Bayern 2


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Watschn für FDP und SPD Was halten Sie vom Wahlergebnis im Westen?

Nordrhein-Westfalen hat gewählt: Die CDU von Ministerpräsident Wüst liegt klar vorne, die Grünen legen deutlich zu, die SPD verliert, die FDP ebenso. Wie deuten Sie das Ergebnis in NRW? Wer könnte mit wem regieren? Und welche Folgen hat die Wahl für die Ampel-Koalition von Olaf Scholz? Darum ging es im Tagesgespräch!

Published at: 16-5-2022

So schaut's aus – das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Die CDU erreicht 35,7 Prozent. Die SPD liegt mit 26,7 Prozent deutlich dahinter. So schlecht haben die Sozialdemokraten in NRW noch nie abgeschnitten. Die Grünen verdreifachen ihr Ergebnis und kommen auf 18,2 Prozent. Die FDP erzielt nur noch 5,9 Prozent, viel weniger als noch vor fünf Jahren. Die AfD kommt erneut in den Landtag, mit 5,4 Prozent. Die Linke scheitert mit 2,1 Prozent klar an der Fünf-Prozent-Hürde.

Bei keiner der bisherigen Landtagwahlen in NRW war die Wahlbeteiligung so niedrig wie diesmal: Nur 55,5 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimmzettel ab.

  • Zum BR24-Artikel: CDU gewinnt Landtagswahl in NRW - Neue Koalition nötig

Wer regiert bald in NRW? Schwarz-Grün oder eine Ampel?

Nordrhein-Westfalens bisheriger Ministerpräsident Hendrik Wüst könnte auch zukünftig regieren, zum Beispiel indem seine CDU mit den Grünen eine schwarz-grüne Koalition bildet. Für Schwarz-Gelb reicht es wegen der Verluste der FDP aber nicht mehr.

SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty könnte allerdings trotz der Verluste für die Sozialdemokraten versuchen, mit den Grünen und der FDP in eine Ampel-Koalition zu gehen. Rechnerisch wäre eine Mehrheit möglich.

Das Tagesgespräch hat gefragt: Was halten Sie vom Wahlergebnis in NRW? Welche Auswirkungen hat es auf die Bundesregierung in Berlin? In der Ampel-Koalition von Olaf Scholz regieren nun zwei Wahlverlieren und ein Wahlgewinner: SPD und FDP müssen ihre Verluste aufarbeiten, die Grünen nicht. Was denken Sie darüber?

Zu Gast bei Moderatorin Christine Krueger war Christopher Prinz vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität in Bonn.

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