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Wirkung auf den Körper Auch Krebs reagiert auf Bewegung

Bewegung ist sogar eine Prophylaxe für Krankheiten, bei denen man es nicht erwarten würde: Krebserkrankungen. Nachgewiesen ist der Einfluss auf Dickdarm- und Brustkrebsfälle.

Stand: 20.03.2018

Paar bei Dehnübungen | Bild: colourbox.com

Beide Krebsarten haben in den westlichen Ländern zugenommen. Wenn man sie zusammenzählt, sind es sogar die häufigsten Tumorerkrankungen.
Bei der Entstehung von Dickdarmkrebs, spielt die Ernährung die wichtigste Rolle, aber auch Rauchen und Inaktivität erhöhen das Risiko.

Zusammenhang von Krebs und Bewegung

  • Die Veränderungen der Blutgefäße führen auch zu Entzündungen. Wenn diese chronisch sind, werden die Zellen im Darm und in der Brust zu mehr Teilung angeregt – dabei entstehen auch leichter Zell-Entartungen.
  • Zusätzlich fördern Übergewicht und ein diabetischer Stoffwechsel ebenfalls die Zellteilung mit dem Risiko der Entartung. Körperliche Bewegung aber verhindert zu großes Übergewicht und hält den Stoffwechsel gesund.
  • Gleichzeitig spielt auch der Hormonhaushalt eine Rolle, denn Brust- und Dickdarmkrebs sind hormonsensitive Tumorarten, d.h. sie sprechen auf Hormone an. Die Wissenschaftler nehmen an, dass diese Hormonabhängigkeit durch körperliche Aktivität unterbrochen wird.

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