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Neue Homepage für BR-Klassik Ein Quantensprung in der Klassikwelt

BR-Klassik trumpft mit einer exklusiven Homepage auf: Klar, modern, mit neuen Inhalten und vom linearen Radio- und TV-Programm unabhängig

Von: Daniela Wartelsteiner

Stand: 20.11.2015

Neue BR-Klassik Homepage | Bild: BR

"Es ist die bayerische Klassik-Destination im Internet – mit einer eigenen Redaktionellen Führung", sagt Projektleiter Peter Rieckhoff über den neuen Webauftritt von BR-Klassik. Dieser ist deutlich aufgeräumter und übersichtlicher. Für das neue Design ist eine prominente Londoner Agentur verantwortlich. "Weg vom Wimmelbild" lautete das Motto in Bezug auf die alte Startseite. Die neue Plattform bietet Eingangstüren für Nutzer an, durch die sie in die Tiefen der jeweiligen Themen steigen können.

"Das Design geht aber nicht auf Kosten des Inhalts", betont Michael Schmidt von BR-Klassik. Viele Hörfunk- und TV-Mitarbeiter aus dem Bereich BR-Klassik und Online haben monatelang am neuen Auftritt getüftelt. Das Ergebnis ist Schmidt zufolge "ein Quantensprung". "Mit eigenen Inhalten, die nicht zwangsläufig im linearen Programm stattfinden müssen", erklärt Oswald Beaujean, BR-Klassik-Chef. Die Hörer können zwar weiterhin das lineare Programm in Radio und Fernsehen online finden, aber die Homepage ist um eine Fülle an Themen reicher. So wird es etwa eine Webvideo-Reihe geben, in der Musiker ihr Instrument und ihr Leben damit vorstellen. Oder Musiker und Musikaffine, die in einem Blog kreativ werden. So erklärt Helge Schneider in einem zehnteiligen Videoblog den Jazz. Weitere Prominente wie Bratschist Nils Mönkemeyer, Geigerin Anne-Sophie Mutter oder Dirigent Reinhard Goebel sollen folgen.

BRKlassik will damit seine Zielgruppe um ein netzaffines und auch jüngeres Publikum erweitern. Es versteht sich von selbst, dass die Webseite bild-, und videoreicher ist, und responsiv: Sie passt sich an jedes Abspielgerät an, ob Smartphone, Tablet oder PC. Sehr wichtig ist den Machern die Interaktion mit den Nutzern über Social Media. "Sie sehen schon auf der Startseite, dass sie eingeladen sind, Artikel zu kommentieren. Herzen und Sprechblasen zeigen an, wie oft ein Beitrag im Netz geteilt und kommentiert worden ist", sagt Rieckhoff . Ein weiteres Extra: Egal, wo man sich auf den Seiten gerade befindet, man hat immer direkten Zugriff auf den Audioplayer, mit dem man BR-Klassik hören kann. Moderne und (bewegt-)bildreiche Klassikinhalte mit neuen Akzenten, Animationen und interaktiven Geschichten. Es gibt viele Webangebote in der Klassikwelt. Aber für Rieckhoff ist ganz klar: "Sie sind immer in einem Teilbereich gut, aber so eines wie BR-Klassik.de ist im deutschsprachigen Raum bislang einzigartig".


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