Telekolleg - Geschichte


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Globalisierung – Weltmarkt zwischen Arm und Reich

Stand: 22.03.2014 | Archiv

Schriftzug Global | Bild: picture-alliance/dpa

Die Folgen der Globalisierung, also der weltweiten Verflechtung der Volkswirtschaften, wird vorwiegend an zwei Ländern gezeigt, die unterschiedlicher nicht sein können: Das tropische Nigeria, volkreichster Staat Afrikas, mit seinem Ölreichtum, aber durch religiöse und soziale Spannungen innerlich zerrissen. Deutschland dagegen ist rohstoffarm und muss seine florierende Exportwirtschaft durch die Pflege des „Rohstoffs Geist“ am laufen halten.

Blick auf die Tanklager einer Raffinerie in Lagos -Nigeria | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Telekolleg Geschichte (12) Globalisierung – Weltmarkt zwischen Arm und Reich

Nigeria ist zwar der größte Erdölexporteur Afrikas, aber die Verkaufserlöse von jährlich etwa 80 Milliarden US-Dollar kommen den Küstenbewohnern kaum zugute. Und in Deutschland werden Produktionen immer mehr ins Ausland verlangert. [mehr]

Ausflug mit VW Käfer 60iger Jahren | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Telekolleg Geschichte (12) Nach 1945 – die Wirtschaft boomt

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann nicht nur in Westdeutschland ein Wirtschaftswunder – alle Industrieländer erlebten ein „goldenes Zeitalter“. Bis zum Ölpreisschock 1973. [mehr]

Deutsche Kolonien in Afrika | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Telekolleg Geschichte (12) Nigeria – Lasten der Kolonialzeit

Seit 1861 hatte Großbritannien begonnen, das heutige Nigeria zu kolonisieren. Die Briten beherrschten in diesem Gebiet ganz unterschiedliche Völker mit völlig verschiedenen Gesellschaftsordnungen und Religionen. Das wurde später Anlass für viele Konflikte. [mehr]

Mitglieder der Organisation attac demonstrieren in Berlin gegen die anstehende Konferenz der WTO in Honkong | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Telekolleg Geschichte (12) Welthandel heute – Protest gegen internationale Institutionen

Während im Kongresszentrum in Hongkong das Plenum der WTO tagte, um über die internationale Zusammenarbeit und den weiteren Abbau von Zöllen zu diskutieren, gab es weltweit Proteste. Sie bezweifelten, dass in der WTO jeder Mitgliedsstaat das gleiche Gewicht besitzt. [mehr]


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