BR Heimat

Volksmusik und Informationen

Heimatspiegel Volksmusik und Informationen

Spiegelung in einer Qwetschn | Bild: BR / Stefan Frühbeis

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt.

Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben.

Sendezeiten

Der "Heimatspiegel" wird Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag aus dem Funkhaus München gestaltet.

Am Dienstag, Donnerstag und Sonntag übernehmen dies die Kollegen aus dem Studio Franken in Nürnberg. Den Regionen entsprechend ist auch die Musik ausgewählt.

Aktuelle Themen aus Bayern, regionales Brauchtum, Wetter und Veranstaltungshinweise ergänzen das Programm.

Heimatspiegel extra

An Feiertagen senden wir einen "Heimatspiegel extra": zu hören um 8.05 Uhr auf BR Heimat.

1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember 2019

„Kloanes Kindl, großer Gott“
Von großen und kleinen Christkindln

von Regina Fanderl

Jesu Geburt wurde 354 auf den 25. Dezember gelegt.

Im Jahr 354 ist der Geburtstag Jesu Christi auf den 25. Dezember gelegt worden. Das war das antike Datum der Wintersonnenwende, und die Christen haben den Übergang von der Finsternis zum Licht als das Symbol für die Ankunft Christi nur allzu gerne übernommen. Seit dem 14. Jahrhundert war der Weihnachtstag auch der Neujahrstag. Eine schöne Gelegenheit für das Austauschen kleiner Aufmerksamkeiten: Dienstboten, Knechte und Mägde haben Geld bekommen, und der Glücksbringer war nicht das Schweindl, sondern das Jesuskind - gezeichnet, gemalt, geschnitzt oder geformt. Ein Familienfest wie heute war Weihnachten seinerzeit noch nicht. Und Geschenke für die Kinder hat der Nikolaus gebracht. Der Heimatspiegel extra am ersten Weihnachtsfeiertag wartet mit Weihnachtsbräuchen aus Bayern auf und schmückt sie mit allerschönsten bayerischen Volksliedern und Weihnachtsweisen.

2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember 2019

„Schöne Weisen - gute Geister“
Das alpenländische Weisenblasen

von Andreas Estner

Weisenbläser

„Auf de Berg wohnen nur gute Geister“ sagt der Tiroler Musikant Peter Moser. Vor mehr als 40 Jahren hat er auf einem Berggipfel im Tiroler Alpbachtal mit einer kleinen Bläserformation begonnen, Volkslieder nicht zu singen, sondern mit Blechinstrumenten zu blasen. Etwa zur gleichen Zeit arrangierten auch im oberbayerischen Frasdorf junge Musikanten Jodler und Lieder für Blechbläser.

Entstanden ist daraus eine eigene Musizierform, die heute im Alpenraum nicht mehr wegzudenken ist: das Weisenblasen. Vom Vintschgau in Südtirol bis in den Bayerischen Wald umrahmen Weisenbläser heutzutage festliche Anlässe im Jahreslauf, von der Trauung bis zur Beerdigung, von der Christmette bis zum Berggottesdienst.

Das Weisenblasen ist in wenigen Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Festtagskultur in Bayern, Österreich und Südtirol geworden. Musikpädagogen vermitteln Weisen mittlerweile im Unterricht als Vorbereitung für klassische Kammermusik. Weil die Weisen in ihrer Schlichtheit hohe Anforderungen stellen - an bläserisches Können ebenso wie an kammermusikalisches Zusammenspiel.

Ein „Heimatspiegel extra“ über das Weisenblasen von Andreas Estner.

Heilig-Drei-Könige, Montag, 6. Januar 2020

Die Gaben der Könige
Warum Gold? Woher Weihrauch? Wofür Myrrhe?

von Stefan Frühbeis

Die Heiligen Drei Könige und ihre Gaben

Die drei Weisen, die von weither nach Bethlehem gereist waren, um sich persönlich von der Geburt des Kindes Jesus zu überzeugen, kamen nicht mit leeren Händen. Die Gaben, die sie brachten, erscheinen uns heutzutage allerdings eher ungeeignet für eine junge Familie. Die Weisen überreichten Gold, Weihrauch und Myrrhe. Drei Geschenke, drei Könige. Die "Drei" - die heiligste Zahl vieler Völker; dazu Geschenke mit höchster Symbol-Kraft.

Warum? Wofür? Woher? Stefan Frühbeis ist diesen Fragen und auch dem Ursprung der königlichen Gaben nachgegangen.

Kapelle im Schnee | Bild: picture-alliance/dpa zur Übersicht Adventskalender Obacht! Advent

Beim BR Heimat-Adventskalender öffnet sich jeden Tag um 7.50 Uhr ein Türchen. Dahinter hören Sie Geschichten zum Advent von Gerald Huber. [mehr]

Bayern natürlich

Für Sie am Mikrofon

Moderatorin Ulrike Zöller | Bild: BR/Markus Konvalin zur Bildergalerie Bildergalerie Unsere Heimatspiegel-Moderatoren

Hier können Sie sich anschauen, wer Sie täglich von 6.00 bis 9.00 Uhr auf BR Heimat in den Tag begleitet. Unsere Heimatspiegel-Moderatoren! [mehr]

Bilder

Adventskranz 2 | Bild: BR/Sarah Khosh-Amoz zur Bildergalerie Adventskränze Welcher Kranz gehört zu welcher Frau?

Die Floristin Anni Platz bietet Kurse zum Adventskranzbinden an. Fünf Frauen haben in ihrer Werkstatt gewerkelt. Übers Wochenende konnten sie die Kränze den Binderinnen zuordnen. Haben Sie richtig geraten? Hier sehen Sie die Auflösung. [mehr]


Floriansmühlbad: Garchinger Mühlbach | Bild: BR/Petra Martin zur Bildergalerie Zeitreise am Fluss Das ehemalige Floriansmühlbad in München

Was gibt's Schöneres, als an einem heißen Sommertag ins kühle Nass zu springen? In München-Freimann gab's das im Floriansmühlbad. Das Naturbad hat seine Türen vor 30 Jahren für immer geschlossen, seitdem hat sich die Natur das Gelände zurückerobert. [mehr]


Denkmal für König Max I. Joseph in Rottach-Egern | Bild: BR/Kaufmanngrafik zur Bildergalerie Das königliche Tal Auf den Spuren der Wittelsbacher am Tegernsee

Als 1803 das Kloster Tegernsee aufgelöst wurde, fiel auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum weg. 1817 erwarb König Max I. Joseph die Gebäude. Damit kam wieder Leben ins Tal. Der Wittelsbacher und seine Familie sind dem Tegernsee bis heute verbunden. [mehr]


Fischbachauer Sängerinnen | Bild: Martin Prochazka zur Bildergalerie Blick ins Fotoalbum 70 Jahre Fischbachauer Sängerinnen

1947 standen drei junge Dirndl aus dem Leitzachtal im Miesbacher Oberland das erste Mal öffentlich auf der Bühne: die Fischbachauer Dirndl. Seitdem haben die Fischbachauer Sängerinnen mit vielen eigenen Liedern und mit ihrer dreistimmigen Singpraxis die alpenländische Volksmusik entscheidend mitgeprägt. [mehr]