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Was ist der Altweibersommer?

Stand: 03.01.2019

Fragen des Alltags: "Altweibersommer", Frau genießt die Herbstsonne in der Liege | Bild: picture-alliance/dpa, Montage: BR

In der Schule lernen wir die kompliziertesten Formeln, aber wer erklärt uns die kleinen, alltäglichen Dinge? Warum ist die Banane krumm? Können sich Tiere auch erkälten? Oft genug fällt selbst Wissenschaftlern die Antwort schwer. Wir haben ein paar der kniffligsten Fragen und überraschendsten Antworten zusammengestellt.

Warum vergeht die zweite Hälfte des Urlaubs schneller?

Verflixte zweite Hälfte

Ach, wie ist das im Urlaub schön: Neues erkunden, ausruhen und es sich richtig gut gehen lassen. Aber bis man schaut, sind die herrlichen freien Tage schon wieder vorbei. Vor allem die zweite Hälfte des Urlaubs scheint rasend schnell zu vergehen. Warum ist das so?

Rasender Urlaub

Der Sozialpsychologe Roland Deutsch sagt, die Erklärung sei nicht einfach, denn: "Zeitwahrnehmung ist relativ." Mit der Wahrnehmung der ersten und der zweiten Urlaubshälfte könnte es sich seiner Meinung nach so verhalten: Blickt man in der Mitte des Urlaubs auf die schon vergangenen Urlaubstage zurück, denkt man meist "Mensch, ich hab' schon ganz schön viel erlebt". In der zweiten Hälfte werden meist weniger neue Eindrücke gesammelt, zum Beispiel weil man das Hotel und die Umgebung schon kennt. Dadurch meint man am Ende des Urlaubs, die zweite Hälfte wäre schneller vergangen.

Rasendes Leben

Deshalb hat man laut Deutsch auch das Gefühl, dass das Leben mit fortschreitendem Alter immer schneller vergeht: "Am Anfang hat man viele neue Eindrücke, die das strecken. Im Laufe der Jahre werden neue Eindrücke immer seltener. Und dann erscheint das, was verbleibt, im Vergleich zu dem, was vorher gewesen ist, wahnsinnig kurz."

Tipp

Ein Tipp, um zumindest den Urlaub im Kopf zu verlängern: Wenn nicht viel passiert und man sich nur am Strand aalt, vergeht die Zeit währenddessen sehr langsam. Blickt man aber später auf den Urlaub zurück, erscheint er kurz, weil man nicht viele Erinnerungen daran hat. Also erleben Sie möglichst viel! Sammeln Sie neue Eindrücke! Am besten nicht nur im Urlaub ...

Was ist der Altweibersommer?

Milde Temperaturen

Wenn es im September und Oktober nochmal so richtig angenehm warm wird, dann ist er da: der schöne Altweibersommer. Aber warum heißt er eigentlich so? Ist älteren Damen die milde Herbstsonne so viel lieber als der heiße Sommer? Vielleicht. Aber mit Frauen hat der Altweibersommer dennoch nichts zu tun.

Elfenhaar

Das "weib" im Altweibersommer stammt vom althochdeutschen Verb "weiben", was so viel wie weben oder spinnen heißt. Und bezieht sich auf die vielen Spinnenfäden, die man zu dieser Zeit so oft im Gesicht spürt. Früher dachten die Menschen, dass diese Spinnenfäden Haare von Elfen oder Zwergen seien.

Schnelltransport

Es sind Flugfäden von frisch geschlüpften Jungspinnen. Millionen von ihnen hängen sich an sie an und segeln oft über hunderte Kilometer durch die Lüfte. Eine praktische Methode, um weite Strecken zu überwinden.

Wie schützt man sich bei einem Gewitter?

Am Besten: Schutz suchen!

