Pilze enthalten Kalzium, Magnesium und andere Mineralstoffe sowie Spurenelemente - etwa Mangan, Zink und Selen. Daneben beinhalten sie Vitamine, vor allem solche aus der B-Gruppe. Manche Pilze enthalten auch Vitamin C und sogar Vitamin D, das wir sonst nur durch die Sonne aufnehmen. Pilze sind zudem reich an essenziellen Aminosäuren, den Bausteinen der Eiweiße.

Gut für die "schlanke Linie"

Pilze eignen sich auch zur Unterstützung bei Diäten. Zu rund drei Vierteln bestehen sie aus Wasser, enthalten kaum Fett, dafür aber unverdauliches Chitin. In der Funktion eines Ballaststoffs sorgt das Chitin einerseits dafür, dass der Magen mit einer Pilzmahlzeit lange beschäftigt ist - man ist also lange satt. Zum anderen können Pilze aber wegen des Chitingehalts schwer im Magen liegen. Erfahrene Pilzköche empfehlen deshalb, die Pilzmahlzeit ausgiebig zu kochen, damit sie leichter verdaulich wird.

Können Pilze heilen?

Keine Frage: Die Inhaltsstoffe von heimischen Pilzen können sich vielfältig auf unseren Körper auswirken. Bekannt sind vor allem die negativen Erscheinungen wie Rauschzustände oder Vergiftungen. Doch wieso sollte es nicht auch erwünschte Wirkungen geben? In alten Arzneibüchern ist davon zu lesen, dass eine Reihe von Pilzen gegen verschiedene Leiden eingesetzt wurde. Der Austernseitling sollte demnach cholesterinsenkend wirken und der Champignon blutdrucksenkend. Der Hallimasch wurde früher verabreicht, um die Durchblutung zu fördern, und der Riesenbovist gegen chronische Entzündungen der Verdauungsorgane. Vieles von dem alten Wissen ist verloren gegangen, nur Weniges wissenschaftlich untersucht.

Geschätzt in der Chinesischen Medizin

Einen hohen Stellenwert räumt man Pilzen in der asiatischen Medizin ein. Heilende Wirkung bei einer Reihe von Leiden wird zum Beispiel dem Shiitake zugesprochen. In der modernen Naturheilkunde Asiens wird er gegen Erkältungskrankheiten und Grippe eingesetzt - bei entzündlichen Hautreaktionen, bei Bluthochdruck und Gelenkentzündungen ebenso wie bei Lebererkrankungen. Helfen soll er auch bei Allergien, und Bronchialentzündungen. Pompom oder der Affenkopfpilz wird bei Magenentzündungen und Gastritis verabreicht, das Judasohr zur Entgiftung, zur Stärkung der Leber sowie zur Behandlung von Allergien und Kreislauferkrankungen.


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