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BR-Magazin-Tipp: Bayern Gelungene Integration

Wie zwei Millionen Flüchtlinge in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg das Land positiv veränderten

Stand: 08.04.2016

 Ein Flüchtlingstreck auf der Flucht vor der Front des Zweiten Weltkriegs in Osteuropa (undatiertes Archivbild aus dem Jahr 1945) | Bild: picture alliance / dpa

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Bayern fast zwei Millionen Flüchtlinge und Vertriebene auf – vor allem aus Ostpreußen und dem Sudetenland. Das waren über zwanzig Prozent der damaligen Bevölkerung Bayerns. Nach ihrer Ankunft ging es zunächst um die notdürftige und vorläufige Unterbringung, dann die Sesshaftmachung, verbunden mit einer Eingliederung in das Wirtschaftsleben des Landes. Ein weiterer Schritt war die kulturelle Integration. Es handelt sich insgesamt um eine gelungene Integration, auch wenn unter diesem Etikett vieles verborgen bleibt: Hunger und Not der Anfangsjahre, die zunächst vehemente Ablehnung durch die Einheimischen, unstillbares Heimweh und Anpassungsprobleme vor allem der älteren Generation.

Die Flüchtlinge veränderten das Land Bayern: politisch, wirtschaftlich, sozial, konfessionell, kulturell. Die Neubürger wurden zu guten, vielleicht sogar zu den besseren Bayern. Die Historikerin Marita Krauss erinnert an ein historisches Exempel gelungener Integration.


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