BR Heimat

Evangelische Perspektiven 40 Jahre Alternativer Nobelpreis

Greta Thunberg erhält Alternativen Nobelpreis 2019 - Aufnahme von der Klimakonferenz in Madrid | Bild: dpa picture alliance

Sonntag, 15.12.2019
09:30 bis 10:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BR Heimat

Spuren in eine bessere Zukunft
40 Jahre Alternativer Nobelpreis
Von Geseko von Lüpke

Wiederholung von 8.30 Uhr, Bayern 2
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die globale ökologische, soziale und wirtschaftliche Krise hat bei vielen Menschen eine enorme Fantasie und Kreativität geweckt, vor Ort Gegenmodelle zu entwickeln und wie Pfadfinder Spuren in eine bessere Zukunft zu legen. Seit 40 Jahren arbeitet die "Right Livelihood Foundation" daran, die interessantesten und vielversprechendsten Zukunftsprojekte in aller Welt ausfindig zu machen und ihnen mit dem "Alternativen Nobelpreis" weltweite Publizität zu verschaffen: Vom Schutz der Umwelt, der kulturellen Vielfalt und der Menschenrechte bis zu Friedensarbeit, gerechter Ökonomie und nachhaltiger Entwicklung reichen die Initiativen. Sie bauen auf lokale Stärke und ein neu erwachendes Selbstbewusstsein der Menschen in aller Welt, ihre Zukunft wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Und ihr messbarer Erfolg macht sie längst zu Modellen für eine nachhaltige Welt. Heuer werden die Schwedin Greta Thunberg, der Amazonas-Indianer Davi Kopenawa, die Chinesin Guo Jianmei und Animatu Haidar aus der West-Sahara ausgezeichnet. Das Jubiläum dieses Preises ist aber auch Anlass, auf vierzig Jahre alternativer Zukunftspolitik zurückzublicken und gerade in Zeiten der Krise aufzuzeigen, dass eine andere Welt möglich ist.