Bayern 2


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Bewegung und Gehirn Auswirkungen auf neurologische Erkrankungen

Grundsätzlich gilt: Bewegung unterstützt die kognitive Arbeit des Gehirns. Denn die Vernetzung der Synapsen im Gehirn wird durch Bewegung begünstigt, was besonders im frühen Kindesalter besonders wichtig ist. Auch scheint das Auftreten der Altersdemenz durch regelmäßige Bewegung reduziert zu werden.

Stand: 20.03.2018

Paar beim Radfahren | Bild: colourbox.com

Beispiel Parkinson:

Parkinson-Patienten sind in ihrer Motorik eingeschränkt, da sich die Krankheit auch auf die Muskeln auswirkt. Für sie ist es besonders wichtig, die Motorik zu erhalten. Deswegen ist für Parkinson-Patienten Bewegung als Training für die Muskeln und das Gleichgewicht zentral.

"Parkinson-Patienten fällt es oft schwer, eine Bewegung zu beginnen. Wenn sie erst im Tritt sind, geht es oft leichter. Aber es gibt auch Patienten, die große Schwierigkeiten mit dem Gehen haben, sich aber auf dem Fahrrad sehr gut bewegen können – sie rasen fast los. Es ist also wichtig, die richtige Bewegungsform für den Parkinson-Patienten herauszufinden. Dies wird leider oft vernachlässigt."

Prof. Halle, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München


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