Sommer ist Gewitterzeit ... und so ein Gewitter kommt oft blitzschnell. Wenn man das erste Donnern hören kann, ist ein Gewitter in der Regel nur noch zehn Kilometer entfernt, dann sollte man schnell Schutz zu suchen, sagt der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik). Wenn nur noch zehn Sekunden zwischen Blitz und Donner vergehen, ist es höchste Eisenbahn. Jederzeit kann auch dort, wo man selbst steht, ein Blitz einschlagen. Am wichtigsten also: Schutz suchen, zum Beispiel in einem Gebäude. Denn so ein Blitzschlag kann tödlich ausgehen. Was aber, wenn man es nicht mehr nach drinnen schafft?

Keine Angriffsfläche bieten!

Regel zwei: Dem Blitz keine Angriffsfläche bieten. Der bekannteste Tipp für die freie Fläche: In die Hocke gehen, am besten in einer natürlichen Bodensenke. Also kauern, die Füße nah zusammen und die Arme über die Knie. Die Füße müssen deshalb eng zusammen sein, weil die Energie des Blitzes sich nach dem Einschlag in den Boden in alle Richtungen ausbreitet. Zwischen den Füßen entsteht dabei eine Spannung - je weiter die außeinander sind, desto größer ist sie. Deswegen soll man auch andere Leute im Gewitter nicht anfassen, oder an der Hand halten, dabei entsteht dieselbe Spannung. Experten empfehlen im Gewitter einen Abstand von fünf Metern zu anderen Menschen.

Hände weg von Metall!

Gewitter gehen meistens mit einem mehr oder weniger starken Regenschauer einher. Fix den Regenschirm rausnehmen? Lieber nicht! Denn das Metall kann gefährlich sein, wenn ein Blitz einschlägt. Es zieht entgegen landläufiger Meinung zwar nicht den Blitz an. Aber er kann, falls er doch zufällig einschlägt, das Metall so stark erhitzen, dass es zu Verbrennungen kommen kann.

Autos schützen - dennoch aufpassen!

Wir alle haben es im Physik-Unterricht gelernt - im Auto ist man vor Blitzen sicher. Denn die Metallhülle wirkt als sogenannter Faradayscher Käfig. Im Inneren ist man geschützt: Der Blitzstrom läuft über die Außenhaut zur Erde ab. Doch Vorsicht beim Weiterfahren: Die Reifen könnten durch die Hitze des Blitzes beschädigt sein oder die Elektronik durch die elektromagnetische Strahlung. Ampeln an Kreuzungen oder Bahnübergängen funktionieren während oder nach einem Gewitter möglicherweise auch nicht. Rad- und Motorradfahren müssen bei einem Gewitter auf jeden Fall anhalten und sich in Sicherheit bringen.

Runter vom Berg!

Gewitter beim Bergwandern sind sehr gefährlich. Denn gerade auf felsigem Untergrund kann sich der Strom vom Blitz weit ausbreiten. Darum: Rechtzeitig in Sicherheit bringen! Sollte ein Blitz in der Nähe eingeschlagen sein: Die Felswand nicht berühren, ein Teil des Stroms kann in den Körper fließen und einen Wanderer mehrere Meter weit fortschleudern.

Raus aus dem Wasser!

Baden oder nur im Wasser stehen ist bei Gewitter lebensgefährlich. Der Strom aus Blitzen verbreitet sich im Wasser über sehr große Flächen. Noch in hundert Metern Entfernung kann ein Schwimmer einen Schock bekommen und Ertrinken. Schon wenn das Gewitter aufzieht, sollte man das Wasser verlassen und sich vom Ufer entfernen. Das gilt dann auch für Angler, sagt der VDE.

Wie viel Wasser ist gesund?

Wie viel Wasser kann der Körper aufnehmen?

Bevor ein Mensch auf Toilette muss, vergehen maximal 3,5 Stunden Zeit. In dieser Zeit kann der Magen drei bis sechs Liter, der Darm bis zu 15 Liter, die Harnblase 1,5 bis drei Liter aufnehmen und rund ein Liter Wasser geht ins Blut und Gewebe. Das sind insgesamt maximal 25 Liter Flüssigkeit. Trinkt man zu viel Leitungswasser auf einmal, nimmt die Salzkonzentration im Blut ab. Der Körper möchte das ausgleichen und Wasser strömt aus den Blutgefäßen in die umliegenden Zellen und bringt diese zum Platzen. Das nennt der Mediziner Wasservergiftung.

