BR Heimat


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Weihnachten auf BR Heimat Unsere Programm-Höhepunkte

Unser Geschenk an Sie: das Weihnachtsprogramm auf BR Heimat. Wir warten mit dem Pumuckl aufs Christkind, hören das Adventssingen im Prinzregententhater und die Heilige Nacht von Ludwig Thoma – bestückt mit Volksmusik vom Feinsten.

Stand: 17.12.2019

Kapelle im Schnee | Bild: picture-alliance/dpa

Heilig Abend

Vormittag: 10 bis 11 Uhr

Mit Pumuckl aufs Christkind warten

Mit Petra Martin

Meister Eder und sein Pumuckl

Auch heuer warten wir mit „Meister Eder und dem Pumuckl“ auf den Heiligen Abend. Während am Vormittag viele Erwachsene noch letzte Erledigungen machen, steigt bei den Kindern die Spannung auf die Bescherung. Damit die Zeit bis dahin etwas schneller vergeht, gibt’s zwei Folgen mit Meister Eder und seinem Pumuckl.     

          
Der Meister Eder will seinem Kobold ein Geschenk machen: ein rotes Auto für den Pumuckl. Ob das gut geht? Und in "Der verstauchte Daumen" hat der Pumuckl viel Spaß auf einer Eisbahn, bis er sichtbar wird. Denn wer sichtbar ist, kann auch sich auch wehtun ...     

11 bis 12 Uhr

Nikolo bum bum - traditionelle Weihnachtslieder

Johanna Dumfart singt und spielt Volksmusik seit ihrer Kinderzeit. Jetzt ist sie ein bissl älter, singt und spielt immer noch von Herzen gern und ist außerdem Professorin für Diatonische Harmonika am Tiroler Landeskonservatorium. Gerade hat sie eine CD mit Kinderliedern aufgenommen: mit traditionellen Advents- und Weihnachts- und Winter- und Krippenliedern. In der kommenden Stunde hören wir ein paar davon, und alle dürfen mitsingen. BR Heimat wünscht viel Freude!

Nachmittag: 12-14 Uhr

Vom Fortgehn und vom Heimkommen
Mit Ulrike Zöller

Fremde und Heimat begegnen uns immer wieder in der Weihnachtsgeschichte - und auch in unserer Gegenwart. Wobei die Fremde oft die eigentliche Heimat ist. Maria ging übers Gebirg zu ihrer Base Elisabeth, ein beschwerlicher Weg, der aber zu einer Erkenntnis führte. Josef musste mit seiner hochschwangeren Frau den langen Weg von Nazareth nach Bethlehem gehen, laut Google Maps 157 Kilometer, für die man, ohne Pausen und nichtschwanger, 32 Stunden braucht. Um dann bei seinen Verwandten anzukommen, die ihm alles andere als ein Heimatgefühl vermittelten. Von wegen " Heimat ist da, wo man mich mag"...

„Heimat ist da, wo ich an Weihnachten hinfahre“ - so sehen es viele Alleinwohnende heute: In den Dörfern finden sich Familien und Musikgruppen wieder zusammen, für die die Weihnachtstage zu den einzigen geworden sind, an denen sie sich zum Musizieren treffen können.
Natürlich ist auch die Adventszeit für viele die Zeit der „Roas“, oder, weniger liebevoll ausgedrückt, der Bethlehem-Rallye. Wie empfinden es Eltern, die zusammen Adventsprogramme gestalten? Wie empfinden es die, die sich zurückgezogen haben von adventlichen Auftritten?

14 bis 16 Uhr:

Moritz Demer an der Harfe

Adventsingen im Münchner Prinzregententheater  
„Münchner Advent - Die Reise des Herodes“
Adventsingen im Münchner Prinzregententheater  

16 bis 17 Uhr:

Viele unserer älteren Hörer schwärmen noch heute von den Bairisch Herz-Sendungen im Bayerischen Rundfunk und deshalb haben wir aus dem Schallarchiv eine Sendung von 1980 rausgesucht, die gut zum Nachmittag des Heiligen Abends passt.

Die Fischbachauer Sängerinnen und Sepp Winkler

Es ist ein Wiederhören von alten Bekannten wie Hans Baur, Gustl Bayrhammer, Maxl Graf, Michl Lang, Otto Schemm, Ludwig Schmid-Wildy und Fritz Strassner. Dazu erklingen Lieder und Musikstückln von den Fischbachauer Sängerinnen, den Waakirchner Sängern, von den Volksmusikgruppen Rosenmüller und Ebersberg, der Further Volksmusikgruppe, den Geschwistern Ebentheur und Rudi Knabl auf der Zither.

