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Gruppe, Konflikt, Mobbing Literaturtipps

Die Themenbereiche Gruppe und Konflikt finden sich häufig gemeinsam in den verschiedenen Lehrbüchern der Sozialpsychologie. Spezifische Literatur zum Thema Mobbing ist in Hülle und Fülle vorhanden. Unsere Empfehlungen ...

Stand: 02.11.2016 | Archiv

Bücherstapel | Bild: colourbox.com

Die Themenbereiche Gruppe und Konflikt finden sich häufig gemeinsam in den verschiedenen Lehrbüchern der Sozialpsychologie, so dass wir sie unter einem Punkt zusammengefasst haben. Spezifische Literatur zum Thema Mobbing ist in Hülle und Fülle vorhanden. Unsere Empfehlungen beschränken sich dabei auf die psychologische Sichtweise.

Gruppe und Konflikt

Bierhoff, H.W. (2002). Einführung in die Sozialpsychologie. Weinheim: Beltz Pschologie Verlags Union.
Dieses Buch ist insbesondere als Einstiegslektüre in die Sozialpsychologie zu empfehlen. Viele spannende Themen von der sozialen Eindrucksbildung über Prozesse in Gruppen bis hin zur Wirkung von Gewaltdarstellung in den Massenmedien werden hier behandelt.

Glasl, F. (2002). Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. Bern: Paul Haupt
Dieses Buch behandelt in drei Teilen die Themen Konfliktdiagnose, Konflikteskalation und Strategien der Konfliktbewältigung. Glasl ist selbst Konfliktberater mit langjähriger Erfahrung. Sein Handbuch kann als eines der deutschsprachigen Standardwerke zu dieser Thematik angesehen werden.

Frey, D. & Irle, M. (2002). Gruppen-, Interaktions- und Lerntheorien. Theorien der Sozialpsychologie. Bern: Huber.
Das Buch von Frey und Irle kann als eines der Standardlehrbücher der Sozialpsychologie bezeichnet werden.

Güttler, P.O. (2003). Sozialpsychologie. Soziale Einstellungen, Vorurteile, Einstellungsänderungen. München: Oldenbourg
Güttlers mittlerweile in der vierten Auflage erschienene Sozialspychologie ist eine weitere Alternative zu den oben genannten Lehrbüchern.

Smith, E.R. & Mackie, D.M. (2000). Social Psychology. London: Psychology Press.
Dieses Buch ist für all diejenigen geeignet, die sich der Sozialpsychologie gleich in englischer Sprache zuwenden wollen.

Konflikt

Regnet, E. (2001). Konflikte in Organisationen. Formen, Funktion und Bewältigung. Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie.
In diesem Buch von Erika Regnet geht es vorrangig um den Umgang mit Konflikten, die in den Spannungsfeldern des mittleren und oberen Managements entstehen. Strategien der Konfliktbewältigung werden erörtert und es werden konkrete Empfehlungen zur Optimierung des Verhaltens von Führungskräften vorgeschlagen.

Zuschlag, B. & Thielke, W. (1998). Konfliktsituationen im Alltag. Ein Leitfaden für den Umgang mit Konflikten in Beruf und Familie. Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie.
Dieses Buch ist aus den Erfahrungen der Autoren beim Konflikttraining in der psychologischen Praxis entstanden. Eingegangen wird auf Techniken der Gesprächsführung, der gezielten Fragestellung, der Methode der Einwandbegegnung u.v.m. Alles in allem ist es ein praktischer Ratgeber für das Konfliktmanagement.

Mobbing - Bullying

Hayer, T., Petermann, F. & Scheithauer, H. (2003). Bullying unter Schülern. Erscheinungsformen, Risikobedingungen und Interventionskonzepte. Göttingen: Hogrefe.
Bullying ist sozusagen das Mobbing unter Schülern. Darunter versteht man wiederholt ausgeführte negative Handlungen einer oder mehrerer Schüler gegenüber einem anderen Schüler über einen längeren Zeitraum, mit einem Ungleichgewicht in der Stärke zwischen Täter (Bully) und Opfer (Victim). In diesem Buch werden die grundlegenden Erscheinungsformen des Bullyings, Auftretenshäufigkeit, Risikobedingungen und die Folgen dargestellt.

Leymann, H. (2002). Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann. Reinbeck: Rowohlt.
Leymann, H. (2000). Die Mobbing-Spirale. Über die Ausgrenzung der Opfer und ihren Kampf um Gerechtigkeit. Reinbeck: rororo aktuell
Die beiden Bücher von Leymann sind nicht nur kostengünstig, sondern bieten auch einen schnellen und einfach lesbaren Einstieg in die Mobbing-Thematik.

Neuberger, O. (1999). Mobbing. Übel mitspielen in Organisationen. Mering: Hampp.
Aus dem Verlagstext: "Mobbing ist ein Sammelbegriff für feindseliges, drangsalierendes und schikanierendes Verhalten in der Arbeitswelt. Ausgehend von den verschiedenen Definitionen Leymanns (jenes Autors, der das Konzept in Deutschland populär gemacht hat) wird die journalistische und fachwissenschaftliche Rezeption anhand von Fallbeispielen, Argumentationsmustern und empirischen Ergebnissen dargestellt und kritisch untersucht."

Zuschlag, B. (2001). Mobbing, Schikane am Arbeitsplatz. Erfolgreiche Mobbingabwehr durch systematische Ursachenanalyse. Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie.
Dieses Buch hilft vor allem dabei, die Ursachen von Mobbing sowohl aus Sicht des Täters wie auch des Opfers zu erkennen.


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