Wie man richtig trinkt

Darum lautet die Empfehlung: Man sollte ungefähr eineinhalb bis zwei, zweieinhalb Liter am Tag trinken. Doch neben der Menge ist der Zeitpunkt wichtig, wann wir trinken: Am besten man trinkt Wasser über den Tag verteilt und immer in kleinen Mengen. An einem ruhigen Wintertag verliert der Körper rund einen halben Liter Wasser. An einem heißen Sommertag dagegen rund vier Liter, bei intensivem Sport leicht das Doppelte. Trocknet dann der Körper aus, muss nicht nur das Herz schwerer arbeiten, auch das Gehirn hat Probleme beim Denken.

Warum werden Wespen immer wepsiger?

Je wärmer und trockener ...

Wespe auf aufgeschnittenen Mirabellen

Sie schwirren um den Mund und um das Eis. Sie knabbern winzige Stückchen aus dem Schinken und lieben Grillfleisch: Wespen sind im Sommer lästige Begleiter. Ein langer warmer Sommer bringt scheinbar noch mehr Wespen mit sich, die einem viel zu viel und viel zu aggressiv vorkommen. Doch warum werden Wespen eigentlich immer wepsiger?

Warm und trocken ist gut für den Nachwuchs

Wespe nascht Süßes

Hitze und Trockenheit sind beste Voraussetzungen dafür, dass eine Wespenbrut gut gedeiht. Im Frühling schlüpfen die Königinnen, sobald es warm genug ist. Je wärmer es ist, desto mehr Tiere entwickeln sich. Mehr Königinnen bedeuten auch mehr Nachwuchs. Und die Möglichkeit, für den Menschen auf Wespen zu treffen, erhöht sich natürlich.

Fleisch für die Brut

Blick in ein Wespennest

Ab Ende Juni schlüpfen die ersten Arbeiterinnen. Sie legen bis Ende Juli die Kammern für die Larven in den Wespennestern an. Diese schlüpfen aus den Eiern, die die Königinnen gelegt haben. Als Baumaterial dient trockenes Holz, das zu Papierbrei verarbeitet wird. Gefüttert wird in dieser Zeit vor allem eiweißreiche Nahrung: Insekten, Läuse und Fleisch. Beliebt sind Grillfleisch oder Schinken. Damit werden die Larven versorgt.

Süßes für die Arbeiterinnen

Vorsicht vor dem Zubeißen! Wespe auf Marmeladenbrot

Mitte August bis September haben sich die männlichen Drohnen und neuen Königinnen so weit entwickelt, dass die Arbeiterinnen sich nicht mehr um den Nachwuchs kümmern müssen – dann suchen sie für sich selbst und werden im Spätsommer besonders lästig. Denn auf dem Speiseplan der Arbeiterinnen stehen Kohlenhydrate, vor allem Zucker und damit Süßes: Kuchen, Limonade, Eis und süße Früchte. In dieser Zeit ist das Wespenvolk am größten, das Nahrungsangebot geht aber schon zurück und deshalb gehen die gelb-schwarz gestreiften Insekten einem auch besonders auf die Nerven.

Wer sticht eigentlich?

Eine Gemeine Wespe

Weltweit gibt es 61 Arten der Echten Wespen, einer Unterfamilie der Faltenwespen. In Europa leben davon elf Arten der Echten Wespen. Zu ihnen zählen auch die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Diese beiden gelten als besonders zudringlich. Sie gehören zu den Kurzkopfwespen und besitzen einen Stachel und eine Giftdrüse, mit denen sie schmerzhaft zustechen können.

Können Fische ertrinken?

Kaum zu glauben, aber: Ja!

Weißer Hai holt Luft

Warum ertrinken Fische eigentlich nicht? Weil es sonst keine Fische mehr gäbe! Aber das stimmt nicht ganz. Es gibt Fische, die sehr wohl ertrinken können. Viele Menschen kennen sie sogar. Doch der Reihe nach:

Wie atmen Fische?