Unsere "Schätze aus dem Schallarchiv" erklingen regelmäßig an jedem Sonn- und Feiertag von 16 bis 17 Uhr.

Blick ins Fotoalbum: 70 Jahre Fischbachauer Sängerinnen

 

18 bis 19 Uhr: „Herbei, Ihr Gläubigen!“

Mit Werner Aumüller

Fränkische Lieder und Weisen zur Einstimmung auf den Heiligen Abend

Abend: ab 19 Uhr

Glocken läuten die Weihnacht ein

Um 19 Uhr ein legendärer Höhepunkt im BR-Programm:

Bayerische Josefskirchen
Von Regina Fanderl

Josefskirche in Algund, Südtirol | Bild: TVAlgund / Daniela Prossliner zum Audio mit Informationen 2019 Glocken läuten die Weihnacht ein

Es sind die Glocken von fünf bayerischen Kirchen, die heute die Weihnacht einläuten. Sie stehen in Tutzing, Würzburg, Weiden, Memmingen und Passau und sind dem heiligen Josef geweiht. Dazu gesellt sich, ganz am Schluss, die Kirche St. Josef von Algund in Südtirol. [mehr]


            
      

21 bis 22 Uhr: Die Heilige Nacht von Ludwig Thoma

Es liest Gerd Anthoff, es singt der Eschenloher Viergesang.

Ludwig Thoma

„Im Wald iss so staad, alle Weg san vowaht…“ Der Weihnachts-Klassiker des großen bayerischen Schriftstellers, der seinen Ursprung hat im Erlebnis eines winterlichen Pirschgangs in den Tegernseer Bergen im Kriegsjahr 1915.

Erster Weihnachtsfeiertag

An Weihnachten feiern wir die Geburt Christi

Das "Heimatspiegel extra" widmet sich am 25. Dezember dem Geburtstag Jesu Christi: Im Jahr 354 ist der Geburtstag Jesu Christi auf den 25. Dezember gelegt worden. Das war das antike Datum der Wintersonnenwende, und die Christen haben den Übergang von der Finsternis zum Licht als das Symbol für die Ankunft Christi nur allzu gerne übernommen. Seit dem 14. Jahrhundert war der Weihnachtstag auch der Neujahrstag. Eine schöne Gelegenheit für das Austauschen kleiner Aufmerksamkeiten: Dienstboten, Knechte und Mägde haben Geld bekommen, und der Glücksbringer war nicht das Schweindl, sondern das Jesuskind - gezeichnet, gemalt, geschnitzt oder geformt. Ein Familienfest wie heute war Weihnachten seinerzeit noch nicht. Und Geschenke für die Kinder hat der Nikolaus gebracht. Der Heimatspiegel extra von Regina Fanderl am ersten Weihnachtsfeiertag wartet mit Weihnachtsbräuchen aus Bayern auf und schmückt sie mit allerschönsten bayerischen Volksliedern und Weihnachtsweisen.

Zweiter Weihnachtsfeiertag

Weisenbläser

Das Weisenblasen ist in wenigen Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Festtagskultur in Bayern, Österreich und Südtirol geworden. Musikpädagogen vermitteln Weisen mittlerweile im Unterricht als Vorbereitung für klassische Kammermusik. Weil die Weisen in ihrer Schlichtheit hohe Anforderungen stellen - an bläserisches Können ebenso wie an kammermusikalisches Zusammenspiel. Andreas Estner zeigt in seinem "Heimatspiegel extra" die Entwicklung des Weisenblasens im Alpenraum.

Volkskultur – rund um die Uhr

Allerschönste bayerische Volkslieder und Weihnachtsweisen von in der Früh bis auf d’Nacht und vom Abend bis zum Morgen machen das Radiohören an den Weihnachtsfeiertagen für Volksmusikfreunde – und alle, die es werden wollen – zur Feiertagsfreude.

An den Werktagen zwischen den Feiertagen hören Sie in "Habe die Ehre!" Gespräche, die uns heuer besonders gut gefallen haben. Alle Gespräche finden Sie natürlich in unserem Podcast-Center.

Heilig Drei König, 6. Januar 2020

Die Heiligen Drei Könige und ihre Gaben für das Christkind

Zum Abschluss der Weihnachtsfeiertage hören Sie am Montag, 6. Januar, im "Heimatspiegel Extra", welche Gaben die Heiligen Drei Könige brachten: Gold, Weihrauch und Myrrhe - und welche Symbolkraft diese hatten.


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