BR Heimat

Stofferls Wellmusik

Gäste und Gstanzl Stofferls Wellmusik

Stand: 02.05.2019

Christoph "Stofferl" Well | Bild: BR/megaherz

Nur auf BR Heimat: "Stofferls Wellmusik", jeden ersten Sonntag im Monat von 14.00 bis 15.00 Uhr. Christoph Well (Ex-Biermösl Blosn) präsentiert seine persönlichen Lieblingstitel: vom Landler bis zum Blues, vom Jodler bis zum Rap. Und der obligatorische Mozart für die Volksgesundheit darf auch nicht fehlen. Stofferl lädt sich jedesmal einen Studiogast ein, dem er 6 Fragen zur Volksmusik stellt und ihn spontan zum Mitsingen bzw. Musizeren bringt.

5. Mai 2019: Jan König und sein München-Lied

Zu Gast bei Stofferl Well ist Jan König, ein Münchner-Augsburger und Lateinstudent auf dem Weg zum Doktortitel. Er hat sich beteiligt beim Songwettbewerb des Vereins stadtMUCKE und sein Song „A bissl was geht imma“ hat es unter die ersten fünf geschafft.

Stofferl Well war Mentor dieser Aktion und hat Jan spontan ins Studio zur Wellmusik eingeladen. Natürlich singt Jan hier auch SEIN München-Lied, begleitet von Stofferl auf der Ziach.

Zum Wettbewerb von STADTMUCKE – Der Song für deine Stadt:

Rap, Pop, Indie, Volksmusik und Jazz – so verschieden sind die fünf neuen Songs für München. Aus über 100 Bewerbungen hat der Verein stadtMUCke zusammen mit seinen MentorInnen und einer hochkarätigen Jury die diesjährigen Gewinner des Songwettbewerbes ermittelt.

In den nächsten Monaten werden die Gewinner mit ihren MentorInnen an den neuen Songs für München arbeiten und sie im Studio professionell produzieren. Dabei werden sie von MusikerInnen der Münchner Philharmoniker begleitet werden. Die fertigen, neuen Songs sind dann am 20. Juli 2019 bei einem Konzert auf dem Tollwood zu hören.

Gäste-Bilder-Buch

Zur Person

Christoph Well, genannt Stofferl, der vermutlich größte Schelm der bekannten Musikerfamilie, wurde am 3. Dezember 1959 in Günzlhofen als 14. von 15 Kindern geboren. Er studierte Trompete, war Solotrompeter bei den Münchner Philharmonikern und wurde später Konzertharfenist.

Nachdem sich die bekannte Biermösl Blosn 2011 aufgelöst hat, geht Stofferl Well eigene Wege:

Mit seinen Brüdern Michael und Karli ist er als "Well Brüder aus dem Biermoos" musikalisch unterwegs, als "Well-Buam" spielt Stofferl mit weiteren Geschwistern, Kindern und Freunden zum Tanz auf und besonders gern liest er Mozarts Briefe an seine Cousine Maria Anna Thekla Mozart, das "Bäsle", musikalisch umrahmt mit Mozarts Flötenquartetten vom Bäsle-Quartett.

Nach dem erfolgreichen Programm "Fein sein beinander bleibn" (mit ihren Wellküren-Schwestern sowie der kürzlich verstorbenen 95-jährigen Mutter) sind die Well-Brüder mit Gerhard Polt seit 7. Februar 2015 mit der neuen Produktion "Ekzem Homo" an den Münchner Kammerspielen zu sehen.

Zur Sendung

Darüber hinaus hat Stofferl Well nun auch Zeit und Lust, jeden Monat einmal für den Bayerischen Rundfunk auf BR Heimat zu moderieren - in Gstanzlform natürlich!

An jedem ersten Sonntag im Monat präsentiert er seine persönlichen Lieblingstitel: vom Landler (der Stoiber Buam) bis zum Couplet (des Kraudn Sepp) und vom bayerischen Hip Hop bis zur schwedischen Folkgruppe Triakel. Also vom Landler bis zum Blues.

Dass er dafür die nötigen Ideen und ein breites Musikwissen mitbringt, kann vorausgesetzt werden.

Natürlich muss immer auch ein Stück seines Lieblingskomponisten Wolfgang Amadeus Mozart dabei sein. Stofferls Gesundheitstipp: Mozart hören ist wichtig für die Volksgesundheit!

Außerdem lädt sich Well jedesmal einen ganz besonderen Studiogast ein, dem er sechs Fragen zur Volksmusik stellt. Mit dabei waren u.a. schon Ringsgwandl, Stefan Dettl (LaBrassBanda), Sepp Eibl, Alt-BR-Intendant Dr. Thomas Gruber und natürlich Gerhard Polt.

(Volx-)Musik mit X: Tradimix

Dahinter stehen experimentierfreudige Musikantinnen und Musikanten, die traditionelle bayerische Volksmusik mögen, sie aber lustvoll NEU an- und verpacken. Sie spielen im wahrsten Sinn des Wortes mit der Tradition, mischen (mixen) Volksmusik mit internationalen Klängen unterschiedlichster Stilrichtungen, geben ihr neue Impulse und entwickeln sie nach ihrem Geschmack weiter. Beeinflusst durch die globalisierte Medienwelt wird die Zither elektronisch verstärkt, Percussion eingesetzt und Zwiefache auf einer spanischen Flamenco-Gitarre intoniert.  Alte Lieder bekommen neue zeitgemäßere Texte, und der regionale Dialekt feiert fröhlich Urständ.

Seit den späten 1970er-Jahren entstehen immer wieder Musik- und Gesangsgruppen,  die Tradition und Moderne gleichermaßen lieben, die aber auch die Folkmusik anderer Völker schätzen. So entsteht ein (volks)musikalischer Stilmix, den die gut ausgebildeten Musikerinnen und Musiker selbst kreieren. Als Wegbereiter gelten u.a.  die Fraunhofer Saitenmusik und die Biermösl Blosn, Fredl Fesl, Haindling und Hubert von Goisern.

Diese Musik ist schwer in Schubladen zu stecken. Tradimixfreunde haben sowohl eine Vorliebe fürs Regionale als auch fürs Individuelle und Spezielle. Ihnen gefällt die Mixtur aus traditioneller Volksmusik und neuen Ideen, für sie ist das kein Widerspruch sondern eine notwendige und zeitgemäße Ergänzung. 

Diese Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks stammen überwiegend aus den Jahren 2004 bis 2007 und stammen von Flez orange, Luz amoi, den Swingboarischen, den Schwäbischen Wirtshausmusikanten, der Allgäuer Bauernmusik und Xylophonmusik, vom Max Seefelder Quintett, von Unterland und Augnstern, dem Ensemble Saitentanz, Hans Wax sowie Arthur Dittlmann und Peter Holzapfl.

Die CD ist im BR-Shop für 12,95 Euro erhältlich.

CD-Tipp

Die beliebte BR-Fernsehsendung "Wirtshausmusikanten beim Hirzinger" mit Traudi Siferlinger und Wolfgang Binder ist Portal sowohl traditionsbewusster Sänger und Musikanten als auch derer, die damit "spielen", d. h. neue Klangfarben, Rhythmen oder Instrumente in die Volksmusik mit einbringen und ihr in neuer Form eine Zukunft geben wollen.Titel dieser CD und weitere Tradimix-Klänge können Sie jeden Samstag zwischen 18.00 und 19.00 Uhr auch auf Bayern plus hören wenn es heißt: "Tradimix und Liedermacher".

Die CD kostet 16,95 Euro und ist erhältlich im BR-Shop.