Fische brauchen wie die Menschen Sauerstoff zum Leben. Aber sie haben keine Lungen. Sie nehmen vielmehr den im Wasser gelösten Sauerstoff durch ihre Kiemen auf. Der Atmungsapparat der Fische ist also darauf ausgelegt, ständig mit Wasser gefüllt zu werden.

Wieso Fische ersticken

An Land funktionieren die Kiemen nicht. Deswegen müssen die Fische an der Luft ersticken. Es gibt aber auch Fische, die haben zwar Kiemen, die funktionieren aber nicht. Stattdessen haben sie ein Atmungsorgan entwickelt, das Labyrinth heißt.

Labyrinthfische ertrinken

Zum Luftholen müssen die Labyrinthfische regelmäßig an die Wasseroberfläche kommen. Gelingt ihnen das nicht, ertrinken sie. Bei Aquarianern sind Labyrinthfische wegen ihres prächtigen Aussehens und ihres interessanten Lebenswandels sehr beliebt. Am bekanntesten sind die Kampffische und die Prachtguramis.

Bedrohte Haie

Auch einige Hochseehaie wie der Mako oder der Weiße Hai können ertrinken. Bei diesen Haien funktioniert die Kiemenatmung nur, wenn der Fisch ständig in Bewegung ist und immer frisches Wasser durch die Kiemen fließt. Deswegen verenden viele Millionen Haie jährlich in den Netzen. Über 200 Hai-Arten sind mittlerweile vom Aussterben bedroht.

Warum Katzenzungen so gut reinigen

Warum sich Katzen schlecken

Katzen sind im Tierreich nicht nur als Vielschläfer bekannt - sie schlafen im Schnitt 14 Stunden -, sondern auch als penible Fellpfleger. Während ihrer kurzen Wachphasen schlecken sich die Katzen ausgiebig. Das kann mehrere Stunden täglich dauern und bis zu 24 Prozent ihrer aktiven Zeit beanspruchen. Bei der Fellpflege verteilen Katzen hochgerechnet rund 48 Gramm Speichel im Fell. Warum betreiben die Tiere eine so aufwendige Fellpflege?

Kühlen, kämmen, reinigen

Katzen schlecken sich aus verschiedenen Gründen: Einerseits, um sich abzukühlen. Wie Hunde können Katzen kaum schwitzen. Schweißdrüsen haben sie nur an den Pfoten. Mit dem Speichel, den sich die Tiere bis zu den Haarwurzeln lecken, können sie einen Temperaturunterschied zwischen Haut und Deckhaar von 17 Grad erreichen, haben die Forscher Alexis C. Noel und David L. Hu vom Georgia Institute of Technology in Atlanta, USA, in einer Studie vom November 2018 in Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) herausgefunden. Andererseits kämmen sich die Katzen beim Schlecken kleine Knötchen aus dem Fell und lose Haare. Und drittens befreien die Tiere so ihr Fell von Schmutz und Flöhen.

Allzweckreiniger Katzenzunge

Möglich macht diesen 3-in-1-Effekt eine besonders gebaute Zunge, die sowohl kleine Hauskatzen wie große Wildkatzen besitzen. Die Forscher aus Atlanta haben die Zungen von Katze, Rotluchs, Puma, Schneeleopard, Tiger und Löwe mit Highspeed-Aufnahmen, Mikro-Computertomografie und 3-D-Modellen unter die Lupe genommen und ihren Kräfteinsatz beim Schlecken gemessen. Das Ergebnis: Alle der entfernt verwandten Katzenarten hatten mehr als zwei Millimeter lange Papillen, sogenannte Fadenpapillen, auf der Zunge. Diese sind schaufelförmig, rückwärts-gewandt, klein, beweglich, scharf, bestehen aus Keratin und sind so hart wie menschliche Fingernägel.

