BR Heimat

BR Heimat - Habe die Ehre! Moderation: Hermine Kaiser

Werner Hofmann und Hermine Kaiser | Bild: BR/Markus Konvalin

Montag, 11.03.2019
10:05 bis 12:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BR Heimat

In der Fastenzeit wird in vielen Kirchen der Passion Christi gedacht. Das "Aschauer Heilige Grab" wurde 1618 zum ersten Mal erwähnt. In den 1950er-Jahren geriet es in Vergessenheit und ist jetzt erstmals wieder aufgestellt. Werner Hofmann ist Spielleiter des dazugehörigen Auferstehungsspiels.

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Über fünf Jahrzehnte lagerte das barocke Aschauer Heilige Grab auf dem Kirchendachboden. Dort geriet es in Vergessenheit und verstaubte. Erstmals erwähnt wurde es 1618 und ist ein kulturelles Kleinod des westlichen Chiemgaus. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen Besucher aus der ganzen Chiemseeregion, um das wegen seiner außergewöhnlichen Größe und Schönheit berühmte Heilige Grab zu besuchen. Nur noch wenige ältere Aschauer erinnerten sich an das prächtige Szenarium an den Kartagen, mit dem das ganze Presbyterium der abgedunkelten Pfarrkriche "Darstellung des Herrn" ausgefüllt war. Zur Fastenzeit 2019 ist dies erstmal wieder möglich. Nach über 60 Jahren ist es renoviert und wird erstmals wieder in voller Größe aufgestellt. Die Passion, der Kreuzestod und die Auferstehung Jesu waren seit jeher für die Menschen bedeutend. Der Heimat- und Geschichtsverein Aschau konnte mit vielen anderen das "Aschauer Heilige Grab" selbst wiederauferstehen lassen. Heuer, zum 400. Jubiläum, gibt es auch ein "Aschauer Auferstehungsspiel", das 2005 Premiere feierte.

In "Habe die Ehre!" ist Werner Hofmann zu Gast. Er hat das Theaterstück geschrieben, er ist Hauptdarsteller und Spielleiter. Er wird bei Hermine Kaiser von der Geschichte und Bedeutung des Heiligen Grabes erzählen und stellt das Jubiläumsprogramm vor.