Speichelfänger

Alle getesteten Katzen hatten zudem Papillen auf der Zunge, deren Spitze und Grund einen leeren Hohlraum zeigten. Der Hohlraum an der Papillen-Spitze nimmt Speichel auf und gibt ihm beim Schlecken auf das Fell ab. Nur durch die langen Papillen erreichen die Tiere auch die Haarwurzeln und konnten diese mit Speichel reinigen und ihre Haut abkühlen. Gegen ein sehr langes Fell ist aber auch eine Katzenzunge machtlos. Die Haare von Perserkatzen beispielsweise sind zu lang und die Forscher raten Besitzern ihre Katzen täglich zu bürsten und monatlich zu baden, um die natürlichen Öle im Fell gut zu verteilen - und damit der Katze bei der Fellpflege zu helfen.

Neue Bürste gegen Katzenhaarallergie?

Aufgrund ihrer Erkenntnisse entwickelten Alexis C. Noel und David L. Hu vom Georgia Institute of Technology auch einen neuen Bürsten-Typ. Man brauche damit deutlich weniger Kraft zum Kämmen und die Bürste ist leichter zu reinigen, sagen die Wissenschaftler. Eine solch neuartige Bürste soll sogar gegen Katzen(haar)allergie helfen: Allergiker reagieren meist auf einen Stoff im Katzenspeichel allergisch. Nun, da man weiß, dass die Papillen auf Katzenzungen Speichel aufsaugen und beim Schlecken abgeben, könne man mit der neuartigen Bürste Reinigungsmaßnahmen und Tiermedikamente direkt auf der Katzenhaut aufbringen und habe so eine Alternative gegen Katzenhaarallergie.

Wie wirft eine Pflanze ein welkes Blatt ab?

Verwelkte Blumenpracht

Jeder kennt es, kaum ist Geburtstag oder Valentinstag vorbei, welken schon die Blumensträuße, und die Blütenblätter segeln eines nach dem anderen auf den Tisch. Doch nicht nur Blütenblätter werden abgeworfen, sondern auch Herbstlaub oder Früchte. Wie steuert das die Pflanze?

Großer Spalt zwischen Stängel und Pflanze

Am Stiel eines Blattes oder der Unterkante eines Blüteblatts ist eine spezielle Zellschicht - ein Trenngewebe. Oben besteht das Gewebe aus Zellen mit schwachen Wänden, unten sind Zellen, die sich zum Beispiel im Herbst ausdehnen. Sie zerstören auf diese Weise die schwachen Wände der oberen Zellen, so entsteht eine saubere Spalte. Sobald die groß genug ist, kann die Pflanze das Blatt oder die Blütenblätter abwerfen. Im Herbst spielt wahrscheinlich auch der Rückgang des grünen Farbstoffs Chlorophyll eine wichtige Rolle für diesen Prozess.

Obst und Gemüse fallen genauso reibungslos

Auch Obst, zum Beispiel Äpfel oder Birnen, wird auf diese Weise von der Pflanze abgetrennt. Es gibt übrigens ein Pflanzenhormon, dass das Abtrennen verhindert. Gärtner verwenden es häufig, damit das Obst nicht zu früh vom Baum abfällt. Derselbe Mechanismus ist es auch, der beim Austrocknen von Blumen in einer Vase dazu führt, dass Blütenblätter abfallen, oder Blüten am Strauch verblühen.

Mechanismus auf molekularer Ebene

Forscher der Universität Missouri in den USA haben nun herausgefunden, wie dieser Abtrennungsprozess genau geregelt wird. Mithilfe von fluoreszierenden Eiweißen in den Blüten haben sie festgestellt, dass dabei zwei spezielle Gene eine große Rolle spielen, die sich gegenseitig verstärken. Je aktiver sie sind, desto schneller wird die Zellschicht am Fuß des Stängels getrennt. Das kann man dann auch sehen - je aktiver die Gene, desto stärker leuchteten dort die Eiweiße. Das ist auch für Landwirte und Blumenzüchter interessant. Denn könnte man diese Genaktivität regeln, wäre das eine weitere Möglichkeit, um zu verhindern, dass Äpfel zu früh abfallen oder der Strauß Blumen nach ein paar Tagen schon wieder alle Blütenblätter verloren hat.

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